Beiträge von fadolph

    Zitat

    Original von Viererkette
    Weil hier so oft davan geschrieben wird, man möge den Jungens in den Ar... treten.

    Mal abgesehen, ob Skibbe in Berlin auf der Bank sitzt oder nicht:

    Wollen wir einen Trainer der progressiven Gilde mit Visionen ( van Heesen / Klopp )

    oder schreien wir nach einem Übungsleiter der konservativen Fraktion
    ( Magath )

    :LEV9

    Eine Vaterfigur fuer die Jungen..
    Ein Drecksack der den Alten notfalls in den Hintern tritt.
    Jemanden der die Generationen vernuenftig unter einen Hut bringt.
    Jemanden den man respektieren kann, sowohl als junger als auch als alter Spieler.

    Magath wuede ich das schon zutrauen

    Zitat

    Original von Bergischer Löwe

    Auch wenn Tante Käthe den Juan nicht namentlich mit erwähnt, kann ich nur sagen ist doch mein Reden was in deren Köpfen vorgeht:
    Bayer 04 aus den Augen,
    Bayer 04 aus dem Sinn,
    Bayer 04 leck mich am Kinn

    Und auch hier nochmal.. :LEV11
    DAS SEH ICH NICHT SO !

    Zitat

    Original von SoccerManiac

    Ich bitte dich beim letzten Spiel der Saison gegen Dortmund diese Worte mal einem der Osasunafahrer direkt ins Gesicht zu sagen.

    Glaube nicht das Barbarez schnell genug fuer Konter ist .

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    Original von Bayer 04-Fan

    ja das stimmt scon da haste voll und ganz recht aber wie kommste jetzt da drauf das skibbe unmotiviert ist?

    Die art wie er Redet, seine Koerpersprache, sein "konzentrierter" ( ich find ihn leer) Blick von der Bank aus.
    Mag sein das ich ihm unrecht tue.
    Suche halt eine Bruecke zum Berufsleben.
    Aber so seh ich ihn

    Zitat

    Original von Bayer 04-Fan
    ja dann sag doch mal spielt der skibbe oder adler und co? ich sag ja das der skibbe ne gewisse teilschuld hat aber die hauptschuld haben ja wohl die spieler weil die den ganzen mist hier bauen

    Dann nimm doch mal die Situation zu dir ins Berufsleben.
    Glaubst du nicht, dass deine Leistungen abfallen wuedern wenn du
    so einen unmotivierten Trainer als Chef haettest ?
    Ok, evtl. faellts da nicht auf aber auf dem Platz schon.

    Gut, du kannst kuendigen.
    Suchst dir nen neuen Job, aber die Spieler muessen ihren Vertrag erfuellen oder zum Saisonende gehn und nicht 6 Wochen zum Monatsende ;)

    Und, auch wenn das geschreie gleich gross ist, Geld ist nicht alles.
    Man muss mit seiner Umwelt auch zufrieden sein um 100% und mehr dauerhaft bringen zu koennen.

    Richtig,
    unter Punkt1
    Na ja der erste Satz. Danach beschuldigst du sie :)
    Und das wiederlege ich mit meinem Post. :)


    Was haben Juan, Voronin und Babic gemeinsam?
    1.Sie haben bei Bayer 04 in der Vergangenheit zumindest zeitweise gute bis überragende Leistungen gezeigt.. Deshalb bringen Trainer und Fans ihnen ein Maß an Vertrauen entgegen, welches sie in der jetzigen Situation - leider, leider! - nicht verdienen, krasser ausgedrückt rücksichtslos missbrauchen
    2.Sie haben kürzlich einen Vertrag bei einem anderen Verein unterschrieben, bzw. stehen unmittelbar vor einem Wechsel.
    3.Seitdem ihre Wechselabsicht feststeht, kommt von ihnen N U L L Leistung.
    4.Ihr Hauptanliegen besteht darin, sich nicht zu verletzen, und am liebsten gar nicht erst spielen zu müssen (Provokation der 5.Gelben!).
    5.Es interessiert sie nicht im geringsten, dass Bayer 04 wegen der in ihrer geistigen Abwesenheit (in Gedanken schon beim neuen Verein) begründeten schwachen Leistungen und persönlichen Aussetzer Gefahr läuft, die Teilnahme am Europacup zu verpassen.
    6.Bitte nicht missverstehen, ist nicht nationalistisch o.ä. gemeint: Sie sind keine EU-Bürger. Was offensichtlich eine zusätzliche Hemmschwelle zur vollen Identifikation mit ihrem (noch) aktuellen Arbeitgeber darstellt.

