Beiträge von fadolph

    DFB sperrt Sinkiewicz

    Der 1. FC Köln muss in den kommenden drei Meisterschaftsspielen auf Lukas Sinkiewicz verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Abwehrspieler wegen einer versuchten Tätlichkeit gegen den Gegner in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens gesperrt.


    Das Sportgericht des DFB sah es als erwiesen an, dass der Abwehrspieler des 1. FC Köln beim Heimspiel gegen Freiburg (0:3) am Sonntag SC-Akteur Sheyi Olajengbesi in die Magengegend geschlagen hat. Bei einem Eckball hatte es ein Gerangel zwischen Sinkiewicz und Olajengbesi gegeben, in deren Folge der Kölner zu Fall kam und am Boden liegend in den Bauchbereich des Freiburgers geschlagen hat.

    Weil Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Landshut diese Szene nicht gesehen hatte, konnte der Kontrollausschuss auch nachträglich noch ermitteln.

    kicker.de

    Vieleicht kommt ja doch Suazo. :D

    Helmes wird wohl in Koeln bleiben.
    Mal ehrlich.. Lieber 5 Millionen in Wind aber dafuer mit einem klasse Stuermer Richtung Liga 1.
    Finanziell hat es mehr Wert.
    So wuerd ichs machen

    Ob Gekas seine 2 Saison auch noch so gut bestreitet ist auch fraglich.
    Ich persoenlich glaubs nicht.Auch wird er da Bochum wohl drin bleibt zu teuer.

    Fuer die Aussenstuermer Variante muss ein fertiger Stuermer her.

    Fuer mich bleibt die Frage nach den Aussenstuermer.
    Freier gesetzt? Kiess ist in meinen Augen zu langsam fuer die Aussenbahn.Wohin mit ihm...

    Adler patzt, Leverkusen verliert
    ERSTELLT 15.04.07, 19:30h, AKTUALISIERT 15.04.07, 20:36h

    München - Nach einem punkteintensiven Zwischensprint droht Bayer 04 Leverkusen seine gute Ausgangsposition zu verspielen. Gestern Abend unterlag die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe mit 1:2 (0:1) beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München, und zählt man die beiden Partien im Viertelfinale des Uefa-Cups gegen CA Osasuna hinzu, hat Bayer 04 nun viermal in Folge verloren. In der Bundesliga macht sich die Pleitenserie einstweilen mit dem Abrutschen auf Rang sechs bemerkbar.

    Weil Kapitän Carsten Ramelow ähnlich wie Roque Junior zu den Langzeitverletzten im Bayer-Team zählt, und weil obendrein Ersatzkapitän Bernd Schneider (wie auch Stürmer Stefan Kießling) gestern gesperrt war, durfte am Sonntag in München erstmals Simon Rolfes sein Team als Mannschaftskapitän aufs Feld führen. Skibbe musste zudem noch auf Manndecker Juan verzichten, den muskuläre Probleme im Oberschenkel zum Aussetzen zwangen - bei Bayer musste der Trainer also eher mit einer Notelf auskommen.

    Doch lange Zeit ließen sich die Gäste diese personellen Nachteile nicht anmerken, weil sie gegen eine nach dem Champions-League-Aus vom Mittwoch sichtlich verunsicherte Bayern-Mannschaft spielerisch erstaunlich gut mithalten konnten. Überraschend stark agierte an Rolfes' Seite im defensiven Mittelfeld der Schweizer Pirmin Schwegler, der mehrere Angriffe mit viel Eleganz und Übersicht einleitete. Zum Beispiel in der 17. Minute, als er einen feinen Pass auf seinen Landsmann Tranquillo Barnetta spielte, der diesen aber freistehend vor Münchens Torhüter Oliver Kahn vertändelte.

    Zuvor war Lukas Podolski aufgefallen, der Ex-Kölner im Bayern-Trikot scheiterte zunächst mit einem Doppelpass-Versuch, ehe er den Abpraller zu einem satten Schuss aus 16 Metern nutzte, allerdings an der Latte scheiterte (11.).

    Lahms Vorarbeit

    Es dauerte exakt eine halbe Stunde, bis ein Tor fiel. Philipp Lahm schickte einen langen Ball aus der Bayern-Abwehr weit nach vorn; so weit, dass er alle Leverkusener überflog und am linken Ende des Strafraums vor den Füßen von Mark van Bommel landete, der den (viel zu spät) herausstürzenden Bayer-Torhüter René Adler mit einem Heber zum 1:0 überlistete.

