ZitatAlles anzeigenOriginal von CP_R00T
ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht, alle Seiten durchzulesen und will auch mal meinen Senf dazugeben.Dass Homosexuelle sich ein Fußballspiel wie jeder andere angucken dürfen, steht außer Frage.
Dass diese Fanclubs beitreten dürfen, auch kein Problem.
Selbst mit der Gründung eines homosexuellen Fanclubs habe ich kein Problem, diesen nach aussen hin zu präsentieren allerdings schon.
Es wird in der Zeitung schon quais damit "geworben" , weil es ja sowas tolles ist, schwul zu sein und vorallem dass zu tolerieren.
Man sollte mal nicht vergessen, dass Toleranz nicht alles im Leben ist.
Wenn ich z.B. ein Banner "Bayer Junxx" sehen würde als Gästefan, gut, der Name ginge noch, aber wie von anderen Vereinen genannt wurde, Namen mit "queer" oder gar "gay" , das würde für riesigen Spott sorgen und mich kann man jetzt als intolerant oder konservativ bezeichnen, ich würde mich etwas schämen als Heimfan.
Nochmal : jeder kann machen was er will, aber man muß sich doch nicht jedem so nach außen hin präsentieren? Was soll der nächste Schritt sein? Bayer SM-Freunde?
Manchmal gibt es einfach zuviel Toleranz bei gewissen Randgruppen!
Was mich an der Sache besonders stört, ist der Fakt, dass ihr schreibt, der Sport steht euch im Vordergrund, gleichzeitig jedoch anderen Fanclubs von anderen Vereinen weiterhelft um diese Sache voranzutreiben.
Sorry aber das geht garnicht! Ihr zeigt mit eurem homosexuellen Fanclub eine gewisse politische Haltung nach aussen, weil er für mehr Toleranz werbt, was ja auch euer angegebenes Ziel ist, mit den anderen Clubs, sogar K**n Oo , zusammen.
Und spätestens da kann mir dann niemand mehr erzählen, dass der Sport im Vordergrund steht.Politische und andere Meinungen, die nichts mit Sport zutun haben, haben im Fußball nichts verloren !
Andere Fanclubs nennen sich ja auch nicht Hetero-Club, oder politisch ausgedrückt,CDU-Freunde, SPD-Freunde, linke Freunde, rechte Freunde, was weiß ich ...
Nein! Der Verein steht im Vordergrund, oder auch der Lokalpatriotismus, wo man herkommt.
Fazit : Junxx macht was ihr wollt, aber erwartet bitte nicht von jedem Unterstützung und Verständnis für eure Sache und vorallem, unterstützt euren Verein so gut wie ihr könnt, zu 1000% , denn dafür seid ihr im Stadion, und werbt nicht für eure "Sache", dafür gibt es andere Plattformen als die gute BayArena.
ups, ich habe mir den Bericht im Leverkusner Anzeiger nochmal
durchgelesen:
wo steht da, dass wir es toll finden,
schwul zu sein?? Wir sind schwul ( teilweise) und basta, darauf sind wir
sicherlich nicht stolz.
Und was die Namen der Fanclubs angeht:
fast alle Bundesligisten haben heute einen schwulen Fanclub,
zum grössten Teil offiziell, wie in Dortmund, München, Hamburg,
Stuttgart, K*ln und auch Bielefeld ( um nur eine kleine Auswahl zu nennen) und diese Fanclubs sind heute selbstverständlicher Teil
der dortigen Fanszene. In K*ln beispielsweise sind die andersrum-rut-wiess binnen einem halben Jahre auf 250 Mitglieder hochgeschossen
und damit der drittgrösste Fanclub der Dummstädter. Ja ja,ich weiss ja,
Haupstadt der Schwulen und so, aber darum geht es nicht. Es geht
um die Frage, wenn es überall geräuschlos klappt, warum unterstellst
du uns politische Absichten?? Müsste es nicht selbstverständlich sein,
dass wir als Bayer04-Fans wahrgenommen werden, die aber auch noch
ein weiteres gemeinsames Band haben?? An unserer Unterstützung
für unseren SVB musst du dir keine Gedanken machen, ein Grossteil
unserer Mitglieder wohnt wie du in "Feindesland", und auch dort
zeigen wir unsere Fahne, unsere Trikots und sind dafür berüchtigt,
in Mülheim die Aufkleber des Ziegenvereins regelmässig zu überkleben
und haben auch keine Angst vor verbalen Auseinandersetzungen.
Die von dir erwähnte Kooperation mit den andersrum-Leuten muss
man im Zusammenhang mit einer gemeinsamen Aktion ALLER
BUNDESLIGAVEREINE sehen und nicht isoliert. Schliesslich muss Paffi
sich auch regelmässig mit dem Mendel von den K*lnern treffen und
ich glaube kaum, dass die sich weigern, miteinander zu reden.
Kölnhasser ist die eine Sache und da brauche ich von niemandem
Nachhilfeunterricht, aber deswegen muss man doch in der Lage sein,
vernünftig miteinander zu reden und für ein gemeinsames Ziel zu
kämpfen.
Wenn es um die Rechte aller Fussballfans geht gegen Polizeiwillkür,
Stadionverbote, Samstag 15.30h Kampagnen, Stehplätze etc.,
dann gab es in der Vergangenheit und auch heute auch keine
Berührungsängste, mit "denen" was gemeinsam zu planen um der
Sache willen. Und als Rheinländer kann man danach auch sicherlich
noch ein Kölsch trinken, oder??? Aber was bei den anderen Anliegen
geht, das ist beim den Bayer04-junxx dann Hochverrat, oder was???