Beiträge von hansa77

    Früher als gewohnt, trudelten die Bayer 04-Spieler am Montag zum Vormittagstraining ein und in der Kabine lag, anders als sonst, die Spielkleidung parat. Der Fototermin für das neue Mannschaftsfoto stand auf dem Programm und so hieß es für den neuen Bayer 04-Trainer Jupp Heynckes und Co.: "Bitte recht freundlich". Nach den Einzelportraits ging es für die Spieler zurück in die Kabine, dort wurde sich umgezogen und dann stand das Training an. Das neue Mannschaftsfoto gibt es hier nun zum Download...

    Also ehrlich gesagt wär mir das scheiß egal, wenn ich nen mega Stadion vor die Tür gesetzt bekomme.........die sollen mal froh sein das dort was aus Leverkusen entsteht, wenn sie Ruhe haben wollen können sie auch aufs Land ziehen und das Stadion steht schon länger da und es war schon immer klar, dass das Stadion alle 15 - 20 Jahre modernisiert wird.....

    Zitat

    Original von bayer0407

    Wenn ich das schon sehe, könnt ich mich schon wieder tierisch aufregen. Das sieht sowas von kacke aus! :LEV11

    Ich hab mich schon vor einiger Zeit drüber aufgeregt....sieht wirklich kacke aus da...wenn die den Fahrstuhl nicht schon in i-einer unauffälligen Ecke gemacht hatten, könnten die den ja auch mit in einer der Treppen zu den Oberrängen intregieren können...aber wat solls,,,jetzt steht das Ding da und können es auch nicht mehr ändern...[SIZE=7].oder wir schnappen uns in i-einer Nacht wo nicht gearbeitet wird, den Abrissbagger und sprengen das Ding[/SIZE] :D :D

    Eren Derdiyok ist schon gut integriert

    Er hat mit seinen erst 21 Jahren zwar schon in Wembley und im Nou Camp getroffen, trotzdem ist er für viele Leverkusener Fans noch ein unbeschriebenes Blatt. Das will Eren Derdiyok, Neuzugang vom FC Basel, jedoch schnell ändern. sportal.de stellt Bayers neue selbstbewusste Sturmhoffnung im Porträt vor.

    Als Jupp Heynckes seine Bayer-Mannschaft zur ersten Einheit auf das Trainingsgelände bat, schauten die Ordner zunächst etwas verdutzt. Simon Rolfes, René Adler und Co. kannten sie, doch wer ist dieser 1,90m-Schlaks mit dem geschmeidigen Gang? Gleiches passierte Eren Derdiyok im Trainingslager auf Borkum. Nachdem zwei jugendliche Fans sich sein Autogramm geholt hatten, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger, versuchten sie erst einmal den Namenszug zu entziffern. "Derdiyok" sagte ihnen aber offenbar nicht viel.

    In der Schweiz war der Stürmer mit den kurdischen Wurzeln dagegen bereits ein bekannter Name, kickte mit dem FC Basel in der Champions League und gehört zur Nationalmannschaft. Für die hatte er auch gleich in seinem ersten Spiel ein Tor erzielt - und was für eins: Als 19-jähriger Joker war er im Februar 2008 im Londoner Wembley-Stadion gegen England auf den Platz geschickt worden und traf sofort zum 1:1-Ausgleich. Dass das Spiel trotzdem mit 1:2 verloren ging, war letztlich unerheblich. Sein persönliches "Wembley-Tor" machte ihn schweizweit bekannt. Weitere Popularität erlangte er, als er im November 2008 ebenfalls als Joker stach und dem FC Barcelona einen Punkt (1:1) aus dem heimischen Camp Nou entführte.
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    Familie als stabiler Rückhalt

    Abgehoben ist der Junge, der als Sohn türkischer Eltern in Basel geboren und aufgewachsen ist, dadurch aber nicht. Seine Eltern, mit denen er bis zu seinem Wechsel nach Leverkusen zusammen gewohnt hatte, und sein älterer Bruder haben ihn stets auf dem Teppich gehalten und ihm erklärt, dass man sich professionell verhalten müsse. "Eren hat ein stabiles Umfeld und eine gesunde Einstellung", erklärte sein letzter Trainer in Basel, Christian Gross, in der Basler Zeitung.


    Gross war es auch, der Derdiyok am 22.10.2005 in einem Pokalspiel entdeckte. Der junge Stürmer erzielte für seinen Stammverein BSC Old Boys den einzigen Treffer bei der 1:6-Niederlage gegen den FC Basel und wurde daraufhin vom Coach für die U18-Auswahl des FCB verpflichtet. Basel und Derdiyok war Liebe auf den zweiten Blick. Kurz zuvor war der Spieler bei einem Probetraining der U18 noch als "nicht gut genug" wieder nach Hause geschickt worden.


