Beiträge von piranja

    Bayer beißt sich ins Ziel: Preußen beim 1:2 zu spät wach

    Der 5:1-Hinspielsieger Münster hatte im Rückspiel in Köln wenig zu bieten, um die Zweite von Bayer 04 Leverkusen in Schach zu halten. Der SC Preußen verlor am Dienstag im Regionalligaduell bei Ulf Kirstens Nachwuchfußballern mit 1:2 (0:2). Das nächste Duell mit einer Amateurmannschaft ging verloren, Münster steckt fest in seiner Phase des uninspirierten Sports.

    Mit der Empfehlung, die letzten drei Auswärtsspiele gewonnen und in 2009 als Gast eh erst eine Niederlage kassiert zu haben, rückte Roger Schmidts Mannschaft zum zweiten Mal in die große Domstadt ein. Wo es eben diese eine Niederlage gab mit dem 0:1 bei der FC-Zweiten. Bayer reichten wenige lichte Momente, um die gute Heimbilanz auszubauen. Zu harmlos agierten die Gäste über weite Phasen, um wenigstens einen kleinen Achtungserfolg zu holen.

    Hier Bakalorz und dort drei Profis

    Wie vom Coach angekündigt verteidigte Preußens Reservemann Ivica Ivicevic (Foto) an der Seite Rino Caprettis, auch Marvin Bakalorz stand in der Anfangsformation und spielte halblinks offensiv. Für Jerome Assauer durfte Mehmet Kara wieder in den Angriff, nachdem sein Trainer ihn zuletzt gegen Gladbach erstmals als „Sechser“ sehen wollte. Bekanntlich wurde das Experiment schnell abgebrochen.

    Leverkusen setzte Benedikt Fernandez zum zweiten Mal in der vierten Liga als Keeper ein. Beim Start der Bundesligaserie hatte der 24-jährige drei Mal Rene Adler vertreten. Im Mittelfeld spielte Profi Sascha Dum, der zumeist nur als Einwechselspieler Erstligaluft schnupperte. Der wechselwillige Blondschopf steht bei Hannover 96 auf der Wunschliste. Und als Defensivkraft setzte Trainer Kirsten auf Hans Sarpei, Jahrgang 1976. Der frühere Nationalspieler Ghanas hat 169 Erstligaspiele in der Vita stehen.

    Doppelschlag der Gastgeber

    Im gähnend leeren Südstadion hatten Julian Loose und Mehmet Kara ganz schnell ganz gut Szenen, blieben aber mut- und dann glücklos. In der Folge nahm Bayer schnell die aktivere Rolle ein, gefährdete aber Münsters Tor nicht. Nach 20 Minuten blieben die Preußen dann mal länger vorne, weil sie drei Ecken nacheinander schlugen und Kara einmal gegen Fernandez aufs Tor zielte.

    Zwingendes produzierte Leverkusen nach 25 Minuten, als der polnische Stürmer Maciej Zieba ein Duell gegen Ivicevic gewann und der angespielte Sascha Marquet seinen Kollegen Julian Schauerte bediente, der aus der Drehung gegen David Buchholz traf.

    Nur Minuten später trat der Preußen-Tormann, meinte die Spielleitung jedenfalls, beim Abwurf zu weit aus dem zulässigen Raum. Freistoß – Tor! Dum setzte den Ball frech ins kurze Eck und eben ins Netz. Vor dem Pausenpfiff nahm die Labbadia-„Leihgabe“ noch einmal Maß und verzog aus größerer Enrfernung nur knapp.

    Neu Kräfte im Spiel

    Mit Assauer (Foto) für Loose und Sowislo für Kara wollte und musste Roger Schmidt nach Belebung trachten. Regen setzte Spielern und Rasen zu, die jetzt durchweg bemühten Preußen spielten häufiger und auch gescheiter in die Spitze als vor der Pause. Szenen aber kreierten die Gäste nicht. Vielmehr hatte Stürmer Marquet per Kopf und Fuß zwei Möglichkeiten für Leverkusen, das den agilen Sascha Dum zeitig aus dem Spiel nehmen durfte.

    Versuche über Erzen, Sowislo und Bakalorz gab es, aber den Durchschlag erzielte Münster damit nicht. Bayer blieb, wenn es einen Freistoß bekam, torgefährlich. Marquet hätte daraus fast noch Kapital geschlagen, traf aber ebenso wenig wie in der 85. Minute nach einem Konter über Kratz. In der Szene machte Buchholz den Ball zu seiner Beute.

    Und dann flammte doch noch Hoffnung auf bei den Preußen, nachdem Sowislos das 1:2 erzielte (87.). Erzen hatte wieder einmal sehr gut vorbereitet über links und per Pass in den Raum den Kollegen gefunden.

    Bayer dezimiert sich mit rüden Fouls

    Das Tor kam zu spät und es fiel gegen Bayers zweiten Keeper Thiel, der für den verletzten Fernandez kam. Ex-Preußen Alexander Ende hielt auch nicht bis zum Schluss durch. Nach einem rüden Foul an Matlik sah der Defensivmann die Gelb-Rote Karte. Leverkusen hatte sich auch nach der Sanktion nicht im Griff und versuchte, mit Fouls den Dreier zu retten. Der eingewechselte Scannewin sah Gelb-Rot in der Nachspielzeit, weil auch er das Einsteigen übertrieb. Assauer gehörte die letzte Szene nach einem Thiel-Fehler, schoss aber neben das Tor.

