Beiträge von fadolph

    Gekas: Sieben auf einen Streich
    ERSTELLT 25.07.07, 22:19h


    Altendiez - Torschützenkönig Theofanis Gekas präsentiert sich beim Fußball-Bundesligisten Klub Bayer Leverkusen weiter in Torlaune. Beim 15:1-Kantersieg gegen den Kreisligisten VfL Altendiez traf der Grieche, der in der Sommerpause vom VfL Bochum an den Rhein gewechselt war, gleich sieben Mal. Bereits am Sonntag beim 4:0 gegen den AZ Alkmaar trug sich Gekas zweimal in der Torschützenliste ein. (sid)

    ksta

    Inzwischen wurde der Artikel überarbeitet ...

    Nur soviel :)

    ERSTELLT 20.07.07, 10:08h, AKTUALISIERT 20.07.07, 14:38h

    ...Die chilenische Delegation zeigte sich keineswegs einsichtig. "Der Schiedsrichter trägt die Schuld. Er hat nur uns Karten gezeigt und nie den Argentiniern. Ich habe Respekt vor dem Verhalten meiner Spieler, das zeigt Kampfgeist", sagte Trainer Jose Sulantay.


    Na dann ..... :LEV9


    ksta

    Eklat bei U20-Weltmeisterschaft
    ERSTELLT 20.07.07, 10:08h


    Schiedsrichter Wolfgang Stark auf der Flucht.


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    Druckfassung

    Toronto - Der deutsche Fußball-Schiedsrichter Wolfgang Stark ist nach dem Halbfinale der U20-Weltmeisterschaft in Kanada von wütenden chilenischen Spielern und Fans attackiert worden. Der Landshuter hatte beim 3:0 von Titelverteidiger Argentinien gegen Chile Gary Medel und Dagoberto Currimilla vom Platz gestellt und musste wie seine Assistenten Jan-Hendrik Salver und Volker Wezel nach dem Abpfiff von Ordnern vor aufgebrachten Spielern geschützt werden. Danach musste er in einem Hagel von Wurfgeschossen in den Kabinengang sprinten, um nicht verletzt zu werden.
    Auch in den Katakomben des Stadions von Toronto gaben die Chilenen keine Ruhe. Es kam zu einem Handgemenge mit der Polizei, nach dem alle 21 Spieler kurzzeitig verhaftet wurden. Inzwischen sind die Unruhestifter aber wieder auf freiem Fuß. Der Weltverband FIFA leitete umgehend eine Untersuchung ein.

    Argentinien trifft im Finale auf Tschechien, das Österreich tags zuvor mit 2:0 besiegt hatte. Angel Di Maria (12.) fügte den Chilenen in Toronto das erste Gegentor des Turniers zu, Claudio Yacob (65.) und Maximiliano Moralez (90.) machten alles klar. Das Endspiel findet am Sonntag ebenfalls in Toronto statt.

    (sid)

    ksta

    Zitat

    Original von Onkel'78
    Ich kenne Faty nicht und kann überhaupt nichts über Ihn sagen.

    Allgemein fällt mir nur auf, dass er von vielen hier sehr stark geredet wird.
    Einfach nur so... ohne Grund...
    Woher diese Hellseher diese Einschätzung nehmen ist ihnen oft selber nicht ganz klar.

    Natürlich hoffe ich, dass der wirlich so stark ist, wie er hier von einigen "geschätzt" wird. Andererseits - wenn er soo stark ist, warum hat er sich dann in Rom nicht durchgesetzt? Ich denke man sollte diese Kaffeesatzleserei lassen und einfach abwarten und sehen, was er so drauf hat.

    Warum sollte man Faty aufgrund eines solchen Artikels nicht stark reden ?

    2. Schau dir den Kader von Rom an, welcher unserer Mittelfelsspieler
    hätte da wohl eine Garanitie auf einen Stammplatz ? Nach der letzten Saison beurteilt nur Schneider.