    Trotzdem folgte Derdiyok dem Ruf, brach mit Zustimmung seiner Eltern die angefangene Elektriker-Lehre ab und konzentrierte sich voll auf den Fußball, der ihn von Kindesbeinen an sowieso am meisten interessiert hatte. "Als Kind hatte ich immer einen Ball dabei, auch in der Schule unter dem Tisch. Den ganzen Tag habe ich mich auf den Abend gefreut, wenn ich ins Training durfte", erzählte er der Basellandschaftlichen Zeitung. Sein Eifer wurde belohnt, schnell schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft und das Nationalteam, für das er bei der Heim-EM drei Spiele bestreiten durfte.

    Fünf Millionen? Bin ich wert

    Schnell wurde auch das Ausland auf ihn aufmerksam, obwohl er es bei Basel nie zum richtigen Stammspieler geschafft hatte. Coach Gross zog ihm immer wieder Marco Streller vor, Derdiyok überzeugte aber auch bei Kurzeinsätzen regelmäßig. Angebote aus Italien, England, Russland und der Türkei flatterten ins Haus. Doch Derdiyok zögerte zunächst, da die Rahmenbedingungen ihm nicht zusagten. Schließlich ist er ein Mensch, der genau überlegt, nicht zu Schnellschüssen neigt, sondern lieber weiter an sich arbeitet.

    Erst das Angebot von Bayer Leverkusen erfüllte seine persönlichen Kriterien. Derdiyok sagte zu, ein Wechsel zur Winterpause scheiterte und so kam er erst im Sommer für fünf Millionen Euro an den Rhein. Eine hohe Ablöse, aber keine zu hohe Bürde, wie der Schweizer findet. "Ich bin das Geld wert", erklärte er selbstbewusst in der BILD und machte in seinen ersten Testspielen gleich deutlich, dass er diesen Worten auch Taten folgen lassen kann.

    Beim 20:0-Kantersieg über den TuS Borkum erzielte er drei Treffer, beim 3:3 gegen Casablanca markierte er per Kopf den wichtigen zwischenzeitlichen Ausgleich. Tore, die für ihn wichtig, aber auch für Bayer elementar sind, denn nach dem Ausfall von Patrick Helmes ruhen die Hoffnungen nun früher als erwartet auf dem Neuzugang.

    Derdiyok fühlt sich wohl

    An der Feinjustierung muss zwar noch geschraubt werden, doch deutlich ist für Derdiyok bereits, dass die Chemie zwischen ihm und den neuen Mannschaftskollegen bereits stimmt. "Ich bin völlig überrascht. Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Sie sind alle sehr freundlich und wir haben direkt auch ein wenig Spaß miteinander gemacht. Das macht es einfacher und da kommt man gut rein", erklärte er und urteilte im Kölner Stadt-Anzeiger: "Bei Bayer bin ich richtig."

    Sicherlich auch, weil er sich von Jupp Heynckes mehr Rückendeckung verspricht als er zuletzt in Basel unter Gross genoss. "Herr Heynckes ist sehr erfahren und menschlich super. Wie er mit jungen Spielern umgeht, ist komplett anders als zum Beispiel bei Christian Gross in Basel", erklärte er in BILD.

    Auch Sportdirektor Rudi Völler ist nach den ersten Einrücken seines Neuzugangs begeistert. "Der Junge macht einen ganz hervorragenden Eindruck", lobte er. Und wenn er dann auch in den Pflichtspielen einschlägt, dann werden auch alle Fans bald seinen Namen und seine Nummer 19 erkennen und weitere Großtaten wie in Wembley und Nou Camp sicher folgen.

    Malte Asmus

    sportal.de

    Zitat

    Original von Harry Gniech

    Auch da musste ich schon, ja... :LEV18

    Fand es aber gerade im B-Block bei uns nicht viel besser, auf der Gegenseite hat man ja 1988 schon einiges an Platz mehr geschaffen, aber diese vollgesifften Miniklos in B, holla, das geht mal gar nicht mehr...

    War zwar noch nie auf der Gegenseite pissen, aber find es auch recht klein, aber ich wüsste auch nicht wie die das größer machen sollten...nach hinten kommen ja dann die Tribünen und nach rechts und links sind auch Räume mein ich mich zu Erinnern(man war ich lange nicht mehr dort :LEV15)

    Zitat

    Original von bigbosscalli
    Dieses Pipi-Gelb ist geschmacklos. Der Preis für das schönste Auswärtstrikot werden wir wohl nicht gewinnen. :LEV16

    Mit Schwarz anstatt Gelb säh das Trikot viel besser aus.

