Beiträge von fadolph

    Helmes verhandelt nicht mit FC
    VON THORSTEN MOECK, 14.02.07, 19:26h, AKTUALISIERT 14.02.07, 22:25h


    Köln plant offenbar, dem 22-jährigen Stürmer ein Angebot zu unterbreiten.

    Köln - Der Redebedarf von Patrick Helmes ist derzeit eher gering. Vermutlich wird es dem Stürmer ganz recht gewesen sein, dass die Öffentlichkeit am Dienstag wieder vom Training ausgeschlossen war. Dadurch war garantiert, dass sich der 22-Jährige nach seinem Fußbruch und dem Kurzeinsatz am vergangenen Freitag in Braunschweig auf seinen Beruf konzentrieren kann. Ohnehin ist die Kommunikation mit den Fans massiv gestört, seitdem Helmes kürzlich alles Wesentliche in schriftlicher Form zum Ausdruck gebracht und zwei Arbeitsverträge (ab Sommer 2007 und Sommer 2008) bei Bayer 04 Leverkusen unterzeichnet hat.

    Der Redebedarf der Verantwortlichen des 1. FC Köln scheint weitaus größer zu sein. Trainer Christoph Daum hat sich jetzt mit Helmes zusammengesetzt, um ausführlich über dessen Zukunft zu sprechen. Natürlich soll es eine gemeinsame Zukunft werden. Vom Gezerre um Patrick Helmes hat dessen Berater, Gerd vom Bruch, nun offenbar genug: „Da wird ein Stellvertreterkrieg zwischen zwei Vereinen auf Kosten eines Spielers geführt.“

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat unlängst festgestellt, dass Patrick Helmes per gezogener Option noch bis Juni 2008 vertraglich an den 1. FC Köln gebunden ist. Der Verein möchte diese Liaison gerne ausweiten und arbeitet derzeit offenbar an einem Vertragsangebot. „Ich habe Verständnis für die Kölner Bemühungen, aber einen Vertrag wird er nicht unterschreiben, denn Patrick hat einen gültigen Vertrag mit Leverkusen ab spätestens Juli 2008“, sagt Gerd von Bruch. „Ich würde meine Lizenz als Fifa-Spielerberater verlieren, wenn ich Helmes raten würde, einen zweiten Arbeitsvertrag abzuschließen. Was dann auf ihn zukommen würde - dagegen ist das jetzige Theater nur Kindergarten.“ Die Zeichen deuten momentan nicht auf eine gütliche Einigung zwischen Köln und Leverkusen hin.

    Bayer 04 hat einen Arbeitsrechtler beauftragt, den ab Sommer 2007 mit Helmes geschlossenen Vertrag zu prüfen, um den Spieler am Ende der Saison ablösefrei übernehmen zu können. Der 1. FC Köln geht davon aus, dass Leverkusen eine Ablösesumme zahlen muss, wenn Helmes ab Sommer dort spielen soll.

    ksta

    Zitat

    Original von Babic19
    Meine Fresse wenn ich hier was von Misere lese .....Platz 7 in der Liga in Recihweite zu Platz 5 und im UEFA Cup noch vertreten ....was wollte ihr eigentlich oder besser was erwartet ihr ? Mehr ist einfach nicht drin oder nur drin wenn alle konstant Topleistung abrufen ....

    3 Rote Karten hintereinander ????????

    Wie in der Hinrunde, tolles Spiel gegen Aachen und dann wars das......
    es hat sich nichts geaendert ...aber auch gar nichts


    das macht kein Spass..
    und nu ein Trainer der es anscheinend IMMER NOCH NICHT schafft in einer PK ordendliche Aussagen zu machen um damit die Mannschaft nach vorne zu peitschen.....

    Zitat

    Original von Onkel'78


    Stimmt. Es gibt keine Misere...

    Ach ja, "ein 0:0 gegen Blackburn wäre übrigens ein prächtiges Ergebniss"

    :LEV9


    Find ich auch ..
    Und dann Donnerstag AUSWAERTS, im fremden Stadion, fern der Heimat, mit paar Fans im Ruecken, spielen wir Blackburn an die Wand.. und machen das Ding 5:0 klar ^^

    Koennt ich wieder kotzen bei solchen Aussagen .. man man ich dachte er hat dazu gelernt.. :LEV11

    :LEV6 Aber warum auch... 2 Jahre verlaengert .... :LEV3

    Zitat

    Original von Povlsen89


    Ja? Achso. Naja, wie ich schon bei meiner Vorstellung vor ein paar Tagen hier sagte: Komische Leute gibt es überall, in jedem Publikum.