    Namen und Zahlen:
    Bayer II: Fernandez (84. Thiel) – Petersch, Schultens, Sarpei (51. Arslan), Celik – Schauerte, Kratz, Ende, Dum (67. Scannewin) – Marquet, Zieba.
    Preußen: Buchholz – Ornatelli, Capretti, Ivicevic, Wissing – Loose (46. Assauer), Lauretta, Matlik, Bakalorz (90. Weller)– Erzen, Kara (46. Sowislo)
    SR: Christian Gittelmann (Gauersheim/Rheinland-Pfalz) – Zuschauer: 220

    Tore: 1:0 Schauerte (25.), 2:0 Dum (31.), 2:1 Sowislo (87.)
    Gelbe Karten: Zieba, Kratz, Thiel – Ornatelli (8. Verwarnung), Wissing (6. Verwarnung)
    Gelb-Rote Karten: Ende (89. grobes Foulspiel), Scannewin (90., grobes Foulspiel)

    Quelle: echo-muenster.de

    Zum Greifen nahe drei Punkte...

    Wenn dieses Spiel heute eins gezeigt hat, dann dass man die Wormatia noch lange nicht abschreiben sollte. Im Abstiegskampf braucht es - wie der Name schon sagt - neben unbedingten Willen auch eine gehörige Portion Kampfkraft. Und genau dies hat die Mannschaft heute gezeigt. Wenn man dann noch ein wenig Glück im Abschluss und mit dem Schiedsrichter hat, dann wird man auch mit drei Punkten belohnt. Beides war heute leider nicht der Fall...

    Das Spiel begann denkbar schlecht, bereits in der 6. Minute hatten die 1.180 Zuschauer den Rückstand vor Augen. Sven Bopp hatte den durchgebrochenen Kevin Kratz im Strafraum gelegt und Schiri Sinn zeigte zurecht auf den Punkt. Sevdail Selmani führte den Strafstoß aus und visierte die linke untere Ecke an - doch Manuel Wolff hatte genau dies geahnt und lenkte den Ball an den Pfosten! Es war der Startschuss für eine rassige Anfangsphase in der es hoch und runter ging. Und die hätte sogar zum 1:0 für den VfR geführt - hätte man das anfangs angesprochene Schiri-Glück gehabt. Denn nachdem kurz zuvor Torwart Domaschke eine Cuc-Flanke vor dem einköpfbereiten Christian Bolm ablenkte, zog er in der 11. Minute den Kürzeren. Fabian Liesenfeld spitzelte den Ball per Kopf an Domaschke vorbei ins Netz - doch Schiri Sinn hatte hier ein Foul am Torwart gesehen, außerhalb des 5-Meter-Raums wohlgemerkt. Die Stimmung war ob dieser Entscheidung fortan etwas aufgeheizt. Das Spiel allerdings verflachte danach zusehens. Wormatia stand tief und versuchte es mit langen Bällen Richtung Bolm, was im Hinspiel noch hervorragend funktionierte. Leverkusen zeigte feines Kurzpassspiel und vor allem Maciej Zieba beschäfte rechts außen die Wormser Hintermannschaft. Er war es auch, der die erste richtige Bayer-Chance hatte, seinen Schuss mittig aufs Tor konnte Manuel Wolff aber parieren (23.). Nach einer halben Stunde wurde Bayer richtig gefährlich, Sandro Roesner verhinderte den sicheren Rückstand als er vor Richard Sukuta-Pasu klärte (28.) und Wolff lenkte einen Schuss über die Latte (29.). Die 38. Minute sorgte für einen weiteren Aufreger, wieder mit Schiri Sinn im Mittelpunkt, wieder waren Domaschke und Liesenfeld beteiligt. Letzterer erlief sich einen Pass in den freien Raum und wurde von Domaschke gelegt, sofort riss der Linienrichter die Fahne hoch und signalisierte "Elfmeter"! Doch Schiri Sinn entschied auf "Eckball". Mit gehöriger Wut im Bauch drängten die Wormaten nun auf das 1:0 und in der 41. Minute war es auch zum Greifen nah, als Fabian Liesenfeld - den Zusammenprall mit dem Torwart vor Augen - den Ball noch über diesen heben konnte. Leider konnte ein Abwehrspieler noch klären. Mit dem Halbzeitpfiff gab es noch eine Torchance, (schon wieder) Fabian Liesenfeld zielte Zentimeter am linken Pfosten vorbei, wurde wegen Abseits aber eh zurückgepfiffen. So ging es mit dem 0:0 in die Pause und das alles sah gar nicht so schlecht aus. Ein Sonderlob verdiente sich Fabian Liesenfeld, der sich im rechten Mittelfeld sichtlich wohler fühlt als hinten in der Viererkette.

    An der ersten erwähnenswerten Szene in Halbzeit zwei war er ebenfalls wieder beteiligt, den guten Pass von Christian Bolm auf Liesenfeld fing Kerim Arslan aber in letzter Sekunde ab (57.). Zwei Minuten später brachte sich Schiri Sinn wieder in Erinnerung, pfiff er doch gleich drei einschussbreite Wormaten am Elfmeterpunkt zurück und beendete diese Riesenchance mit einer unerklärlichen gelben Karte für Christian Bolm. Kurz danach hatte Bayer gleich zwei Torchancen durch Sukuta-Pasu und Selmani (61.). Es entwickelte sich in der Schlussphase ein offener Schlagabtausch, in der Leverkusen zwar als technisch überlegene Mannschaft immer wieder brandgefährlich vors Tor kam, Wormatia im Gegenzug aber noch zwei dicke Chancen hatte. Da wäre zu Einem die 77. Minute, als Niels Magin eine Freistoßflanke knapp lins vorbei köpfte. Und da wäre zum Anderen die 85. Minute, in der die drei Punkte nur fünf Zentimeter entfernt waren: Der eingewechselte Andrew Wooten machte alles richtig, hob den Ball im Strafraum über den herausstürzenden Domaschke - und das ganze Stadion erstarb im Torschrei, als der Ball zum Entsetzen aller nur auf die Latte titschte. Da hat Wormatia wieder zum Kampf gefunden und prompt kehrt das Pech zurück, es ist zum Verrücktwerden! In der Nachspielzeit gab es noch zwei Einschusschancen, doch die Leverkusener Hintermannschaft warf sich dazwischen. Es blieb beim 0:0.