    Bayer 04 spielte fortan weiter passabel mit, und hätte nicht Andrej Woronin einen bis dahin sehr schlechten Tag erwischt (ihm missrieten fast alle Annahmen), hätte er in der 37. Minute aus acht Metern auch einfach mal ins Tor getroffen und nicht Kahn angeschossen.

    Den Gastgebern gelang dann schon recht bald nach dem Wechsel das 2:0 - Leverkusen war danach wegen fortgesetzten Schock-Syndroms erst einmal aus dem Spiel. Wie schon vor dem 1:0 wurde die Defensive durch einen langen Ball (diesmal von Hasan Salihamidzic geschlagen) derart durchlöchert, dass Haggui von Makaay lässig überlaufen wurde. Und weil sich Adler wieder zu spät von der Linie löste, riskierte der Holländer wie schon van Bommel einen Heber - Tor (47.).

    Was danach niemand mehr geglaubt hätte, trat doch noch ein: ein Treffer für die Gäste. Castros Flanke wurde von der Münchner Innenverteidigung um van Buyten und Lucio unterschätzt. Der bis dahin so schlechte Woronin stand auf der Grundlinie im linken Bereich des Strafraums und jagte das Leder zur Verwunderung von 66 000 Menschen ins Tor, was physikalisch unmöglich anmutete (60.).

    Leverkusen lief fortan gegen zunehmend verunsicherte Münchner an, die Castro eine Schuss-Chance (68.) gewährten, während Kahn gerade noch Barnettas Flanke vor Freier abfangen (72.) und einen Rolfes-Schuss parieren konnte (77.). Es war die letzte Chance des Spiels. Die Bayern retteten einen am Ende glücklichen Sieg über die Zeit.

    ksta

    :LEV5 Herr Skibbe :LEV5

    Hatte gehofft das die Tiefstapelei nur Taeuschung war um den Gegener ein wenig
    einzulullen.. aber nein ... :LEV5

    Ich als Spieler hatte spaetestens jetzt jegliches Vertrauen in ihre Qualitaeten als
    Trainer verloren.
    Vieleicht haben sie das ja schon und spielen deswegen son grotten Fussball .. :LEV8

    Ich als Fan habe das schon etwas laenger.... seid gestern kann ich es unterstreichen !!

    So, bald ist WE... bis Sonntag hab ich mir den Trainer wieder schoen gesoffen... :LEV6

    Freu mich schon auf den Kater am Montag *g :LEV3

    :LEV3 :LEV3 :LEV3

    Werder im Halbfinale, Leverkusen gescheitert
    VON GERT GLANER, 12.04.07, 22:41h, AKTUALISIERT 12.04.07, 23:37h


    Hamburg - Der deutsche Vizemeister Werder Bremen steht zum dritten Mal nach 1988 und 1990 im Halbfinale des UEFA-Pokals. Der Bundesligist feierte im Viertelfinal-Rückspiel einen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen den AZ Alkmaar und trifft im Halbfinale am 26. April und 3. Mai auf Espanyol Barcelona.

    Den Spaniern reichte ein 0:0 bei Benfica Lissabon für den Einzug in die Vorschlussrunde. Dagegen ist Bayer Leverkusen erwartungsgemäß gescheitert. Der Bundesligist verlor nach der 0:3-Heimniederlage im Hinspiel auch bei CA Osasuna mit 0:1 (0:0). Als dritter spanischer Vertreter zog Titelverteidiger FC Sevilla ins Halbfinale ein. Der Club des früheren Stuttgarters Andreas Hinkel erreichte bei Tottenham Hotspur ein 2:2 (2:0) und kam damit nach dem 2:1-Hinspielsieg eine Runde weiter. Im Halbfinale trifft der Vorjahressieger nun in einem spanischen Duell auf Osasuna. Das Endspiel wird am 16. Mai in Glasgow ausgetragen.

    Im Bremer Weserstadion sorgten die Nationalspieler Tim Borowski (16. Minute), Miroslav Klose (36./62.) und Diego (82.) bei einem Gegentreffer von Moussa Dembélé (32.) für den umjubelten und hochverdienten Bremer Erfolg. Das Hinspiel in den Niederlanden endete vor einer Woche 0:0. Werders Top-Stürmer Klose beendete mit seinen Treffern seine wochenlange Ladehemmung und erzielte sein erstes Pflichtspiel-Tor seit 1158 Minuten.

