Das größte Problem ist doch nicht, wie andere unseren Verein sehen,
sondern wie wenig Selbstvertrauen der durchschnittliche Bayer-Fan hat.
Da werden Aussaagen von irgendwelchen Juppies auf Facebook oder sonst wo
so ernst genommen, als wäre es traurig oder schade, dass diese Leute
unseren Verein eben in o.g. Schubladen stecken. Wen juckt das?
Stattdessen gibts in Südamerika sogar Hobbymanschaften, die stolz unser
Trikot tragen und sich nach unserem Verein benennen...Guckt euch doch
Mal die Bayern an. Haben deutschlandweit eine der größten
"Fangemeinden", jeder Id.iot ist jetzt Bayern Fan/Sympathisant, vor allem
seitdem die auch international wieder rocken, statt wie vor 3-4 Jahren,
wo alle mit Barca oder Spanien Trikots rumgelaufen sind, laufen jetzt
etliche Leute mit Bayern-Trikots rum, genauso haben die aber auch
unzählige Hater. Das gehört nunmal dazu. Wir sind in den letzten 15
Jahren in Deutschland unter den Top 3 mit Bayern und Dortmund, haben
unzählige starke Saisons gespielt, Deutschland oft würdig vertreten auf
internat. Ebene und spielen fast regelmäßig eben international und
spielen seit über 30 Jahren ununterbrochen in der Bundesliga und ihr
regt euch über Leute auf, die uns als "Plastikclub", "NO Tradition" oder
so bezeichen? Irgendwelche Düsseldorfer Ottos, die vor 6 Jahren
nichtmal wussten, wo ihr Verein gerade spielt. Idar Oberstein? Wo liegt
das? In Niedersachsen? Mich juckt das wenig. Finde den Thread einfach
überflüssig und die "Mimimimi uns kann keiner leiden"-Diskussionen auch.
Sorry. Man kann über die Außendarstellung unserer GF sprechen und auch
über den Versuch diverser Imagekamp., wie "Pillendreher", "Werkself"
oder jetzt die neue, aber doch nicht darüber, ob man uns da draußen mag,
nicht mag, die Pest an den Hals wünscht oder uns auf eine Ebene mit
Wolfsburg oder Hoffenheim stellt? Ändern können wir es nicht und
tangieren sollte es uns auch nicht, aber es tangiert eben die meisten
doch, weil es einen wunden Punkt trifft. Eben dieser wunde Punkt dürfte
eigentlich kein wunder Punkt sein, sondern Stolz auf die Gründung des
Vereins durch Arbeiter des Unternehmens, das prägend für die Stadt und
ihre Geschichte ist/war/sein wird.