    David Pizarro , Alberto Aquilani , Francesco Totti , Rodrigo Taddei , Valerio Virga , Daniele De Rossi , Simone Perrotta , Max Tonetto , Aleandro Rosi , Mancini

    Geliebter Feind
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 12.07.07, 23:12h, AKTUALISIERT 13.07.07, 00:12h


    Gewöhnungsbedürftig: Lukas Sinkiewicz im Bayer-Trikot

    Abtwil - Die Erinnerungen an seine alte Fußballwelt sind bei Lukas Sinkiewicz noch sehr präsent. Selbst die Jugendsünden beim 1. FC Köln fallen ihm noch ein. Hat er nicht mal in seinem ersten Training bei der Kölner U 23 Trainer Christoph John umgegrätscht? Sinkiewicz grübelt: „Hm, ja, kann sein. Doch, das stimmt. Den B-Jugend-Trainer auch.“ Leverkusens Coach Michael Skibbe ist dem Eifer seines neuen Verteidigers bisher schadlos entkommen und ziemlich angetan vom Neuzugang: „Robust und stabil“ lobte der Trainer nach dem 1:1 im Test im Schweizer Trainingslager gegen die Grashoppers Zürich, an dem Lukas Sinkiewicz per Kopfballtreffer und verschuldetem Handelfmeter an beiden Toren beteiligt war.

    Man könnte natürlich nie aufgrund eines Testspieleindrucks urteilen, ob Lukas Sinkiewicz in seiner neuen Welt angekommen ist. Aber in Abtwil ist das in jeder Minute zu sehen und zu hören. „Super Arbeitsklima, es ist ganz locker in der Kabine, kein Palaver, nix“, sagt Sinkiewicz, der mit dem ebenfalls polnischstämmigen Paul Freier das Zimmer teilt.

    Zweifel, dass sich der 21-Jährige bei Bayer menschlich schnell integrieren würde, hat es sowieso nie gegeben. Ob es fußballerisch klappt, ob der Ex-Kölner gemeinsam mit dem Ex-Mainzer Manuel Friedrich ein Abwehr-Bollwerk bilden kann oder ob sie oft überlaufen werden, das muss sich noch zeigen. „Ich bin nicht gekommen, um auf der Bank zu sitzen“, sagt Sinkiewicz selbstbewusst. Die „natürliche Autorität eines geborenen Kapitäns“, die ihm sein Förderer Hannes Linßen attestierte und die ihm im Alter von 20 Jahren schon die Kapitänsbinde beim 1. FC Köln einbrachte, strahlt er aber auch in Leverkusen bereits aus. Es ist eine allürenfreie Geradlinigkeit, die Sinkiewicz erwachsener wirken lässt. Was ihn nicht daran hindert mit den vielen jungen Spielern, „den gleichen Blödsinn im Kopf“ zu teilen. In einem Geschäft mit vielen Exaltierten fallen Normale schnell auf.

    Man kennt sich gut in Leverkusens junger Mannschaft, zum Beispiel von der U 21, wo er mit Gonzalo Castro und Torwart Rene Adler gespielt hat - unter Michael Skibbe, seinem jetzigen Trainer. In der Auswahl musste er vergessen, was ihm eine Fußball-Jugend lang in Köln beigebracht wurde - der große Rivale steht östlich des Rheins und heißt Bayer 04. „In der Jugend, da sind in den Spielen die Fetzen geflogen, mit Roten Karten, Schlägerei und allem“, erzählt Sinkiewicz. Er wird dem 1. FC Köln im Herzen verbunden bleiben. Als der Wechsel bekannt gegeben wurde, ist er umgezogen: Von Bergheim nach Köln wo er weiter mit alten Kumpels wie Marvin Matip oder Baykal ausgehen wird.
    Aufbau einer profesionellen Karriere

    Aber beruflich kam der Zeitpunkt, wo andere Dinge wichtiger wurden als der rheinische Zweikampf: Der konsequente Aufbau einer professionellen Karriere. Im Werben um Sinkiewicz stach Leverkusen den Konkurrenten Borussia Dortmund mit der besseren internationalen Perspektive aus. Das Gerüst einer Mannschaft für die WM 2010 sehen viele in Leverkusen entstehen, und Sinkiewicz könnte ein Teil davon sein. Die EM 2008 wäre eine Vorstufe, die er gern mitnehmen würde.