    Dagegen konnten die Leverkusener ihre sportliche Talfahrt auch beim Abschied von der internationalen Fußball-Bühne nicht stoppen. Die Leistung des mit mehrfachem Ersatz angetretenen Bundesliga- Fünften, die vor 18 000 Zuschauern im Estadio Reyno de Navarra von Pamplona durch einen Treffer von Juanlu Gomez (62.) auf die Verliererstraße geriet, dürfte den Verantwortlichen wenig Hoffnung für den Kampf um einen UEFA-Cup-Platz im Endspurt der Bundesliga machen. An ein Weiterkommen hatte bei Bayer, das zum 16. Mal in Folge im Europacup auswärts erfolglos blieb, ohnehin niemand mehr geglaubt. Beim entscheidenden Tor patzte auch noch Torhüter Rene Adler, der einen Schuss von Roberto Soldado nicht festhalten konnte.

    Bei seinem Gastspiel an der White Hart Lane war der FC Sevilla, bei dem Hinkel in der Anfangsformation stand, zunächst die überlegene Mannschaft und lag bereits nach acht Minuten durch ein Eigentor von Steed Malbranque (3.) und einen Treffer von Frédéric Kanouté (8.) mit 2:0 vorne. Doch nach dem Wechsel drehten die «Spurs» auf und schöpften nach dem Doppelschlag durch Jermain Defoe (65.) und Aaron Lennon (66.) noch einmal Hoffnung. Doch auch ohne ihren verletzten Stammtorhüter Andrés Palop, der vor rund einem Monat im Achtelfinale bei Schachtjor Donezk einen Kopfball-Treffer in der Nachspielzeit erzielte und seine Elf damit vor dem Aus bewahrte, retteten die Spanier das wichtige Unentschieden über die Zeit.

    Talfahrt von Bayer Leverkusen hält an

    Derweil konnte Bayer Leverkusen seine Talfahrt auch beim Abschied von der internationalen Fußball-Bühne nicht stoppen. Nach der 0:3-Schlappe vor heimischem Publikum unterlag der Bundesliga-Fünfte auch im Viertelfinal-Rückspiel des UEFA-Pokals bei CA Osasuna mit 0:1 (0:0).

    Die Leistung der Werkself, die vor 18 000 Zuschauern im Estadio Reyno de Navarra von Pamplona durch einen Treffer von Juanlu Gomez (62.) auf die Verliererstraße geriet, dürfte den Verantwortlichen wenig Hoffnung für den Kampf um einen UEFA-Cup-Platz im Endspurt der Bundesliga machen.

    An ein Weiterkommen hatte bei Bayer, das zum 16. Mal in Folge im Europacup auswärts erfolglos blieb, ohnehin niemand mehr geglaubt. «Wir sind keine Träumer, sondern Realisten», sagte Sportdirektor Rudi Völler. Mit seiner Aufstellung hatte Bayer-Trainer Michael Skibbe zudem kein Signal dafür gegeben, beim Tabellen-14. der Primera Division ernsthaft auf Sieg spielen zu wollen. Beim entscheidenden Tor patzte auch noch Torhüter Rene Adler, der einen Schuss von Roberto Soldado nicht festhalten konnte. Juanlu staubte zum 1:0 ab.

    Nach dem 1:4-Debakel gegen den VfL Bochum hatte Skibbe seine Mannschaft im 125. Europacup-Spiel auf vier Positionen verändert und dabei die Abwehr mit drei Neuen völlig umgekrempelt. Die Defensive mit Ahmed Madouni und Jan-Ingwer Callsen-Bracker im Zentrum sowie Fredrik Stenman auf der linken Seite ließ sich zwar nicht wie im Hinspiel von den Spaniern überrumpeln, war aber erneut nicht frei von Schwächen. Glück hatte Bayer in der 4. Minute, als Soldado nach einem Fehler von Pirmin Schwegler unbedrängt auf Adler zulief, den Ball aber sowohl am Schlussmann als auch am Tor vorbeizog. Wenig später ließ Soldado mit einer Körpertäuschung Madouni aussteigen, sein Schuss landete am Außennetz (22.).