    Wenn man das heutige Spiel mit dem gegen Kleve vergleicht, so lagen durchaus Welten dazwischen. Die Wormatia-Mannschaft war nicht wiederzuerkennen und hielt mit großem Kampf und Einsatz dagegen. So und nicht anders kann man im Abstiegskampf bestehen. Und mit dem Glück des Tüchtigen hätte Wormatia heute die Abstiegsränge verlassen...

    Wormatia Worms
    Wolff - Süß, Magin, Roesner, Cuc - Probst, Bopp - Liesenfeld, Anicic (82. Gebhardt), Sahin (71. Wooten) - Bolm.

    Bayer 04 Leverkusen II
    Domaschke - Petersch, Schultens, Celik, Arslan - Kratz (67. Marquet), Selmani, Ende (78. Schacken), Schauerte - Zieba (60. Scannewin), Sukuta-Pasu.

    Quelle: wormatia.de

    Großer Aufwand, wenig Ertrag: Wormatia schafft nur Remis
    Von Carsten Schröder

    Alles wie gehabt. Der Aufwand war groß, ein Sieg wäre wohl auch verdient gewesen. Am Ende blieb für Wormatia Worms im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen II am Samstagnachmittag aber doch wieder nur ein 0:0. Die Wormaten bleiben in der Tabelle der Fußball-Regionalliga unter dem Strich - auf einem Abstiegsplatz.

    Gut, es hätte alles noch schlimmer kommen können, hätte der Leverkusener Selmani nach fünf Minuten den von Bopp an Kratz verschuldeten Foulelfmeter genutzt. Wormatia-Keeper Wolff meisterte aber den Strafstoß und hielt seine Mannschaft so in der Partie, nach der die Schützlinge von Neu-Trainer Klotz am Ende irgendwie als gefühlte Verlierer vom Platz schleichen sollten.

    Verlierer deshalb, weil die Wormaten den Gegner (Klotz: “Vor dem Tor vielleicht zu verspielt“) speziell in der zweiten Hälfte mit hohem Laufpensum an den Rande einer Niedelage drängten. Nichts war da mehr zu sehen von “sechs, sieben guten Möglichkeiten” der Bayer-Elf, die deren Trainer Kirsten am Ende gezählt hatte. Gut, vor der Pause hatte Wolff noch gegen Kratz (22.) und Arslan (28.) glänzend pariert, Rösner in höchster Not den Ball aus der Gefahrenzone geköpft (38.). Mehr kam aber nicht von der Elf des Ex-Nationalspielers.

    Anders die Wormser, denen in drei entscheidenden Szenen auch Schiedsrichter Sinn nicht zur Seite sprang: Bayer-Torwart Domaschke lässt einen hohen Ball fallen - bedrängt durch Liesenfeld. Pfiff (10.). Domaschke taucht im Strafraum vor dem anstürmenden Liesenfeld zum Ball, der Wormate fällt. Kein Pfiff (38.). VfR-Stürmer Bolm spitzelt den Ball im Zweikampf mit Celik dem einschussbereiten Liesenfeld vor die Füße. Pfiff (60.). Drei mögliche Entscheidungen des Referees, der in den kniffligen Szenen aber auch anders hätte entscheiden können.

    Aus Wormser Sicht wäre alles nicht so schlimm gewesen, hätte Magin später nicht knapp am Pfosten vorbei geköpft (78.). Oder wäre der tolle Lupfer von Wooten nicht auf die Latte gefallen (83.). Es sollte aber eben nicht sein. Klotz: “Wir werden irgendwann belohnt.” Es sind noch fünf Spiele Zeit.

    Quelle: Wormser Zeitung

    Kirsten-Elf steht vor dem Umbau

    Bayers Regionalliga-Fußballer treten an bei heimschwachen und abstiegsgefährdeten Wormsern.

    Leverkusen - Die Regionalliga-Fußballer von Bayer Leverkusen II werden am Samstag (14 Uhr) bei Wormatia Worms sicherlich nicht mit schlotternden Knien auf dem Platz stehen. Die Hausherren sind die freundlichsten Gastgeber der Liga und stehen in der Heimtabelle der Regionalliga West auf dem letzten Rang. Bei 14 Begegnungen vor eigenem Publikum kam die Mannschaft auf nur kümmerliche zwei Siege. Wenig verwunderlich daher: Wormatia Worms befindet sich in akuter Abstiegsnot. „Ein Grund mehr, dort alles zu geben“, meint trotzdem Leverkusens Co-Trainer Dirk Dreher. Seine Mannschaft gewann letzte Woche gegen das Schlusslicht BV Cloppenburg mit 3:0 und will im Abstiegskampf nicht das Zünglein an der Waage spielen, sondern schlichtweg gegen alle Kellerkinder gewinnen. „Da soll man uns nichts nachsagen können, von daher werden wir auch keine Experimente starten“, so Dreher.