    1,6 Millionen Euro Ablöse kostete die Unterschrift. Also trägt Sinkiewicz jetzt das Shirt mit dem Werkself-Aufdruck und kann viel über die Unterschiede zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen erzählen. „Es ist viel ruhiger in Leverkusen. Der Rummel in Köln ist viel größer. Hier ist auch der Vorstand ruhiger. Er nimmt den Druck von uns“, sagt Sinkiewicz. Dabei geht es dem dreimaligen A-Nationalspieler nicht um eine Abrechnung: „Köln war eine schöne Zeit. Der FC ist der geilste Klub der Welt - wenn Erfolg da ist“, sagt Sinkiewicz. Und die Zuhörer dürfen sich den Umkehrschluss gern dazudenken.

    ksta

    Die Ära der Bayer-Brasilianer ist vorbei
    VON CHRISTOPH PLUSCHKE, 04.07.07, 22:05h

    Erstmals seit fast 20 Jahren kein Spieler aus dem Land des fünfmaligen Weltmeisters im Aufgebot.

    Leverkusen - Das hat's schon lange nicht gegeben, genauer gesagt seit fast 20 Jahren nicht: Im Kader des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen steht kein einziger Brasilianer mehr. Gestern wurde der Vertrag mit dem fünfmaligen Nationalspieler Athirson in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst; der 30-jährige offensive Mittelfeldakteur, vom Werksklub anno 2005 in Verkennung seiner tatsächlichen Qualitäten als Linksverteidiger verpflichtet, kehrt in seine Heimat zurück, ohne in der Bundesliga jemals richtig Fuß gefasst zu haben. Den gleichen Weg wird auch Roque Junior beschreiten; der knapp 31-jährige Weltmeister von 2002, wegen chronischer Achillessehnenprobleme seit Monaten außer Gefecht, hat Bayers Angebot abgelehnt, den Ende Juni ausgelaufenen Vertrag zu streng leistungsbezogenen Konditionen zu verlängern. Nachdem der Kollege Juan mittlerweile beim AS Rom angeheuert hat, befindet sich aktuell also kein Spieler aus dem Land des fünfmaligen Weltmeisters im Leverkusener Aufgebot.

    Damit geht einstweilen eine Ära zu Ende. Deren Anfang hatte im August des Jahres 1987 ein gewisser Milton Queiros da Paixao gemacht, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Tita. Der heute 49-Jährige gehörte auch zu jener Elf, die 1988 mit dem Gewinn des Uefa-Pokals für den bis heute immer noch größten Erfolg der Leverkusener Klubhistorie sorgte. Er war damit der Erste in einer Reihe brasilianischer Berufsballtreter, die für Bayer seither mit mehr oder gelegentlich auch mit weniger Erfolg unterwegs waren (siehe integrierten Beitrag).

    „Eher zufällig“

    Dass erstmals seit fast genau zwei Jahrzehnten kein Brasilianer in den Leverkusener Reihen zu finden ist, hält Bayer-Manager Michael Reschke allerdings für „eher zufällig“; jedenfalls stecke keinerlei Methode oder Strategie dahinter. „Wir beobachten den brasilianischen Markt auch weiterhin sehr intensiv, aber der ist im Lauf der Jahre auch immer schwieriger geworden“, sagt der Funktionär. Zu Zeiten eines Tita oder eines Jorginho war Bayer 04 in dieser Hinsicht noch Trendsetter, man hatte gewisse Wettbewerbsvorteile, bediente sich eines aufwändigen Scouting-Systems, profitierte nicht selten auch von Kontakten, die durch den in Südamerika seit vielen Jahren tätigen Mutterkonzern Bayer bereits bestanden. Auf diese Weise war hin und wieder auch mal ein „Schnäppchen“ zu machen, Bayer vermochte Ausnahmespieler an sich zu binden, die in Leverkusen zunächst aufblühten und später - wenn sie europaweit umworben und nicht mehr zu halten waren - immerhin noch beträchtliche Transfererlöse einbrachten. Inzwischen hat sich die panamerikanische Transferszene jedoch vollkommen verändert, überall mischen Agenturen mit, die häufig bereits die Transferrechte an 15- bis 17-Jährigen erwerben, was die Besitzverhältnisse schwer durchschaubar macht.