    Mit dem Drei-Tore-Polster im Rücken beschränkten sich die Spanier darauf, die Partie zu kontrollieren und deuteten nur gelegentlich ihre Torgefährlichkeit an. Doch Bayer konnte bei teilweise heftigem Regen mit dem sich bietenden Raum wenig anfangen und ließ bei seinen Angriffsversuchen allzu häufig die Präzision vermissen. Die einzige Chance für die Gäste vor der Pause vergab Paul Freier, der sich in der 41. Minute energisch auf dem rechten Flügel durchsetzte, dann aber knapp am Pfosten vorbeischoss. Fünf Minuten nach Wiederbeginn wurde ein Kopfball von Callsen-Bracker auf der Torlinie abgeblockt, nachdem Torhüter Ricardo eine Ecke verfehlt hatte. Auf der Gegenseite verhinderte Adler gegen Juanlu (48.) zunächst noch den drohenden Rückstand. (dpa)

    ksta

    Leverkusen mit schwachem Abgang
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 12.04.07, 23:38h, AKTUALISIERT 12.04.07, 23:39h

    Die Elf von Trainer Skibbe bietet gegen Osasuna einen blutleeren Auftritt.

    Pamplona - Auf nicht weniger als sechs Zeitungsseiten hat der „Diario de Navarra“ die Menschen in Pamplona auf das Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen vorbereitet. Sogar die Weinsorte beim Bayer-Bankett war eine Erwähnung wert. Die fußballerischen Ambitionen des Gastes hatte das Blatt auf diesen Punkt gebracht: „Die Deutschen kommen als Opfer.“ Und so gingen sie auch. Das Wunder von Pamplona blieb aus. Bayer 04 schied nach einem recht blutleeren Auftritt mit 0:1 (0:0) aus. Die Hypothek des 0:3 aus dem Hinspiel erwies sich als zu hoch für das Team von Trainer Michael Skibbe, der allerdings gar nicht unzufrieden wirkte und folgende Meinung kund tat: „Wir waren nochmal ein würdiger Gegner im Uefa-Cup.“

    Dabei wird Leverkusen im Rückblick mit Schmerz feststellen, dass der Tabellen-14. der Primera Division an sich ein schlagbarer Kontrahent gewesen wäre. Was nicht automatisch heißt, dass beide auch das Niveau eines Uefa-Pokal-Viertelfinalisten nachgewiesen hätten. Nach dem öden Fußball-Abend vor 19 800 Zuschauern im Stadion Reyno de Navarra, davon 250 Unverzagte aus Leverkusen, hätten eher beide Mannschaften das Ausscheiden verdient. Aber was sollte in dieser Konstellation auch anderes herauskommen als eine Farce? Osasunas Trainer José Angel Ziganda hatte seine Startelf auf fünf Positionen geändert, drei Mal allein, um drohende Geldsperren zu verhindern. Auch Bayer-Coach Skibbe hatte wie erwartet eine B-Elf aufgeboten. Vor der Ersatzabwehr mit den drei Reservisten Madouni, Callsen-Bracker und Stenman agierte im defensiven Mittelfeld der Schweizer Primin Schwegler neben Neu-Nationalspieler Simon Rolfes. Im Angriff stand überraschend weder Andrej Woronin noch Stefan Kießling, sondern Sergej Barbarez als einzige Spitze, wobei der Bosnier ja doch mehr als offensiver Mittelfeldspieler firmiert. Das war in der offensiven Ausrichtung die Variante vom 1:0-Sieg auf Schalke im Februar, damals erstritten dank einer Abwehrschlacht mit dem überragenden Torwart Rene Adler. Aber damals stand es beim Anpfiff 0:0 und nicht 0:3 wie gestern. Ein Signal zum Sturmlauf war diese Aufstellung nicht. Es gab auch keinen. Sondern eine leichte Leverkusener Feldüberlegenheit, unterbrochen von zwei Großchancen für die Gastgeber durch Soldado (4., 22.), wobei Leverkusen beim zweiten Mal Glück hatte, dass es nach Madounis grobschlächtiger Attacke an Osasunas Stürmer keinen Elfmeter gab. Leverkusen Spiel wirkte zusammengewürfelt wie die Mannschaft. Ein große Gelegenheit für Paul Freier (42.), der aus sechs Metern das lange Ecke verfehlte, und einige Fernschüsse - das kann man wirklich nicht Aufholjagd nennen.