    Ich find's jedenfalls klasse, dass hier auch normal begabte Leute posten und selbst FC-Logos im Avatar nicht zu einer Sperre führen. :LEV6 Bei uns am FC-Brett wäre das übrigens umgekehrt nicht anders - aber Avatare sind da leider nicht erlaubt.

    Und keine Sorge: Ich werde hier nicht Stammgast und daher wirst Du das Logo nicht allzuoft zu Gesicht bekommen. Aber so weiss man eben sofort, mit wem man es zu tun hat. :D

    Willkommen im Forum :bayerapplaus

    Gruss aus Koeln :LEV19

    Ein bisschen Frieden
    VON FRANK NÄGELE, 12.02.07, 22:03h, AKTUALISIERT 12.02.07, 22:25h
    BILD: DAHMEN
    Seite an Seite: Patrick Helmes und Trainer Chritoph Daum, der die Tore des Stürmers braucht.


    Köln - Im erbitterten Streit zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen um den Spieler Patrick Helmes hat einer schon verloren. Der Spieler. Nachdem die Fans erfuhren, dass der 23-Jährige zum Werksklub wechseln will, zeigten sie ihm ihre Wut in Wort und Bild. Im Heimspiel gegen Jena, das Helmes nur auf der Tribüne miterlebte, prangten riesige Schmähplakate an der Südtribüne des Rhein-Energie-Stadions. Beim Auswärtsspiel in Braunschweig musste sich der Profi vor den FC-Anhängern warmlaufen und erlebte das Gegenteil von Zuspruch. „Helmes, zieh dein Trikot aus!“, war noch der freundlichste der Gesänge. Beim 1. FC Köln versucht man jetzt eine Situation herzustellen, unter der es dem Spieler möglich ist, Leistung zu bringen, solange er das FC-Trikot trägt. Punkt eins der Deeskalation ist: Man spricht freundlich übereinander. Trainer Christoph Daum hat das immer getan. „Patrick ist ein Super-Junge“, erklärte er von Anfang an und schob die Schuld seinem Umfeld zu. „Mit Patrick selbst hatten wir nie ein Problem“, erklärt Manager Michael Meier. Punkt zwei: Der Spieler selbst redet nicht mehr über seine Vertragssituation. „Ich muss mich neu orientieren“, sagte er am Montag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, „mit dem Manager und dem Trainer habe ich ohnehin keine Probleme. Ich will hier Fußball spielen und Tore schießen. Im Grunde meines Herzens war ich immer FC-Anhänger.“

    Dass Helmes am 26. Januar zwei Verträge mit Bayer 04 Leverkusen unterschrieben hat, ist genauso unstrittig wie die Tatsache, dass er ohne eine Einigung zwischen den Klubs nicht vor Sommer 2008 wechseln könnte. Für Köln wird es dagegen schwer werden, gegen die Wirksamkeit der Verträge vorzugehen. Das Verbandsrecht des DFB mit seinen Schutzklauseln ist dem Arbeitsrecht vor einem ordentlichen Arbeitsgericht unterlegen. Heißt: Ab 2008 liegen die Rechte an Helmes wohl bei Bayer 04. Mit allen Konsequenzen. Leverkusen wapp-net sich schon für den Gang durch die Instanzen und hat offenbar den bekannten Sportanwalt Christoph Schickhardt mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt. „Ich bin in den Fall involviert“, sagte der Ludwigsburger Jurist gestern unserer Zeitung. Diese Details blendet der Profi jetzt aus, räumt aber tapfer ein: „Ich bereue nichts von dem, was ich getan habe. Und ich entscheide selbst, wo ich spielen werde und nicht irgendwelche Gerichte. Aber darüber muss ich jetzt neu nachdenken.“