    Als vorerst letzte Brasilianer haben sich Athirson und Roque Junior also nun verabschiedet, was aber keine Planstellen frei werden lässt; auf den Positionen der beiden hält man sich bei Bayer 04 ohnehin für ausreichend gut besetzt: Im linken Mittelfeld stehen offensiv Tranquillo Barnetta und der aus Aachen zurückgekehrte Sascha Dum sowie defensiv der junge Chilene Arturo Vidal und der gestern nach erfolgreich absolvierter sportärztlicher Untersuchung bis 2009 verpflichtete Slowake Vratislav Gresko zur Verfügung; in der Innenverteidigung sind die beiden Neuzugänge Manuel Friedrich und Lukas Sinkiewicz sowie Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Karim Haggui einsetzbar. Verpflichtet werden soll in den nächsten Tagen allerdings noch ein Mann mit Defensivqualitäten für das zentrale Mittelfeld.

    ksta

    ERSTELLT 04.07.07, 22:05h
    Tita (1987 - 88 / 21 BL-Spiele / 10 Tore)

    Jorginho (1989 - 92 / 87 / 9)

    Paulo Sergio (1993 - 97 / 121 / 47)

    Ramon Hubner (1995 - 96 / 15 / 1)

    Rodrigo (1995 - 96 / 27 / 1)

    Zé Elias (1997 - 98 / 23 / 0)

    Paulo Rink (1997 - 2002 / 88 / 29)

    Emerson (1997 - 2000 / 81 / 11)

    Zé Roberto (1998 - 2002 / 113 / 17)

    Robson Ponte (1999 - 01, 03-05 / 140 / 19)

    Marquinhos (2000 - 02 / 0 / 0 [14 RL-Spiele])

    Lucio (2001 - 04 / 92 / 15)

    Franca (2002 - 06 / 70 / 21)

    Juan (2002 - 07 / 139 / 10)

    Roque Junior (2004 - 07 / 35 / 0)

    Athirson (2005 - 07 / 30 / 2)

    Brasilianer bei Bayer

    Berbatow bester Neuzugang in England
    ERSTELLT 14.06.07, 14:22h, AKTUALISIERT 14.06.07, 14:25h
    Tottenham Hotspur - SC Braga
    Tottenhams Torschütze Berbatov (r) feiert das 1:0 mit Kapitän Keane.


    London - Der ehemalige Leverkusener Fußball-Profi Dimitar Berbatow gilt in der englischen Premier League als bester Neuzugang der abgelaufenen Saison. Der bulgarische Nationalstürmer, der im Sommer 2006 für 15,7 Millionen Euro Ablöse von Bayer Leverkusen zu den Tottenham Hotspur gewechselt war, verwies in einer Wertung der Buckingham-Universität Benni McCarthy (Blackburn Rovers) und Javier Mascherano (FC Liverpool) auf die Plätze zwei und drei.

    In die Wertung fließt nicht nur die jeweilige Leistung ein, sondern Kriterien wie die Höhe der bezahlten Ablöse, der geschätzte aktuelle Marktwert sowie Merchandising-Einnahmen der Klubs.

    (sid)

    ksta

    Der König der Haken
    VON FRANK NÄGELE, 04.06.07, 20:09h

    Der Leverkusener hat trotz der sommerlichen WM-Strapazen eine überragende Saison gespielt.

    Hamburg - Am Ende zweier irrer Fußball-Jahre, zwischen denen der Wahnsinn einer deutschen Weltmeisterschaft lag, sitzt Bernd Schneider auf dem DFB-Podium wie ein Profi, der in dieser Zeit kaum eine Minute spielen durfte. Während er leise die typischen kurzen Schneider-Sätze sagt, wandern die Augen ungeduldig im Saal umher, als suchten sie einen Ball. Was könnte man jetzt alles damit anstellen. Hochhalten, auf dem Spann tanzen lassen, auf dem Knie, auf dem Kopf, Übersteiger, den Nächstbesten tunneln. Aber da ist kein Ball im Hamburger Congress Centrum, nur ein Haufen Menschen, die die Antwort auf eine solch langweilige Frage erwarten, warum ausgerechnet er noch fit ist, während fast alle andere Fußballstars des Landes lahmen, hinken, im Bett liegen oder eigentlich da hin gehören.