    Das war schade aus Leverkusener Sicht, denn die Gastgeber boten sogar Geschenke an. In der 52. Minute griff Keeper Ricardo nach einem Eckstoß von Schneider ins Leere. Jan-Ingwer Callsen-Bracker brachte den Ball per Kopf aufs Tor, doch Nacho klärte auf der Linie. Leverkusens Fans hatten für Skibbes vorsichtige Ausrichtung bald kein Verständnis mehr. Es gab vereinzelte „Skibbe raus“-Rufe, dann wurde Ulf Kisten gefordert, und schließlich eine direkt realisierbare Maßnahme: Andrej Woronin. Doch der Ukrainer blieb auf der Bank. Das Thema Stürmen und Hoffen hatte sich bald darauf ohnehin erledigt, denn Osasuna tat das, was man „den Sack zumachen“ nennt. Aus 18 Metern zog Soldado in der 61. Minute ab. René Adler konnte den Ball noch mit den Fingerspitzen erreichen, doch er sprang Juanlu genau vor die Füße.

    Osasuna: Ricardo - Izquierdo, Cruchaga (70. Erice), Cuellar, Monreal - Valdo, Josetxo, Munoz, Juanlu - Soldado (75. Font), Milosevic. - Bayer: Adler - Castro, Madouni (52. Haggui), Callsen-Bracker, Stenman - Rolfes, Schwegler - Freier, Schneider, Barnetta (42. Babic) - Barbarez (66. Kießling). - Schieds richter: Fröjdfeldt (Schweden). - Zuschauer: 19 800. - Tor: 1:0 Juanlu (61.).

    ksta

    Diplomatischer Spagat
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 11.04.07, 21:33h
    BILD: DAHMEN
    Abwehrspieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker (re.) rückt in die Startformation.


    Bayer 04 Leverkusen kann in Pamplona nichts mehr gewinnen, will aber nicht den Eindruck erwecken, das Spiel abzuschenken.

    Pamplona - In einem ziemlich schizophrenen Zustand ist Bayer 04 Leverkusen gestern in Pamplona angekommen: Jeder weiß, dass es heute Abend im Uefa-Cup-Viertelfinale bei CA Osasuna (20.45 Uhr, live bei Premiere) in der Stadt der berühmten Stierläufe nichts mehr zu gewinnen gibt. Das 0:3 aus dem Hinspiel ist ein zu großer Ballast. Trotzdem gebieten es die Regeln des Anstandes, keinesfalls den Anschein zu erwecken, als wolle Bayer 04 die lästige Pflichtaufgabe abschenken. Die Regeln des Geschäfts gebieten aber, genau das zu tun: Nämlich nicht die Kräfte in einem aussichtslosen Kampf zu verschleißen, sondern die nächsten Aufgaben vorzubereiten: Spieler schonen, Spieler ausprobieren. Am Sonntag spielt Bayer 04 bei Bayern München.

    Wie meistens, wenn Moral und Professionalismus im Profi-Fußball aufeinandertreffen, wird Unfug erzählt. Die Wahrheit kann keiner sagen, aber ein dreister Lügner will auch niemand sein. Michael Skibbe versucht den Spagat, und man muss ihm allein für den Mut zur diplomatischen Verrenkung Respekt zollen. Er werde die Mannschaft auf vier oder fünf Positionen ändern, also mit Ersatzspielern besetzen, „weil ich mit der Leistung der anderen nicht einverstanden bin. Deswegen ist damit bestätigt, was ich nach dem Osasuna-Spiel gesagt habe.“ Der Coach hatte nach dem 0:3 Fragen nach der Schonung bestimmter Spieler verneint.

    Der Begriff der Schonung ist glücklicherweise dehnbar. Verteidiger Juan zum Beispiel ist wegen Beschwerden in Po und Oberschenkel nicht mitgereist. Eine Kernspintomographie hat keinen Befund ergeben, aber sicher ist sicher. Torwart Hans-Jörg Butt, nur noch zweiter Mann hinter René Adler, fehlt ebenfalls. „Irgendwo Prellung“, murmelt Manager Michael Reschke.