    Ich find deine Begruendung nicht berechtigt.
    Zu Babic
    Der hat nie wirklich ueberzeugt auf der LV Position und ist zudem auch kein LV

    Zu Voronin
    Ich hab ihn nie fuer einen Guten gehalten, was auch seine Schwankungen erklaert

    Zu Juan
    Fuer mich der Einzige der durchweg seine Leistung gebracht hat, und oft ueber Durchschnitt.

    Evtl. hinterfragst du mal die Motivation der Spieler im Zusammenhang mit der
    Einstellung des Trainers.

    Desweiteren stehn die Jungen in ihrer Entwicklung voellig.


    Noch eins..
    Barbares hat auch schon eins verursacht weil er ziemlich unmotiviert im
    eigenen 16ner unter ner Flange hersprang.
    Oder geht der auch und es weiss noch keiner ?

    Verhandelt wird nicht
    VON STEPHAN KLEMM UND THORSTEN MOECK, 26.04.07, 11:15h, AKTUALISIERT 26.04.07, 21:49h
    Bild: dpa
    Abschiedskuss nach reifem Entschluss: Patrick Helmes verlässt 2008 den 1. FC Köln.

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    Köln - Beim 1. FC Köln vergeht derzeit kaum ein Tag ohne Bekanntgabe von Vertragsverlängerungen oder der Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen mit seinen Profifußballern. Meist werden diese Meldungen von der Presseabteilung des Klubs lanciert. Stürmer Patrick Helmes hat sich allerdings jetzt zu einer Mitteilung in eigener Sache entschlossen: „Ich werde beim 1. FC Köln keinen Vertrag unterschreiben und ab Sommer 2008 für Bayer 04 Leverkusen spielen. So toll es beim FC auch ist, ich muss die sportliche Perspektive bewerten“, sagte Helmes am Donnerstag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das Gezerre um den Jungnationalspieler ist damit keineswegs vorüber. Die sportliche Leitung von Bayer Leverkusen hat bereits angekündigt, mit dem FC in den kommenden Wochen verhandeln zu wollen, um Helmes schon in diesem Sommer unter Vertrag nehmen zu können.

    Nur allzu gerne hätte der 1. FC Köln seinen derzeit erfolgreichsten Stürmer (11 Tore in 15 Spielen) auch über das Jahr 2008 hinaus verpflichtet. Doch im Januar hatte Helmes bereits einen Vertrag bei Bayer 04 Leverkusen unterschrieben. „Der FC hat sich schwer um mich bemüht. Im Hotel und nach dem Training haben Christoph Daum und Michael Meier immer wieder mit mir geredet. Aber mein Entschluss steht fest. Ich will mit Sicherheit Erste Liga spielen“, sagte Helmes. Der FC wollte den 23-Jährigen offenbar sogar dazu bewegen, seinen Vertrag mit Bayer 04 anzufechten. Vergeblich. Jetzt wird Helmes im Juli 2008 ablösefrei die Rheinseite wechseln.

    Leverkusens sportliche Leitung will Helmes gleichwohl schon mit Beginn der neuen Spielzeit verpflichten. Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser plant zusammen mit Sportchef Rudi Völler, sich sehr bald mit den FC-Verantwortlichen zusammensetzen, um den Stürmer doch noch zum 1. Juli 2007 zu verpflichten. „Wir werden auf jeden Fall einen Vorstoß in dieser Sache unternehmen. Wie er aber ausgehen wird, das wissen wir natürlich nicht“, sagt Manager Michael Reschke. Das „Heft des Handelns“, wie Reschke weiter erzählt, besitze nun der FC. Und natürlich wissen die Leverkusener, dass Helmes so etwas wie die Garantie auf Erfolg für die Kölner ist, was sich gewiss auch in der Ablösesumme niederschlagen wird. „Wir wollen uns einfach mal über die Vorstellungen der Kölner informieren. Aber Mondsummen investieren wir nicht“, erläutert Reschke.
    FC an Verhandlungen nicht interessiert

    Die Antwort des 1. FC Köln kam am Donerstag, bevor überhaupt ein erstes Gespräch zwischen den beiden Vereinen stattfinden konnte. An Verhandlungen mit Bayer 04 Leverkusen ist der FC nicht interessiert, hieß es im Geißbockheim. „Helmes wird auf jeden Fall bis 2008 beim FC spielen“, sagte Manager Michael Meier. Der Stürmer sei ein wichtiger Bestandteil für die kommende Saison, in der die Kölner den Aufstieg in die Bundesliga schaffen wollen. Am Ende dieser Spielzeit wird der 1. FC Köln bereits Abwehrspieler Lukas Sinkiewicz an Leverkusen verlieren.