    Für Bayer 04 Leverkusen II geht es in den kommenden Spielen in sportlicher Hinsicht um nichts mehr. Daher werden wohl auch noch Kerim Arslan, Robert Scannewin, Florian Schacken, Alexander Hettich, Martin Scholze, Alexander Ende oder Paul Grischok in den letzten Partien, aber eben noch nicht im Worms-Spiel, Einsatzzeiten erhalten. Nach aktuellem Stand der Dinge werden diese Spieler in der nächsten Saison nicht mehr das Trikot von Bayer 04 tragen. Fest planen kann Trainer Ulf Kirsten eigentlich nur mit Markus Happe, Marius Schultens, Erdal Celik und Sascha Marquet. Maciej Zieba sowie Julian Schauerte haben zwar Verträge vorliegen, diese aber bislang noch nicht unterzeichnet.

    Auch die zehn A-Jugendlichen, die aufrücken, können noch verliehen oder abgegeben werden, sofern ein für alle Beteiligte interessantes Angebot eintrifft. Im Fokus stehen hier besonders die Spieler Nils Teixeira und Stefan Grummel. Endgültig wird der neue Kader der Bayer-Amateure wohl erst am 31. August feststehen, wenn die letzte Transferperiode abgelaufen ist.

    Quelle: ksta.de

    Zitat

    ... Ein von Koitka unglücklich im eigenen Strafraum verursachter Handelfmeter ermöglichte Junioren-Nationalspieler Sukuta Pasu, den auf der Tribüne unter anderem auch Alemannia Aachens Trainer Jürgen Seeberger unter die Lupe nahm, das 2:0 und damit den Pausenstand. ...

    Quelle: Website BV Cloppenburg

    Neuling entscheidet Veteranen-Gipfel

    Beim Spiel Trier gegen Leverkusen waren mit Mario Basler, Ulf Kirsten und Bernd Schneider am Freitagabend gleich drei Bundesliga-Urgesteine im Moselstadion anwesend. Gegen die schwache Bayer-Reserve kam die Eintracht zu einem verdienten 1:0-Sieg. Den entscheidenden Treffer erzielte ein 17-Jähriger Nachwuchs-Stürmer.

    TRIER. In der 58. Minute zeigte sich Mario Basler von seiner väterlichen Seite. Vor der Einwechslung von Tim Eckstein hält er den 17-Jährigen fast zärtlich im Arm, flüstert ihm etwas zu, bevor er dem Schiedsrichter das Zeichen zum Wechsel gibt. Und siehe da: “Der Junge hört noch”, wunderte sich der Eintracht-Coach nach dem Spiel. Er habe ihm nämlich gesagt, er solle diesmal das Tor selbst treffen und nicht wie vorige Woche in Gladbach zwei Treffer vorbereiten. Gerade mal zwei Minuten brauchte Eckstein, die Vorgabe umzusetzen. Nach einer flachen Hereingabe von Gustav Schulz bugsierte er den Ball ins kurze Eck und sorgte für den Siegtreffer der Heimelf (65.).

    In der ersten Halbzeit ging Basler weniger gefühlvoll zur Sache. Dreimal schrie er wild gestikulierend in Richtung Schiedsrichter, einmal stürmte er gar nach einem Foul an Kevin Lacroix auf den Platz und führte zwei ernste Gespräche mit dem Schiedsrichter-Assistenten. Szenen, wie man sie sonst allenfalls von Kreisligaplätzen kennt. Dabei war am Freitagabend geballte Fußballerfahrung im Moselstadion anwesend. Mit Basler und Bayer-Trainer Ulf Kirsten sowie Bernd Schneider auf dem Platz waren gut 900 Bundesliga-Spiele mit 283 Toren vertreten.

    Zwei neue Leute brachte Basler im Vergleich zum vorherigen Spiel. Lars Schäfer spielte in der Viererkette für den gelb-gesperrten Michael Dingels. Christian Müller rückte kurzfristig in die Mannschaft für den angeschlagenen Marcus Anfang. Von Beginn an war Trier die gefährlichere Mannschaft. Beste Szene war ein Konter über fünf Stationen, den der 19-Jährige Florian Bauer vollendete - allerdings aus Abseitsposition (33.). Die größte reguläre Chance vergab Schulz, der nach einer Ecke den Ball im Getümmel nicht über die Linie brachte (42.).

    Leverkusen kam erst nach der Pause besser ins Spiel. Innerhalb weniger Minuten vergaben die Rheinländer drei gute Möglichkeiten. Zuerst hat Miletic Probleme bei einem Eckball des starken Kevin Kratz, der direkt ins Tor gesegelt wäre (50.). In der gleichen Minute prüft Kratz den Eintracht-Schlussmann mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel. Schließlich ist es Bayer-Verteidiger Erdal Celik, der nach einer Ecke, den Ball deutlich drüber schießt (52.).

    Danach war es erstmal vorbei mit dem Offensivdrang der Gäste. Nach der verdienten Führung durch Eckstein hätten die Trierer schnell den sprichwörtlichen Sack zumachen können. Allzu oft fehlte aber im Abschluss die Konzentration und Präzision. Meist endeten die Konter gegen die aufrückende Werkself im Abseits oder mit Fehlpässen. So blieb das Spiel spannend, obwohl Bayer ab der 70. Minute mit zehn Mann auskommen musste. Sascha Marquet sah nach wiederholtem Foulspiel gelb-rot. Richtig knapp wurde es nur noch einmal: Nach einer Bayer-Ecke kann Andy Rakic gegen einen Kopfball auf der Linie retten (73.).

    Letztlich brachte der SVE den verdienten Sieg ohne größere Probleme in trockene Tücher. “Ein tolles Spiel”, hatte Basler gesehen. Allein die Kontermöglichkeiten hätten seine Spieler besser verwerten sollen. Und Vize-Weltmeister Bernd Schneider? Der 35-Jährige fiel in der schwachen Bayer-Elf kaum auf. Eintracht-Kapitän Josef Cinar meinte hinterher sogar, dass es gut war, dass Schneider auf dem Platz stand. “Ein jüngerer Spieler hätte sicher mehr gekämpft”, sagte er. Der Rest war Lob für den Siegtorschützen: “Er bewegt sich gut und wurde heute dafür belohnt”, freute sich Cinar für den Neuling, der in seinem vierten Ligaspiel zum ersten Mal traf. “Tim ist ein toller Stürmer”, findet Basler.