    Ganz ohne Prellung, sondern vorgeblich wegen schwacher Leistungen werden heute Abend die Verteidiger Karim Haggui und Marko Babic aussetzen. Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Ahmed Madouni werden kommen, und vielleicht sogar Alexander Meyer, der 23-Jährige, der die ganze Saison lang verletzt war. Pirmin Schwegler wäre im Mittelfeld die Alternative für Simon Rolfes und Athirson der Mann, der Tranquillo Barnetta eine Pause ermöglichen kann. Bayer 04 will die Tiefe seines Kaders zeigen, doch das sieht aus wie ein Kopfsprung ins Nichtschwimmerbecken. „Wir sind hierhergekommen, um ein gutes Uefa-Cup-Spiel zu zeigen. Man hat eine Verpflichtung, zu zeigen, dass man zu Recht unter den letzten acht im Uefa-Cup steht. Wir wollen unsere Haut teuer verkaufen. Wir sind nicht hier, um etwas herzuschenken“, sagt der Trainer. Aber er sagt auch: „Die Wahrscheinlichkeit, in die nächste Runde einzuziehen, ist gleich null.“ Skibbes Stimmung schwankt von leicht genervt bis pampig in Pamplona - Fragen nach Siegchancen in Prozent nennt er „bullshit“. Leverkusen hat seit fünf Jahren international nicht mehr auswärts gewonnen.

    Beim Thema „Abschenken“ ist Leverkusen vorbelastet und entsprechend sensibel. Die Erinnerung an die zweite Gruppenphase der Champions League 2002 / 03 ist noch frisch. Damals verlor Leverkusen alle sechs Spiele, in den letzten drei durfte Trainer Thomas Hörster auf Anweisung des Klubs die besten Spieler nicht mehr einsetzen. „Das war eine andere Situation als heute“, sagt Bayer 04-Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink, „damals war der Niedergang ein Prozess. Der blanke Hans guckte um die Ecke. Jetzt kam das Thema Osasuna mit der klaren Niederlage einfach überraschend.“

    Über die Mathematik des Scheiterns herrscht Uneinigkeit: Bernd Schneider spricht von „einem Prozent“. Mittelfeldmann Rolfes (“in der Hoffnungslosigkeit liegt die Chance“) nennt eine Wunderfrequenz von „einem von zehn Fällen“, und Gonzalo Castro, Leverkusens spanischstämmiger Verteidiger, sagt: „Alles ist möglich, wenn wir ein frühes Tor schaffen.“

    CA Osasuna: Ricardo - Izquierdo, Cuéllar, Cruchaga, Monreal - Juanfran, Erice, Munoz, Valdo (Juanlu) - Soldado, Webó (Romeo). - Bayer 04: Adler, Castro, Madouni, Callsen-Bracker, Meyer (Stenman) - Freier, Schneider, Schwegler (Rolfes), Athirson - Barbarez, Kießling. - Schiedsrichter:

    Fröjdfeldt (Schweden)


    ksta

    Bayer will sich „teuer verkaufen“
    VON ANDREAS SCHIRMER, 11.04.07, 12:44h
    Gebeutelt
    Zuletzt hat Michael Skibbe an der Seitenlinie reichlich gelitten.


    Leverkusen - Der Glaube an ein «Wunder von Pamplona» ist bei Bayer 04 Leverkusen vor dem Viertelfinal-Rückspiel im UEFA-Cup beim CA Osasuna äußerst gering.

    «Wir wollen unsere Haut ganz teuer verkaufen und uns mit einer guten Partie aus dem UEFA-Cup verabschieden, damit man die Runden, die man zuvor gespielt hat, nicht ad absurdum führt», sagte Bayer-Chefcoach Michael Skibbe nach der 0:3-Demontage im Hinspiel. «Wunder gibt es immer wieder, aber unsere Chancen liegen bei ein Prozent», sagte auch Nationalspieler Bernd Schneider.

    Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser macht sich über ein Weiterkommen ebenso keine Illusionen, fordert aber auch mit Rückblick auf das 1:4 in der Bundesliga-Partie gegen den VfL Bochum zur Schadensbegrenzung auf: «Wir haben einen Ruf zu verlieren und wollen das Spiel nicht herschenken, wie wir es in der Champions-League-Saison 2002/03 einmal in der Not gemacht haben.» Damals verloren die in der Bundesliga gegen den Abstieg kämpfenden Leverkusener in ihrer Zwischenrunden-Gruppe alle sechs Partien.