    Preis hin oder her, mir gefällts eig...das die Nummer hinten Rot beflockt ist ist blöd, schwarz hätte besser ausgesehen....ich denke ich werd mir eins holen, weil der Stoff vielversprechend aus sieht...

    Mit einem Unentschieden ist Bayer 04 in Zayton Cup in Bochum-Wattenscheid gestartet. Gegen Wydad Athletic Club Casablanca erkämpfte sich die Werkself am Sonntag ein 3:3 (1:2). Das zweite Testspiel der Saison-Vorbereitung im Rahmen des international besetzten Turniers fand für Bayer 04 unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Trainingslager auf Borkum statt. Trainer Jupp Heynckes bot, wie im ersten Test gegen den TuS Borkum (20:0) eine 4-4-2-Formation mit Raute im Mittelfeld auf.


    Dabei musste er Torwart René Adler durch Benedikt Fernandez ersetzen, da der Nationalkeeper weiterhin leichte Probleme mit der Schulter hat. Die ersten Chancen des Spiels gehörten der Bayer-Elf, doch dann wurde Casablanca stärker.

    Derdiyok mit seinem nächsten Tor

    Zweimal konnte Adler-Vertreter Fernandez bereits gut klären, bis es in der 21. Minute einen Foulelfmeter für den Rekordmeister aus Marokko gab. Bayer 04-Verteidiger Michal Kadlec konnte sich im Strafraum nur noch mit einem Foul helfen. Doch auch diesmal hielt Fernandez seinen Kasten noch sauber, erst zwei Minuten später war er dann machtlos. Abdelghani drang über links in den Sechzehner ein und schloss mit links ab.

    Viele Torchancen gab es danach zunächst nicht mehr, doch kurz vor der Halbzeit wurde es noch mal ereignisreich. Nach toller Vorarbeit von Michal Kadlec über links konnte Neuzugang Eren Derdiyok die gute Flanke aus elf Metern per Kopf zum Ausgleich verwerten. Nur zwei Minuten später gab es ab erneut einen Elfmeter und Casablanca konnte wieder in Führung gehen. Wiederum war es Kadlec, der im Strafraum foulte und diesmal war Benedikt Fernandez gegen den Wydad-Kapitän Bidodane machtlos.

    Gekas traf doppelt

    Somit ging es beim Stand von 1:2 in die Kabine und Trainer Jupp Heynckes wechselte zweimal. Nachdem Lukas Sinkiewicz bereits in der 42. Minute durch Thomas Zdebel ersetzt wurde, kamen zur Pause Dum und Gekas für Kadlec und Torschützen Derdiyok. Die zweite Halbzeit begann etwas verhaltener, nahm aber schließlich wieder an Fahrt auf.

    Während bei Wydad Casablanca die Kräfte nachließen, übernahm Bayer 04 die Kontrolle. Nach einer Stunde setzte sich Toni Kroos über die rechte Seite durch, flankte an den zweiten Pfosten und fand den Kopf von Theofanis Gekas, von dort ging der Ball zum 2:2 über die Linie. Nur zehn Minuten später hatte Renato Augusto die große Chance zur Führung, doch der Brasilianer vergab den Elfmeter, den er selbst rausgeholt hatte, an die Latte.

    Am Mittwoch gegen Al Ahly

    Stattdessen traf Casablana nach einem Konter auf der Gegenseite und wieder war es Abdelghani, der nach gutem Zuspiel Benedikt Fernandez überwinden konnte. Doch die Führung der Nordafrikaner hielt nicht lange. Zwölf Minuten vor dem Schluss konnte Rückkehrer Theofanis Gekas erneut per Kopf den verdienten Ausgleich erzielen.

    Im anderen Spiel des Turniers konnte der türkische Vertreter Galatasaray Istanbul den ägyptischen Rekordmeister Al Ahly mit 1:0 besiegen. Der zweite Spieltag des Zayton Cup 2009 findet am Mittwoch in Wattenscheid statt. Bayer 04 trifft um 17 Uhr im neuen Auswärtstrikot auf Al Ahly (live auf Eurosport 2).

    Bayer 04: Fernandez - Schwegler, Friedrich, Sinkiewicz (42. Zdebel), Kadlec (46. Du ) - Reinartz - Renato Augusto (88. Kaplan), Barnetta - Kroos - Kießling (76. Sukuta-Pasu), Derdiyok (46. Gekas)

    Tore: 0:1 Abdelghani (23.), 1:1 Derdiyok (40.), 1:2 Bidodane (42.), 2:2 Gekas (60.), 2:3 Abdelghani (71.), 3:3 Gekas (78.)


    bayer04.de