    Mit jetzt elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge dürfte nach unten nichts mehr anbrennen. Mit dem neuen sportlichen Leiter Fritz Fuchs sollen daher die Planungen für die kommende Regionalligasaison so bald wie möglich beginnen. Nächste Woche geht es zum Derby nach Elversberg. Anstoß am Samstag ist um 14 Uhr.

    Eintracht Trier
    Miletic - Schäfer, Cinar, Lacroix, Rakic - Schulz (87. Herres), Ay, Hartung, Müller (66. Barton)- Bauer (58. Eckstein), Risser

    Bayer Leverkusen II
    Domaschke - Petersch (64. Hettich), Schultens, Happe (31. Celik), Arslan - Schneider, Kratz, Selmani, Schauerte (64. Zieber) - Marquet, Sukuta-Pasu

    Tor: 1:0 Eckstein (60.)

    Gelb-rote Karte: Marquet (70.)

    Schiedsrichter: Dominik Bartsch (Heckfeld)

    Zuschauer: 2.140

    Quelle: 16vor.de

    Heimsieg: Eckstein sorgt für den knappen Erfolg

    Am Freitagabend besiegt Eintracht Trier Dank des "Goldenen Tores" von Tim Eckstein die 2. Mannschaft von Bayer Leverkusen vor 2140 Zuschauern mit 1:0. In einem interessanten und auf hohem Niveau stehenden Regionalliga-Spiel siegte der SVE verdient und baut den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf 11 Punkte aus.

    War das der Klassenerhalt? Das fragten sich die über 2000 anwesenden SVE-Fans nach dem Sieg gegen Leverkusen. Rechnerisch ist das Team von Mario Basler sicherlich noch nicht durch, aber nach dieser erneut starken Leistung bestehen keine Zweifel mehr am vorzeitigen Klassenverbleib.

    Trier zeigt direkt von Anfang an, wer Herr im Haus ist, und setzte Leverkusen mit schönem Direktspiel unter Druck. Der SVE beginnt erneut mit Bauer im Sturm und Christian Müller im linken Mittelfeld, welche beide heute eine starke Leistung boten. Die erste Chance des Spiel hatte dann auch Trier, jedoch Risser scheitert allein vor Leverkusens Torwart Domaschke, der nicht immer sicher wirkte (8.Minute). Der SVE blieb danach weiter am Drücker, Keeper Miletic hatte in der ersten Hälfte nichts zu tun. Nachdem ein Tor von Bauer wegen hauchdünner Abseitsstellung nicht gegeben worden war, konnte Domaschke einen Ay-Freistoß nur abklatschen, die anschließende Ecke brachte Schäfer in Schussposition, dessen Flachschuß verfehlte das Tor um einen Meter (33.). Nachdem dann Schulz in der 42.Minute den Ball aus zwei Metern nicht im Gehäuse der Rheinländer hatte unterbringen können, war Halbzeit.

    Im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild. Trier blieb die tonangebende Mannschaft, Leverkusen konnte auch mit dem als Spielgestalter aufgebotenen Vize-Weltmeister Bernd Schneider keinen Druck erzeugen. In der 56. Minute tauchte dann Trier wieder gefährlich vor dem Leverkusener Tor auf, doch Müllers Lupfer geht knapp über den Kasten. Der SVE drängt nun auf die Entscheidung und es war der eingewechselte 17-jährige Youngster Tim Eckstein, der in der 65. Minute das überfällige 1:0 erzielte. Nach einer schönen Kombination verwertete er eine Schulz-Flanke, indem er den Bayer-Torwart aussteigen ließ und überlegt einschob. Zwei Minuten später hätte Schulz dann den Sack zumachen können, aber er vergibt alleine vor Domaschke. Mit der Führung im Rücken wurden die Aktionen des SVE noch sicherer und Miletic musste sich lediglich bei einem Freistoß von Bayer-Kapitän Kratz strecken. Die gelb-rote Karte gegen Marquet (68.) entschied das Spiel dann endgültig. Trier hatte Ball und Gegner im Griff, konnte aber das Ergebnis nicht mehr höher schrauben. Die letzte Chance vergibt Eckstein, dessen Heber in der 89.Minute knapp das Tor verfehlte.

    So blieb es beim verdienten 1:0-Erfolg von Eintracht Trier gegen eine Leverkusener Mannschaft, die man zu jeder Zeit des Spiels im Griff hatte. Durch den zweiten Dreier in Folge und der gleichzeitigen Niederlage von Worms gegen Kleve sollte der Klassenerhalt bei 11 Punkten Vorsprung eigentlich nur noch Formsache sein.

    Mit einem weiteren Sieg am kommenden Samstag in Elversberg kann Trier in der Abstiegsfrage endgültig Klarheit schaffen. Anstoß der Partie ist um 14.00 Uhr im Stadion an der Kaiserlinde. Mit erneut zahlreicher Unterstützung unserer fantastischen Fans sollte ein Sieg im Südwest-Derby bei der derzeitigen saarländischen Fussball-Nummer-Eins der Mannschaft weiteren Auftrieb geben.