    Auch Sportdirektor Rudi Völler fordert die Leverkusener Profis auf, stolz wie die Spanier aufzutreten: «In Pamplona wollen wir erhobenen Hauptes den Platz verlassen.» Es gehe nämlich nicht nur darum, etwas für das angekratzte Image des Bundesliga-Fünften zu tun, sondern im Endspurt um einen neuen UEFA-Cup-Platz die Kurve zu kriegen. «Die Mannschaft muss vor allem zu Beginn des Spiels den inneren Schweinehund überwinden, sonst werden wir weiterhin Probleme bekommen», forderte Völler.

    Schließlich wird die Bayer-Truppe von der Sondermaschine in München abgesetzt, wo zwei Tage später das Gastspiel beim FC Bayern ansteht. «Wenn wir dort einen Punkt mitnehmen könnten, wäre das klasse», sagt Skibbe und hofft auf ein neues Hoch der sportlichen Achterbahnfahrer. Denn eine Woche später kommt im 1. FC Nürnberg der größte Rivale im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz nach Leverkusen. «Wir müssen uns darauf einrichten, dass wir ein Endspiel gegen den Tabellensechsten aus Nürnberg haben», sagte Skibbe.

    Um als Folge des jüngsten negativen Doppelschlags am Ende nicht im europäischen Abseits zu stehen, will er gegen Osasuna einige Spieler schonen. «Es wird auf vier bis fünf Positionen Veränderungen geben. Für die letzten Bundesliga-Spiele brauchen wir fitte Leute», sagte Skibbe. Rotsünder Stefan Kießling, der nach seinem Platzverweis gegen Bochum ebenso wie Spielmacher Bernd Schneider (5. Gelbe Karte) gegen den FC Bayern gesperrt ist, werden in Pamplona jedoch mitwirken. Dafür sollen Karim Haggui und Juan sowie wie Simon Rolfes ersetzt werden.

    Obwohl CA Osasuna zuletzt in der heimischen Liga gegen Real Madrid mit 0:2 verlor und einige Verletzungssorgen hat, dürfte der kompakte spanische Abwehrriegel nur schwer zu knacken sein. «Die können hinten Kaffee trinken und warten, bis wir kommen», sagte Holzhäuser. Wenig Zuversicht gibt auch die Statistik: Bayer ist seit 14 Auswärtsspielen und fünf Jahren im Europapokal ohne Sieg. Dennoch warnt Osasunas Trainer Jose Angel Ziganda, Leverkusen auf die leichte Schulter zu nehmen: «Wir wollen den Ball flach halten und Bayer auch im Rückspiel Respekt entgegenbringen. Aber in Pamplona wollen wir den Sack zumachen.» (dpa)

    ksta

    Glaube Skibbe braucht mal schonung ..
    Soll er doch zu Hause bleiben ...


    Dann soll er doch den ach so starken grossen Kopfballspieler, den Turm in der Abwehr
    der gegen Bochum doch so starke und Torverschulder Barbarez zu Hause lassen.
    Find es eine frechheit das er mit der Erfahrung so unlustig zum Kopfball geht und das im eigenen Strafraum.

    Ein 3:0 so abzuschenken ist ein Witz.
    Einen Juan eine Pause goennen jo jo , ganz grosser Sport Herr Skippie. :LEV11

    Jemanden bestrafen der eh weg geht lustig lustig....
    Dem bis jetzt Leistungsstaeksten Spieler ... :LEV11 grosser Sport, ganz gross :LEV5

    Das ist ja prima Sponsoring fuer das Bayerwek......

    Mal die bestrafen die eh bleiben ... das waere mal Konsequez
    Aber nicht jetzt ... jetzt heisst es Angreifen

    Das wohl letzte bisschen Respekt geht verloren Herr Skibbe :LEV3

    Es gilt die beste Mannschaft auf dem Platz zu stellen ..
    Sie bis in die auch noch so kleinste Pohre zu reizen...
    Da muss am Donnerstag ein Feuerwek brennen...
    Ich sage nur Stuttgart .....

    Schaffen sie das noch Herr Skibbe ???


    Fuer die Fans, fuers neue Stadion , fuer den Respekt und die Ehre

    Auf gehts ..... :LEV3

    Zitat

    Original von Giro
    Einfach nur geil !! Das sieht ja mal richtig hammer aus ! Und wie schon gesagt hat es einen hohen Wiedererkennungswert. Nicht so ein öder Betonklotz wie in Mönchengladbach oder so !!