    Dabei hat Oliver Bierhoff, der Team-Manager der Fußball-Nationalmannschaft, diese Antwort vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei in der AOL Arena (Mittwoch, 20.30 Uhr, live in der ARD) schon gegeben. Schneider, das ehedem schlampige Genie, dessen Vorliebe für heimliche Zigaretten berühmt war, hat sich zum Fitness-Model des deutschen Fußballs entwickelt. „Anfangs war er bei diesem Thema sehr skeptisch“, erklärt Bierhoff, „aber mittlerweile hat sich der Bernd zu Hause sogar einen eigenen Fitness-Raum eingerichtet.“ Das mit dem Raum mochte Schneider zwar nicht bestätigen, den Rest aber schon. „Ich habe vor der WM gemerkt, dass ich Defizite hatte und dass mir die Übungen gut tun. Nach der WM konnte ich mich in Leverkusen gezielt aufbauen“, berichtet er, „außerdem hat mir meine Erfahrung von der WM 2002 geholfen. Ich wusste, was auf mich zukam. Damals haben ja auch alle darauf gewartet, dass sie nach dem 14. oder 15. Spiel in ein Loch fallen. Irgendwann sind sie auch reingefallen, also hab ich da gar nicht drauf gewartet.“

    Der König der Haken und Drehungen behandelt den körperlichen Verschleiß wie einen seiner plattfüßigen Gegner auf dem Fußballplatz. In einem Interview wurde Scheider dieser Tage damit konfrontiert, dass 16 von 23 Spielern des WM-Kaders im Laufe der Saison mehr oder weniger schwer verletzt waren. Seine Antwort: „Dann gehöre ich wohl zu den anderen sieben.“

    Oliver Bierhoff macht es sehr nachdenklich, dass Profis wie Bernd Schneider die Ausnahme sind im deutschen Fußball: „Die große Zahl Verletzter beunruhigt uns schon." Nur zehn WM-Spieler stehen in Hamburg noch im Aufgebot. „Wenn ich sehe, dass in Ligen wie England und Italien, die keine Winterpause haben, die Nationalspieler wie zuletzt im Champions-League-Finale fit über den Rasen toben, muss man sich schon Gedanken machen.“ Bierhoffs Unbehagen richtet sich nicht gegen die Arbeit der medizinischen Abteilungen („die sind in Deutschland gut“), sondern gegen die Art, wie überbeanspruchte Fußballer im Sommer gleich wieder belastet werden. „In München musste Lukas Podolski aus dem Urlaub heraus ins Flugzeug steigen zu einem Spiel nach Japan, so etwas ist gar nicht gut“, sagt der Team-Manager. Komischerweise fängt sich Bierhoff in dieser Frage eine Gegenmeinung ausgerechnet von dem ihm nahe stehenden Jens Lehmann ein. „Ich kann das nicht bestätigen“, widerspricht der Torhüter, „in England gibt es auch sehr viele Verletzte, manche spielen nur, weil sie sich irgendwie fit machen lassen. Die medizinische Betreuung ist in Deutschland ohnehin sehr gut, da komme ich ganz gerne immer wieder zurück.“

    An Bernd Schneider gehen solche Diskussionen einfach vorbei. 51 Spiele hat er in der fast abgelaufenen Saison absolviert. 31 in der Bundesliga, zwölf im Uefa-Pokal, sechs mit der Nationalmannschaft und zwei im DFB-Pokal. Seine Fähigkeit, sich dabei nicht abzunutzen, hat zur Folge, dass der 33-Jährige in der letzten Partie des Fußball-Jahres wieder als Kapitän für Deutschland auftritt. „Das ist schon eine große Ehre für mich“, sagt der offensiv-defensive Links-Rechts-Zentralmittelfeldspieler bescheiden, „wir müssen jetzt sehen, dass wir die Saison ordentlich abschließen.“

    Er selbst ist bereits einer der großen Sieger. Der Mann ohne schlechte Eigenschaften. Immer da, immer gesund, immer voller Spielwitz, immer uneitel, immer skandalfrei. Eigentlich der perfekte Fußballer des Jahres. Allerdings ist die Frage, wie man den Praktiker Schneider für eine solch theoretische Auszeichnung begeistern könnte. Das ginge nur mit einer Prämie. Und die müsste rund sein. Ein Ball.

    ksta

    Helmes hat genug von der 2. Liga
    VON MARCUS BREUER, 01.06.07, 14:53h, AKTUALISIERT 01.06.07, 15:38h


    FC-Stürmer Patrick Helmes will nicht noch ein weiteres Jahr durch die 2. Bundesliga tingeln. Im Kreise der Nationalmannschaft kickt er momentan mit den besten Fußballern Deutschlands zusammen und fühlt sich pudelwohl. Doch die Tatsache, dass er in der kommenden Saison ein weiters Jahr im Unterhaus spielen muss, hinterlässt bei dem 23-jährigen Stürmer einen bitteren Nachgeschmack. Daher forciert das Sturmtalent einen sofortigen Wechsel zu Bayer Leverkusen.