    Eintracht Trier: Miletic - Schäfer, Cinar, Lacroix, Rakic - Schulz (88. Herres), Hartung, Ay, C. Müller (67. Barton) - Risser, Bauer (58. Eckstein)

    Bayer Leverkusen II: Domaschke - Petersch (86. Hettich), Schultens, Happe (31. Celik), Arslan - Kratz, Schneider, Selmani - Sukuta-Paso, Marquet, Schauerte (66. Zieba)

    Tor: 1:0 Eckstein (65.)

    Schiedsrichter: Dominik Bartsch

    Zuschauer: 2140

    Gelb-Rote Karte: Marquet (70.)


    Quelle: http://www.eintracht-trier.com/news/details/?…gin=news_archiv

    Also, wenn ich mir die beiden Spielberichte so durchlese, finde ich, dass der Trierer Bericht das Spiel doch deutlich treffender beschreibt.

    Die zusammenfassende Aussage

    "Die Eintracht verdiente sich den Erfolg, weil sie mehr in die Partie vor 2140 Zuschauern im Moselstadion investierte als die Gäste vom Rhein. Über die 90 Minuten hinweg erarbeitete sich die Eintracht in keinem hochklassigen Spiel ein Chancenplus."

    stimmt m.E. 100%.

    Tim kommt, Tim trifft, Trier jubelt

    Mit dem 1:0-Erfolg gestern Abend zu Hause gegen Bayer Leverkusen II hat sich Fußball-Regionalligist Eintracht Trier wohl endgültig den letzten Abstiegssorgen entledigt. Das Tor des Tages erzielte Tim Eckstein.

    Trier. (bl) Er herzte ihn innig. Er gab ihm letzte aufmunternde Worte mit auf dem Weg: Eintracht-Trainer Mario Basler motivierte Talent Tim Eckstein nochmals besonders, als er ihn nach knapp einer Stunde im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen II aufs Feld schickte

    Erneut machte sich die Einwechslung des 17-Jährigen bezahlt, erneut überzeugte er durch Unbekümmertheit und Kaltschnäuzigkeit. Direkt holte Eckstein eine Ecke heraus, sieben Minuten später erzielte er das Tor des Abends. Das 1:0 für Trier. Aus kurzer Distanz nach Flanke von Gustav Schulz.

    Die Eintracht verdiente sich den Erfolg, weil sie mehr in die Partie vor 2140 Zuschauern im Moselstadion investierte als die Gäste vom Rhein. Über die 90 Minuten hinweg erarbeitete sich die Eintracht in keinem hochklassigen Spiel ein Chancenplus.

    Die beste Gelegenheit in der ersten Halbzeit vergab Aydin Ay mit einem Freistoß aus 17 Metern (vorausgegangen war ein Foul des Wolsfelders Oliver Petersch an Florian Bauer). Gäste-Schlussmann Domaschke klärte den Ball etwas glücklich per Brust zur Ecke, die nichts einbrachte (33.). Nach einem weiteren Eckstoß von Müller kam Schulz zu überraschend an den Ball, um ihn kontrolliert aus vier Metern aufs Tor zu bringen (42.).

    Die Gäste waren offensiv ausgerichtet, entfachten aber keinen großen Druck.

    Bis zur 50. Minute, als Triers Torwart Pero Miletic bei einem von Kevin Kratz aufs Tor gezirkelten Eckball in Schwierigkeiten geriet. Eine Minute später klärte er einen Schuss des Bayer-Kapitäns, nach gut 70 Minuten blieb er im Duell mit dem Spielführer der Gäste erneut Sieger.

    Im Team von Trainer Ulf Kirsten wirkte Bernd Schneider mit, der sich nach langer Bandscheiben-Verletzung in der Reserve wieder für höhere Aufgaben empfehlen möchte.

    Der 35-jährige Vize-Weltmeister von 2002 fiel jedoch mehr durch Diskussionen mit dem Schiedsrichter auf als mit filigranem Spiel. In den letzten 20 Minuten musste Leverkusen nach einer Gelb-Roten Karte gegen Sascha Marquet in Unterzahl spielen.

    Eintracht Trier: Miletic - Schäfer, Cinar, Lacroix, Rakic - Schulz (88. Herres), Hartung, Ay, C. Müller (67. Barton) - Risser, Bauer (58. Eckstein)

    Bayer Leverkusen II: Domaschke - Petersch (86. Hettich), Schultens, Happe (31. Celik), Arslan - Kratz, Schneider, Selmani - Sukuta-Paso, Marquet, Schauerte (66. Zieba)

    Tor: 1:0 Eckstein (65.)

    Schiedsrichter: Dominik Bartsch

    Zuschauer: 2140

    Gelb-Rote Karte: Marquet (70.)

    Quelle: [URL=http://www.volksfreund.de/sport/fussball…art5073,2055087]Trierischer Volksfreund[/URL]

    [...]
    Pierre De Wit: Über Manager Michael Reschke und einige Spielern habe ich regelmäßig Kontakt. Eine Rückkehr zu Bayer 04 Leverkusen wird es aber wohl nicht geben. Die mir angebotene Perspektive ist mir zu wenig, da ich der Meinung bin, dass die sportliche Entwicklung durch Spielpraxis immer noch am besten gefördert wird. Bei dem hochkarätig besetzten Leverkusener Mittelfeld würde es ja auch nicht einfach werden, auf gute Einsatzzeiten zu bekommen. Ich hätte es mir aber zugetraut, den Kampf aufzunehmen. Es wird wohl auf eine Vertragsauflösung hinaus laufen. Ich möchte jedoch betonen, dass die Vertragsauflösung ausdrücklich auf meinen Wunsch hin erfolgen würde. Bayer 04 Leverkusen habe ich Einiges zu verdanken und mir wurde schon signalisiert, dass mir keine Steine in den Weg gelegt werden.
    [...]