    Die Kölner wissen, dass sie die Fähigkeiten des Stürmers brauchen, wenn sie die geringe Chance auf den Aufstieg noch am Leben erhalten wollen. Ein wichtiger Faktor bei der Schlichtung ist jetzt der Fan-Beauftragte Rainer Mendel, der Vertreter der großen Fan-Klubs zu Gesprächen einlädt, um die Gemüter zu beruhigen. „Fußball ist Emotion, das ist klar, und es ist auch logisch, dass in einem solchen Fall ganz große Emotionen drin sind. Ich hab da auch ein Stück weit Verständnis für die Fans. Aber alle werden verstehen, dass uns Patrick hilft, wenn er Tore schießt. Und ich nehme ihm auch ab, wenn er sagt, dass er bis zuletzt für den FC alles geben wird.“

    Es ist aber eine Tatsache, dass beide Vereine in den Tagen der höchsten Erregung die Wut der Fans für sich nutzen wollten. Bayer Leverkusen hat die Bekanntgabe des Vertragsabschlusses nicht grundlos zum Beginn der Rückrunde forciert und spekulierte wohl darauf, bei ruinierter Stimmung werde der FC den Spieler schon im Sommer gegen eine Ablöse ziehen lassen. Der 1. FC Köln und seine Führung schäumten und wollten ganz offenbar klarmachen, was jemandem passiert, der sich mit ihrem Verein und seinen Anhängern anlegt.

    Mittlerweile haben sie alle bemerkt, dass diese Strategien in eine Sackgasse führen. Michael Meiers Ankündigung, neu mit Helmes zu verhandeln, zeigt eindeutig, dass der FC jetzt alles versucht, den Profi trotz der geschlossenen Verträge mit Bayer umzustimmen. Trainer Christoph Daum („Patrick wurde eben schlecht beraten, wir werden ihm neue Wege aufzeigen“) setzt weiterhin darauf, Gerd vom Bruch zum Schuldigen zu machen. In dieser Hinsicht hat sich Helmes' Meinung allerdings nicht geändert: „Gerd vom Bruch bleibt mein Berater und mein Freund. Wir kennen uns schon, seit ich ein Kind bin. Ich vertraue ihm.“


    ksta

    Veröffentlicht: 12.02.2007 - 11:26 Uhr

    Der ukrainische Nationalstürmer Andrej Voronin wird den Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen zum Saisonende verlassen. «Ich bin nun schon seit zehn Jahren in Deutschland», sagte der 27-Jährige dem Sportmagazin «Kicker» (Montagausgabe). «Das ist eine lange Zeit. Ich will noch etwas anderes sehen». Woronin, der
    2004 vom 1. FC Köln nach Leverkusen wechselte, hat nach eigenen Angaben noch keine konkreten Pläne. Als aussichtsreichster Interessent gilt jedoch Celtic Glasgow.

    Transfermarkt.de

    Gehts denn nicht um die Frage ob die Vertraege Gueltigkeit haben ?

    Fackt ist doch das K*ln keine Option gezogen hat sondern Helmes einen neuen Vertrag
    vorgelegt hat.

    Lev hat, innerhalb der Frist da K*ln keine Option gezogen hat, Helmes auch einen Vertrag vorgelegt den er auch unterschrieben hat.Und da innherhalb der 6 Monate sogar berechtigt einen fuer 2008.

    Erst danach hat K*ln wohl seine Felle dahin schwimmen sehn und die Option gezogen.
    Angeblich sogar Rueckdatiert.

    Denke auch das K*ln wohl das Vorrecht auf den Spieler hat da die Frist zum ziehn der Option nicht abgelaufen ist.


    Auch frag ich mich ob die Option zur Verlengerung sich nicht auch auf beide Seiten beruft.
    Also der Spieler diese auch ziehen kann.Somit waere er in der Lage sich in dem Jahr einen neuen Verein zu suchen.


    Allerding glaub ich kaum das Helmes, dank des aufgehetzten Publikums, noch ein Bein auf den Boden bekommt.Also in K*ln.

    Das Managment und der Trainer tun auch nicht um den Hass zu schlichten den sie Ass*s aus Koeln gegen Helmes hegen.


    Laut umfrage sind ueber 40% dafuer ihn auf der Tribuene versauern zu lassen... und das nimmt keine Ende.


