Beiträge von b04frank

    Pirmin Schwegler wollte zu Eintracht Frankfurt. Doch Bayer Leverkusen hat den Transfer in letzter Sekunder gestoppt. Der Schweizer Natispieler droht nun, auf der Bank zu versauern.

    Vor zwei Wochen stand Pirmin Schwegler unmittelbar vor einem Wechsel von Leverkusen zu Frankfurt, der Transfer schien reine Formsache. «Ich habe mit den Verantwortlichen von Frankfurt gesprochen. Wir waren uns einig», sagt Schwegler gegenüber Blick.ch.

    In letzter Sekunde reicht aber Leverkusen sein Veto ein. Wahrscheinlich, dass der Transfer an der zu hohen Ablösesumme – Schwegler besitzt bei Bayer noch einen Vertrag über ein Jahr – scheitert.

    «Ich bin davon ausgegangen, dass mir Leverkusen keine Steine in den Weg legen wird. Bereits vor einem Jahr hätte ich den Klub wechseln dürfen», so Schwegler.

    Er habe nach dem gestrigen Gespräch im Trainingslager auf der ostfriesischen Insel Borkum mit Sportchef Rudi Völler das Gefühl, dass ihn der «Pillenklub» nun doch halten will. Vorerst jedenfalls, bis sich der neue Trainer Jupp Heynckes sein Bild über die Spieler gemacht hat.

    Das sei für ihn eine verflixte Situation, findet Schwegler. Falls der Wechsel zu Frankfurt nämlich doch noch klappen sollte, verpasse er einen wichtigen Teil der Vorbereitung.

    Bei Heynckes mit Absicht einen schlechten Eindruck im Training hinterlassen werde er aber nicht. Das sei Unsinn. Schwegler: «Soll ich nun extra schlecht trainieren, damit mich Bayer ziehen lässt? Nie im Leben, dafür bin ich zu sehr Sportsmann.»

    In Frankfurt würde er mit Trainer Michael Skibbe (neu, ehemals Leverkusen) auf einen seiner wichtigsten Förderer treffen. Schwegler: «Es ist klar, dass ich in Frankfurt die besseren Chancen auf einen Stammplatz hätte. Und ich benötige Spielpraxis.»

    Der erst 22-Jährige hatte in den vergangen Jahren viel Verletzungspech, zeigte aber konstant gute Leistungen im Mittelfeld, wenn er in der Bundesliga auflaufen konnte. «Endlich fühle ich mich topfit», sagt Schwegler.

    blick.ch

    Morgen startet Eren Derdiyok (21) mit seinem neuen Klub Bayer Leverkusen in die Vorbereitung. Der Ex-Basler ist jetzt Single – und hat hohe Ziele.

    SonntagsBlick: Noch im Urlaub oder schon in Leverkusen?
    Eren Derdiyok: Um genau zu sein in Köln.

    Wechseln Sie zum 1. FC statt zu Bayer?
    (lacht) Nein, nein. Ich beziehe gerade meine Wohnung in Köln. Meine Eltern sind mitgekommen. Sie helfen mir beim Einrichten. Am Montag beginnt ja schon die Vor bereitung, und dann geht es direkt ins Trainingslager.

    Sie haben Ihre Ferien vorzeitig abgebrochen – warum eigentlich?
    Mein Bruder hat sich verlobt, und ich habe ihn überrascht.

    Wann werden Sie sich eigentlich verloben?
    Das ist momentan nicht abzusehen. Ich bin nicht mehr mit meiner Freundin zusammen. Es hat einfach nicht mehr gepasst.

    Das erklärt, warum Sie nach Köln statt nach Leverkusen ziehen ...
    (lacht) Das hat damit wirklich nichts zu tun. Ein paar Kollegen haben mir dazu geraten. Fast alle Bayer-Spieler wohnen in Köln. Die Stadt ist einfach schöner. Und man ist von da schnell auf der Autobahn nach Leverkusen.

    Auch Tranquillo Barnetta wohnt in der Domstadt. Es sieht so aus, als würde er bei Bayer bleiben.
    Ja, und das freut mich sehr. Er kann mir sicher bei vielen Dingen ausserhalb des Fussballplatzes helfen.

    Eigentlich hatten Sie mit Bruno Labbadia als Trainer gerechnet – jetzt heisst der Coach Jupp Heynckes. Ein Problem?
    Überhaupt nicht. Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht von Heynckes. Ich hätte nie gedacht, dass er so locker und offen ist. Er macht einen total sympathischen Eindruck.

    Nach dem Kreuzbandriss von Patrick Helmes steigen Ihre Chancen auf einen Stammplatz.
    Erst mal muss ich sagen, dass es mir schrecklich leid tut. Ich fühle wirklich mit Patrick mit und wünsche ihm eine schnelle Genesung. Aber natürlich will ich die Chance, die jetzt auf dem Silbertablett liegt, nutzen.

    Schon Angst vor der knallharten Bundesliga-Vorbereitung?
    Im Gegenteil. Ich bin heiss darauf, dass es endlich losgeht. Ich denke, die Vorbereitung wird entscheidend sein, um in die Stammelf zu kommen. Und ich will von Anfang an zeigen, dass dies mein Ziel ist.

    Was sind Ihre Ziele mit Bayer?
    Die Mannschaft hat in der Hinrunde gezeigt, dass sie oben mitspielen kann. Wenn alle ihre Leistung abrufen, muss das unser Anspruch sein.

    Wie haben Sie die Entwicklung in Basel verfolgt?
    Sehr genau. Ich habe mit vielen Spielern noch Kontakt – und mit Bernhard Heusler (Vizepräsident des FC Basel, die Red.). Man hat sich entschieden, einiges zu ändern. Jetzt muss man sich an den Ansprüchen messen lassen. Ich drücke jedenfalls die Daumen. Ein Teil meines Herzens wird immer beim FCB bleiben.

    blick.ch

    Zitat

    Original von zarathustra
    Ich fände es gut, wenn man einen jungen Co-Trainer neben Heynckes stellen würde. Jemand der nen guten Draht zu Spielern hat und etwas lockerer als Heynckes rüberkommt. Jemanden den man aufbaut und der Heynckes dann beerben kann.

    Ideal wäre: Erik Meijer.

    Der Co-Trainer steht schon fest. Peter Hermann kommt zurück :LEV2

    Ich frage mich warum man sich hier freut dass er in Leverkusen bleibt :LEV9 Es ist klar dass er uns diese Saison mit seinen Toren enorm weitergeholfen hat.Aber in den entscheidenen Spielen hat er keine gute Leistungen gebracht. Er steht einfach nur da und wartet auf den Ball :LEV17 Das ist für mich keine Einstellung :LEV11