    „Ich will so schnell wie möglich in der Ersten Bundesliga spielen“, erklärte der Stürmer, „ich kann heute noch nicht sagen, wer in der kommenden Saison mein Arbeitgeber sein wird.“ Die FC-Verantwortlichen sind sicherlich von dieser Aussage nicht angetan und haben auch ein Vier-Millionen-Angebot von Bayer Leverkusen kategorisch abgelehnt.


    Im Kölner Express verriet Bayer-Sportchef Rudi Völler: „Wir haben es noch einmal probiert. Es ist zwecklos, der FC lässt nicht mit sich reden. Die Sache ist für uns durch.“ Dabei zeigt der ehemalige Nationalstürmer auch Verständnis für den FC.

    Trotz dieser Aussagen bleibt Patrick Helmes hartnäckig und forciert den Wechsel. Nach den Qualifikationsspielen mit der Nationalmannschaft will er noch einmal das Gespräch mit FC-Präsident Wolfgang Overath suchen. Ob es was bringt, wird sich zeigen.

    ksta

    Hatte er nicht im Spiel gegen Nuenberg gesagt er laesst ihn draussen um das Spiel
    schneller zu machen ?

    Gibt den Grund ja schon selber ihn nicht zu bringen, nur leider gibt ers nicht zu.

    Ich find gut das er ihn draussen laesst, war schon lange ueberfluessig, nur
    leider fehlt mir die Linie in seinen entscheidungen.

    Auge fliegt auch, laut ksta wird er vom Konzern gefeuert obwohl in der Winterpause bis 09 verlaengert wurde.

    Wuerde mir wuenschen das unser Konzern auch mal so handelt.
    Und Rudi wuenschich auch Eier um seinen Freund mal zu sagen was
    er fuern Bockmist baut und das es so nicht weiter geht.

    "Kämpferisch und angriffslustig"

    ....... Und mit großem Willen, es Samstag gegen Berlin viel besser zu machen.

    "Kämpferisch und angriffslustig", nennt Michael Skibbe die eigene und die Gefühlslage der Mannschaft. Eigenschaften, die der Cheftrainer zuletzt schmerzlich vermisste.

    "Ich erwarte, dass jeder einzelne eine Trotzreaktion zeigt und in Berlin von der ersten Sekunde mit einem ganz anderen Temperament zur Sache geht. Jeder weiß, dass er in der Pflicht steht, alles für das Erreichen des Uefa-Cups zu geben und sich dafür zerreißt."

    Den Rest schenk ich mir...

    Ich Frage mich warum ein Trainer seine Mannschaft nicht schon frueher so Einstellt.

    Gegen Osasuma haett ich mir sowas gewuenscht....

    Und ich kann mir gut Vorstellen das sich das durch die ganzen Spiele bis jetzt gezogen hat und die Mannschft deswegen so auftritt.

    Einfach keine Art eine Mannschaft zu fuehren.

    Hier auch nochmal :)

    de Jong wuerd ich auch gerne hier sehn !

    Räumt Huub Stevens auf?

    Veröffentlicht: 08.05.2007 - 11:00 Uhr
    Räumt Huub Stevens auf? Wie die Mopo berichtet, wird sich HSV-Trainer Huub Stevens von Stefan Wächter, René Klingbeil, Oliver Hampel, Mehdi Mahdavikia, Danijel Ljuboja und Mathias Abel trennen. Raphael Wicky, Boubacar Sanogo und Nigel de Jong erhalten die vorzeitige Freigab

    TM.de

    Zitat

    Original von Bayer 04-Fan

    ja genau denn pfeift man die mannschaft aus wird es auch net besser?
    und jetzt mal ne andre frage?

    WER MUSS DAS ALLES UMSETZTEN UND WER STEHT AUF DEM PLATZ?

    Richtig,
    wenn du im Job scheisse baust darfst du gehn :) Nicht dein Boss :LEV3