    Solln sie weiter absteigen.. mittlerweile tut mir der Verein leid solche Fans zu haben.

    Zitat

    Original von LL-Praktikant

    Wenn das passieren sollte, dann gehe ich mit einem Bayer-Trikot in die Kölner-Innenstadt und feier Christoph Daum und Konsorten!!! :D

    Ich gebe dir keine 3 Minuten :LEV19

    Edit: irgendwie klappen die Smilies nich:(

    Juventus interessiert sich für Metzelder
    ERSTELLT 19.01.07, 15:14h

    Turin - Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat neben Miroslav Klose offenbar auch Nationalspieler Christoph Metzelder von Borussia Dortmund auf seiner Wunschliste stehen. Sportdirektor Alessio Secco vom in die Serie B verbannten Skandalklub bekräftige sein Interesse an dem Bremer Klose, den er als "einer der stärksten Stürmer auf europäischer Ebene" bezeichnete. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung Tuttosport in ihrer Freitag-Ausgabe.

    Metzelder ist ein weiterer von Juve begehrter Spieler. "Wir suchen auch im Ausland nach Abwehrspielern, die den Unterschied machen können. Wir beobachten zum Beispiel Metzelder", wird Secco zitiert. Diskussionspunkt könnte das Gehalt des Spielers werden. Als sich in der vergangenen Saison Inter Mailand für den 26-Jährigen interessiert hatte, soll Metzelder 3,5 Millionen Euro pro Saison verlangt haben, eine für Juve zu hohe Summe. Sollte der Abwehrspieler sich mit einem niedrigeren Gehalt begnügen, könnten die Verhandlungen zu einem positiven Ende führen, so Tuttosport. (sid)

    ksta

    ist er auch...

    wohl ein kleiner Fehler im Teufel *g ( copy/paste )

    Holt Daum noch einen Brasilianer?
    ERSTELLT 16.01.07, 13:49h, AKTUALISIERT 16.01.07, 15:52h

    Artikel mailen
    Druckfassung
    Köln - Kommt nach Fabio Luciano jetzt schon der vierte Brasilianer zum 1. FC Köln? Auf jeden Fall trainiert "der Neue" ab Dienstagnachmittag bei den Geißböcken: Der 23-jährige Almeida bestreitet ein 14-tägiges Probetraining in Köln.

    Der defensive Mittelfeldspieler kommt vom brasilianischen Zweitligisten Portuguesa Londrina zur Beobachtung ans Geißbockheim.


    ------------------------------------
    Wer hat denn noch Verbindung nach Brasilien ?
    Scheint doch eher das das Gespann Daum/Calli/Koeln das attrakivere ist.

    Besser kann mans nicht erklaeren.
    :LEV3

    Holt Daum noch einen Brasilianer?
    ERSTELLT 16.01.07, 13:49h, AKTUALISIERT 16.01.07, 13:59h

    Artikel mailen
    Druckfassung
    Köln - Kommt nach Fabio Luciano jetzt schon der zweite Brasilianer zum 1. FC Köln? Auf jeden Fall trainiert "der Neue" ab Dienstagnachnmittag bei den Geißböcken: Der 23-jährige Almeida bestreitet ein 14-tägiges Probetraining in Köln.

    Der defensive Mittelfeldspieler kommt vom brasilianischen Zweitligisten Portuguesa Londrina zur Beobachtung ans Geißbockheim.


    ksta


    Tja, scheint als sind unsere Zeiten der Brasilianer vorbei ....

    Fundamentalist in eigener Sache
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 10.01.07, 07:06h
    Bild: Kadlec
    Sergej Barbarez im Trainingslager.

    Der Ex-Hamburger kann sich vorstellen, nach seiner Karriere als Trainer zu arbeiten.