    Quelle: Interview mit Transfermarkt.de

    "Kleine Werkself" rangiert im gesicherten Mittelfeld - Vize-Weltmeister Schneider dabei?

    Am Freitag, 24. April, 19 Uhr, ist die U23 von Bayer 04 Leverkusen am 27. Spieltag der Regionalliga West zu Gast im Moselstadion.

    Das Nachwuchsteam vom Rhein spielt seit vielen Jahren überwiegend in dritt- oder viertklassigen Ligen. Vor der Qualifikation für die Regionalliga West im vergangenen Sommer konnte Bayer II als Tabellenführer der Oberliga Nordrhein letztmalig 2005 in damals noch drittklassige Regionalliga Nord aufsteigen. Nach einer durchschnittlichen ersten Saison in der Regionalliga Nord folgte im zweiten Jahr der Ligazugehörigkeit 2007 der erneute Abstieg in die Oberliga Nordrhein. In 2008 gelang dem Team dann als Tabellenzweiter die Qualifikation für die neue, viertklassige, Regionalliga West.

    Die zweite Mannschaft dient auch in Leverkusen der Ausbildung und dem Heranführen von (eigenen) Nachwuchsspielern an die Bundesligamannschaft. Des Weiteren können sich Rekonvaleszenten und wenig eingesetzte Spieler aus dem Kader der Profimannschaft in diesem Team die nötige Spielpraxis holen. Es wurden und werden auch weiterhin sowohl Profis von oben als auch Nachwuchsspieler "von unten" den 21-köpfigen Kader der U23 verstärken. Aktuell könnte dies wohl zum Beispiel auf den Vize-Weltmeister von 2002, Bernd Schneider, zutreffen. Nach seiner Bandscheibenoperation im April 2008 versucht der 35-jährige, zweimalige deutsche Vizemeister, sich bei der kleinen Werkself fit zu halten, Spielpraxis zu sammeln und auf sein Comeback in der Bundesliga hinzuarbeiten. Ob Schneider nun dabei ist oder nicht, könnte sich womöglich kurzfristig entscheiden. Schließlich stecken den Bayer-Profis noch die 120 Pokal-Minuten vom Dienstag in den Knochen (4:1 gegen Mainz 05 und damit Einzug ins Finale von Berlin). Eventuell greift Cheftrainer Bruno Labbadia vor dem Bundesligaspiel am Samstag gegen Karlsruhe auf frische Kräfte aus der Reserve zurück...

    Auch auf der Bank der U23 aus Leverkusen sitzt ein in Fußballdeutschland sehr bekanntes Gesicht. Mit Ulf Kirsten zeichnet ein Ex-Bundesligaprofi und Ex-Nationalspieler (100 Länderspiele für DDR und Bundesrepublik Deutschland) als Trainer des Nachwuchsteams verantwortlich. Der bekannte Angreifer spielte insgesamt 13 Jahre für das Bundesligateam von Bayer Leverkusen (350 Spiele, 182 Tore) bevor er sich 2003 als Co-Trainer der Bundesligamannschaft und seit 2005 als verantwortlicher Trainer der zweiten Mannschaft weiter für Bayer 04 engagierte.
    Kirsten gelang es trotz des Wegganges von fünf Leistungsträgern (Jens Hegeler, Stefan Reinartz, Marcel Risse, Deniz Naki, Atanas Kurdov) in der Winterpause, eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen zu bringen. So haben sich auch Spieler wie Marius Schultens, Julian Schauerte oder Maciej Zieba, die bisher eher als Ergänzungsspieler im Kader geführt wurden, zu wichtigen Stammspielern entwickelt. In den bisherigen acht Partien in 2009 konnte die kleine Werkself vor allem durch geschlossene Mannschaftsleistungen vier Siege und ein Unentschieden verbuchen und belegt zurzeit mit dem siebten Rang einen gesicherten Mittelfeldplatz. Herausragender Spieler ist der 22-jährige Mittelfeldmann Kevin Kratz, der auch schon für die nächste Saison mit Mannschaften aus der Zweiten Bundesliga (u.a. VfL Osnabrück) in Verbindung gebracht wird. Neben Kratz, der bis auf ein wegen einer Gelbsperre verpasstes Spiel in alle Begegnungen für Bayer II auflief und dabei sechs Tore erzielen konnte, sind vor allem die Offensivspieler Sascha Marquet, Sevdail Selmani und der dem Kader der Erstligamannschaft angehörende U19-Nationalspieler Richard Sukuta-Pasu mit je fünf Toren treffsichere Akteure der Bayer-Talentschmiede.

    Das Hinspiel im Kölner Südstadion (Die BayArena wird derzeit umfangreich umgebaut) endete für den SVE mit einer unglücklichen und unnötigen 1:2-Niederlage.

    Quelle: http://www.eintracht-trier.com/news/details/?…617&origin=home

    "Eifeler Jung" kommt mit Bayer 04 ins Moselstadion

    Duell mit der Eintracht ist für Petersch "einer meiner persönlichen Höhepunkte"