    Gut gemacht Holzi ! - Von wegen der spart uns tot !!!

    Nu weisst warum :LEV6

    was mich ein weinig stutzig macht ist, das es auf dem grossen Bild so
    ausschaut als ob man recht nach an der Duenn ist ..
    Wird der reissende Fluss( als Kind mal reingeplumst ) denn verlegt ? *g

    Gabs denn nicht schon damals Probleme mit dem riesen Strom ?? :LEV14

    ERSTELLT 30.03.07, 11:38h

    Leverkusen - Die BayArena, Heimstätte des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, erhält in den kommenden Jahren ein völlig neues Gesicht und wird bis zum Sommer 2009 auf über 30.000 Plätze ausgebaut. Der Vorstand der Bayer AG stimmte in einer Sitzung den Plänen des Vereins für einen grundlegenden Umbau und einer Modernisierung zu. Die Arbeiten sollen Ende 2007 beginnen und bis zum Start der Saison 2009/2010 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich 56 Millionen Euro betragen.

    Optisches Highlight der umgestalteten Arena wird ein überdimensionales liegendes Bayer-Kreuz hoch über der Spielfläche, das mit einem Durchmesser von 200 Metern und 2000 Leuchtdioden auch vom Flugzeug aus sichtbar sein wird. Die Zuschauerränge werden künftig von einem lichtdurchlässigen zeltartigen Dach überspannt, das an den Längsseiten über den Tribünenbereich herausragt und den Besuchern auch vor dem Stadion Schutz vor Regen bietet.

    "Wir freuen uns sehr über die Zustimmung zum Ausbau unseres Stadions. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt", sagte Klub-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser: "Mit der neuen BayArena werden wir nicht nur über ein Stadion mit modernster Infrastruktur verfügen, sondern auch noch die Möglichkeit bekommen, zusätzliche Ertragspotenziale zu erschließen."

    Die bisherigen Tribünenbereiche werden aufgestockt, die Kapazität erhöht sich von derzeit 22.500 auf über 30.000 Sitzplätze. Der "Hospitality"-Bereich mit Restaurants und Logen wird auf über 2000 Plätze erweitert, die Zahl der Arbeitsplätze für die Presse auf 228 fast verdoppelt. Die Größe des Team- und Physiobereichs wird auf 2600 Quadratmeter sogar vervierfacht.

    ksta

    Das doch mal ein geiler Newsletter ..

    WE gerettet.

    Und in der CL spielen wir zu primetime da ist die Bude voll :LEV14

    Ich finds klasse und das zeigt doch auch das der Bayerkonzern weiter
    in die Pillendreher investiert ...
    So solls sein..

    Aber ein Foto von innen waere schoen.
    :LEV3 :LEV3 :LEV3 :LEV3

    Zitat

    Original von Professor

    Die können ja gern zu Hause vor Arena pfeifen. Oder haste einen von den sturen "Skibbe ist ja so scheiße und ich weiß eh alles besser" Ottos schon mal im Stadion gesehen?
    Ich denke die Fanclubvorsitzenden und der Block haben das soweit verstanden und das zählt doch. Ob jetzt hier jasonxy oder iceman sonst was darüber informiert werde ist doch egal. Guck dir die Beiträge an, die lassen sich eh nicht überzeugen, denn in Wirklichkeit haben die richtig Ahnung von Fußball und unser Trainer eben nicht!

    Was geht denn mit Dir ???? :LEV9

    Anscheinen kann Skibbe die 0815 Leute beeindrucken mit seiner Rede...
    Aber die Mannschaft wohl eher nicht.....

    Was soll an Babarez tacktisch gut sein wenn wir ohne ihn das beste Spiel
    abgeliefert haben ....

    Aber Fackt fuer mich bleibt das Babarez fuer seine Leistungen auf die Bank muss
    und das Skibbe der falsche Trainer bleibt.

    Was die nicht nach Aussen getragenen Infos fuer nicht organisierte Fans angeht..
    werdet gluecklich damit ..... :LEV8

    Und wie waers mit einem Fred "Ich weiss was, was ihr nicht wisst" :LEV11 :LEV11

    Also manchmal kommen mir hier echt die Traenen