    Rom - Es ist keine Frage für Sergej Barbarez: Miroslav Klose hat Glück gehabt, dass Barbarez eine Menge Pech hatte in der Vorrunde. Sonst würde der Bremer in der Torjägerliste nicht mit 13 Treffern neun Tore mehr als der Leverkusener haben. „Ich habe normalerweise kein Problem mit Effektivität und brauche nicht viele Chancen. Sonst hätte ich fast so viele wie Klose“, sagt der Bosnier über seine Hinrundenbilanz. „Es könnte besser sein. Und, was mich betrifft: Es müsste besser sein“ - im Trainingslager in Rom findet der 33-Jährige selbstkritische Töne nach seinem ersten halben Jahr in Leverkusen. Für seinen Trainer ist die Formkurve des Stürmers deckungsgleich mit der seiner Mannschaft: „Unser Tabellenplatz sagt aus, was für ihn zutrifft: Gut reingekommen, dann kein Glück gehabt. Sonst hätte er noch früher den Halt gefunden, den er am Ende hatte“, sagt Michael Skibbe. Derart prägend für sein Team war Barbarez schon früher: „Hat er einen Hänger, hat ihn die ganze Mannschaft“, sagte Trainer Kurt Jara beim Hamburger SV über ihn.

    Ohne großes Aufsehen hat Barbarez in der Winterpause über seine Zukunft entschieden. Sein Vertrag beinhaltete eine im Herbst viel diskutierte Klausel, mit der er im Sommer vorzeitig aus dem Zweijahresvertrag bei Bayer 04 hätte aussteigen können. „Ich bin froh, dass er noch ein Jahr bei uns ist“, sagt Trainer Skibbe, der den erfahrenen Bosnier als Rückgrat der recht jungen Bayer-Elf braucht: „Er ist nicht aus den Socken zu kippen. Wenn er zweimal hintereinander schlecht spielt, knickt er nicht ein, wie es jungen Spielern passiert. Er versucht beim dritten Mal wieder den schwierigen Pass.“

    Das sagt sich immer leichter, als es getan ist. In einem schlecht laufenden Spiel vor einem bereits murrenden Publikum den dritten oder vierten riskanten Ball zu versuchen, dazu gehört eine fundamentale Überzeugung von den eigenen Fähigkeiten. Führungsspieler werden Spieler mit diesen Eigenschaften gern genannt und als solcher versteht sich Barbarez, ohne dass man ihn dazu drängen muss. In Leverkusen ist er zum Chef auf dem Platz geworden, der in jeder Beziehung auffällt. Mit schönen Pässen und Übersicht, mit Torgefährlichkeit, mit Temperamentsausbrüchen gegenüber Mitspielern, mit Schimpftiraden vor dem Schiedsrichter. Und an schlechten Tagen mit provozierendem Phlegma. „Fußball ist Emotion. So bin ich auf dem Platz, daran wird sich nichts mehr ändern. Es gibt nur diesen Sergej Barbarez“, sagt der 35-Jährige. Diesen Barbarez wollten sie im Frühjahr beim HSV nicht mehr. Das neue Angebot gefiel Barbarez nicht, der Mann aus Mostar kam ablösefrei nach Leverkusen. „Ich wusste, was ich tue, ich habe wochenlang überlegt.“ Paradoxerweise hat sein Ex-Klub seit seinem Abgang nur noch ein Bundesligaspiel gewonnen - in Leverkusen.

    Barbarez hat entschieden, bis 2008 in Leverkusen zu bleiben. Danach will er seine aktive Laufbahn beenden und nach Hamburg zurückkehren. Es habe keinen Sinn gemacht, Frau und Kinder mit nach Leverkusen zu nehmen, sagt er. Auch wenn ihm dies gelegentlich als mangelnde Identifikation mit Bayer 04 ausgelegt wurde. „Medien“, sagt Barbarez zu solchen Sachen schulterzuckend.

    Barbarez will nach dem Karriereende weiter im Fußball arbeiten, eventuell als Trainer: „Man muss sich finden.“ Hamburg ist für Barbarez zur zweiten Heimat geworden. Sechs Jahre hat er dort gespielt, war Torschützenkönig der Bundesliga 2001 (22 Tore) und gewann 2003 den Ligapokal. Letzteres wird selten als Titel voll mitgezählt. Aber andere sind Barbarez bisher verwehrt blieben. Dafür hätte er eines der Angebote von Bayern München annehmen müssen, die er mal hatte. Ein Titel mit Leverkusen, das wird wohl knapp. Und auch die Torjägerkrone ist in dieser Saison nicht mehr zu erreichen: „Klose ist zu weit weg.“


    Quelle KStA