    Ein "Eifeler Jung" bestreitet mit Bayer 04 Leverkusen II am Freitag, 19 Uhr, im Moselstadion sozusagen ein "Heimspiel": Oliver Petersch. Der aus Wolsfeld bei Bitburg stammende Außenverteidiger kickt bereits seit der D-Jugend in Leverkusen. Wurde er anfangs drei bis vier Mal pro Woche von Vater Gerd und Dirk Hartmann (dessen Sohn Tim ebenfalls einige Zeit bei Bayer spielte) an den Rhein chauffiert, ist Petersch im B-Jugend-Alter ganz nach Leverkusen gewechselt. Inzwischen kann der Noch-19-Jährige (feiert am Sonntag seinen 20. Geburtstag) sogar auf einige Einsätze in den DFB-Juniorennationalmannschaften blicken - und hat zumindest in Testspielen auch schon einmal so etwas wie Bundesliga-Luft bei der Werkself geschnuppert.
    Das Fast-Heimspiel in Trier ist für Petersch "einer meiner persönlichen Höhepunkte in dieser Saison". Als der SVE zwischen 2002 und ´05 in der Zweiten Bundesliga kickte, war er regelmäßiger Tribünengast im Moselstadion. Am Freitag sind seine Familie (Bruder Daniel kickt in der U19 des SVE) und Freunde in Trier zu Gast und sind live dabei, wenn Oliver Petersch zum ersten Mal als Aktiver im Moselstadion aufläuft.
    Das Team von Coach UIf Kirsten rangiert zwar auf Platz sieben, kam aber nach der Winterpause nicht mehr so recht in Tritt - für Petersch hat das handfeste Gründe: "Im Winter wurden einige Spieler an andere Vereine ausgeliehen. Dadurch ist uns der Rhythmus zunächst etwas verloren gegangen." Durch die wieder gewonnene mannschaftliche Geschlossenheit habe man aber doch wieder einige Punkte eingefahren. "Damit dürften wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben", so Petersch, der eine couragierte Heimelf erwartet: "Die Eintracht hat klar in Mönchengladbach gewonnen und wird entsprechend selbstbewusst auftreten." 2007 wurde er mit Bayer 04 deutscher A-Jugendmeister - und hat weiter den Profikader fest im Blick: Die Saisonvorbereitung hatte er komplett bei den Bundesliga-Kickern absolviert. Eine dreimonatige Verletzungspause warf ihn im Winter etwas zurück. Inzwischen hat Petersch aber wieder seinen Stammplatz zurück erkämpft - und hat nun den nächsten Schritt fest im Visier: "Im Sommer möchte ich den nächsten Schritt
    machen. Und das heißt: Entweder dem Profikader noch ein Stück näher kommen,
    oder zu einem Zweit- oder Drittligisten ausgeliehen werden." Vertraglich gebunden ist der aktuell die Bundeswehr-Grundausbildung absolvierende Petersch an Bayer bis 2012. Vielleicht kommt spätestens dann auch ein Wechsel zur Eintracht in Frage - damit er im Moselstadion auch "echte" Heimspiele austragen kann...

    Quelle: http://www.eintracht-trier.com/news/details/?…616&origin=home

    Späher im Niemandsland

    Von Michael Rahm, 23.04.09, 16:58h

    Die Bayer-II-Fußballer wollen sich für Höheres empfehlen. Heute Abend tritt die Regionalliga-Mannschaft von Trainer Ulf Kirsten bei Eintracht Trier an.

    Leverkusen - Das Derby gegen den 1. FC Köln liegt hinter den Fußballern von Bayer 04 Leverkusen II. Seit dieser Niederlage steht die Mannschaft auf dem siebten Tabellenplatz, im Niemandsland, im trostlosen Bereich. Der Abstieg aus der Regionalliga ist kein Thema mehr, und nach oben sind auch sämtliche Züge ohne die Leverkusener abgefahren. Stellt sich die Frage, wie die Trainer ihre Spieler eigentlich noch motivieren können? Co-Trainer Dirk Dreher sieht vor der Partie beim Zwölften Eintracht Trier dieses Problem auch, weiß aber, dass sich kaum ein Spieler in der aktuellen Phase einen Durchhänger erlauben darf: „Jeder kann in jeder Partie beobachtet werden. Oft ist es im Profigeschäft so, dass man nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtige Leistung abrufen muss, um von einem höherklassigen Verein entdeckt zu werden.“

    Darauf spekuliert zum Beispiel Kevin Kratz, der seit geraumer Zeit unter intensiver Beobachtung des VfL Osnabrück steht. Seine Leistung gegen den 1. FC Köln II war allerdings wenig zufriedenstellend. Die Späher des Zweitligisten schauen hoffentlich noch einmal vorbei.

    Anders liegt der Fall bei Markus Happe, Marius Schultens, Erdal Celik und Sascha Marquet. Alle vier haben noch einen Vertrag, beziehungsweise verlängerte Marquet seinen Kontrakt soeben. Auch Julian Schauerte, der bisher eine gute Saison spielt, liegt ein neues Angebot seines Klubs vor.

    Ansonsten wird der zukünftige Kader hauptsächlich aus der aktuellen A-Jugend gebildet. Namen wie Dominick Drexler, Gerrit Hermsen, Rico Weiler oder Sascha Eichmeier werden in der nächsten Spielzeit häufiger auf dem Spielbogen der Reserve von Bayer 04 auftauchen.

    Für die aktuellen Spieler geht es bereits heute Abend (19 Uhr) bei Eintracht Trier weiter. Die Mannschaft von Trainer Mario Basler ist zwar nicht in akuter Abstiegsgefahr, diese könnte aber schnell wieder aufkommen, wenn sie das Heimspiel gegen Leverkusen verliert. Zuletzt machten die Trierer mit einem 4:1-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach II auf sich aufmerksam.

    Wer aus dem Lizenzkader mit nach Trier fährt, ist wie gewohnt fraglich. Mittelfeldakteur Bernd Schneider hätte wohl unter der Woche im Pokal gegen Mainz gerne sein Comeback gefeiert, stand jedoch noch nicht einmal im Kader. Genau wie Angreifer Richard Sukuta-Pasu, der es nach der guten Leistung von Angelos Charisteas schwer hat, gegen Karlsruhe in den Profikader zurückzukehren. Sein Einsatz in Trier ist daher wahrscheinlich.

    Quelle: ksta.de