    Gedanklich hat sich Patrick Helmes bereits auf ein weiteres Jahr in der Zweiten Bundesliga eingestellt. „Alles andere liegt ohnehin nicht in meiner Hand“, sagt der Stürmer. Nach seinem Fußbruch habe er das Maximum seiner Leistungsfähigkeit zwar noch nicht wieder gänzlich erreicht, „aber zu 90 Prozent bin ich fit.“ Erst vor wenigen Wochen hatte Helmes bei seinem Debüt in der Nationalmannschaft gegen Dänemark einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Sorge um seine Karriere bei der DFB-Auswahl hat er angesichts seiner Zweitligazugehörigkeit allerdings nicht. „Ich habe natürlich mit Joachim Löw gesprochen, aber er hat mir nichts geraten“, berichtet Helmes. „Wichtig ist jetzt erst mal, dass Patrick klar Stellung zu seiner Zukunft bezogen hat“, sagte sein Berater Gerd vom Bruch.

    Und die Zukunft von Helmes ist der 1. FC Köln. Für genau ein Jahr.

    ksta

    Ich war auch einer der gesagt hat die schaffen das mit Daum. Auch in die Verpflichtungen zur Winterpuse
    hatte ich mehr Vertrauen.

    Muss mich eines besseren belehren lassen. Auch wenns mir Persoenlich ein wenig leid tut.

    Ich habe ka was da so alles intern abgeht beim FC. Kann ja nicht sein das die Spieler aufbluehn sobald sie beim FC weg sind.

    Auch wenn ich Bayer Fan bin, fuer mich gehoert der FC in die 1 Liga.

    Kann nur hoffen das sie nu die Kurve bekommen und das nachFortuna Koeln nicht auch noch der FC
    in die Unbedeutheit abrutscht.

    Helmes wechselt 2008 die Fronten
    ERSTELLT 26.04.07, 11:15h, AKTUALISIERT 26.04.07, 11:18h

    Köln/Leverkusen - Das Tauziehen zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln um Fußball-Nationalspieler Patrick Helmes ist beendet. Der 23 Jahre alte Angreifer wird von der Saison 2008/2009 an beim Bundesligisten Leverkusen spielen. Seine Entscheidung sei gefallen, erklärte Helmes im "kicker" (Donnerstag- Ausgabe): "Ich werde beim 1. FC Köln keinen Vertrag über 2008 hinaus unterschreiben. Weder jetzt noch irgendwann nächste Saison! Egal, wie es läuft."

    Michael Meier, Manager des Zweitligisten Köln, bestätigte auf dpa-Anfrage den Sachverhalt. "Das ist keine Überraschung, wir haben damit gerechnet. Mich persönlich hat Patrick Helmes allerdings nicht informiert", sagte Meier. Sicherlich könne man darüber streiten, dass Helmes seine Entscheidung über Medien kommuniziert habe. "Aber es bringt nichts, dass wir jetzt Salz in die Wunde streuen", ergänzte er. Fakt bleibe, dass Helmes auf jeden Fall bis 30. Juni 2008 in Köln spiele. "Damit werden wir eine gute Offensiv-Abteilung haben", sagte Meier.

    FORUM: Der 1. FC Köln und die Mission Aufstieg

    Helmes hatte bereits einen Vertrag bei Bayer Leverkusen unterzeichnet, den die Deutsche Fußball Liga (DFL) allerdings für ungültig erklärte hatte, weil die Kölner eine Verlängerungs-Option bis 2008 rechtzeitig gezogen hatten.

    Helmes hatte am 28. März im Länderspiel gegen Dänemark in Duisburg (0:1) sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gefeiert. Beim 1. FC Köln steht er seit 2005 im Kader und bestritt in der Saison 2005/2006 13 Bundesliga-Partien für den ehemaligen deutschen Meister, in denen er vier Tore erzielte. In der aktuellen Spielzeit wurde er nach einer langen Zwangspause wegen eines Fußbruchs bislang 15 Mal eingesetzt (11 Tore).

    ksta

    Sinkiewicz wechselt zu Bayer 04.

    Der 1. FC Köln bietet Helmes offenbar bei Leverkusens Bundesliga-Konkurrenz an.

    Köln - Ein Besen reicht schon lange nicht mehr, um all die Scherben aufzukehren, die sich beim 1. FC Köln angesammelt haben. Der Verein stellt einen Rekord nach dem anderen auf. Noch nie ist ein Klub mit einem so großen Etat (etwa 45 Millionen Euro) aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen wie der FC 2006. Noch nie ist einem Zweitligisten mit einem so großen Etat (etwa 43 Millionen Euro) der Aufstieg in die Bundesliga daraufhin missglückt. Noch nie hat ein Zweitligist einen spektakuläreren und teureren Trainer dazu benötigt als der FC. Und wahrscheinlich ist es auch keinem Verein gelungen, innerhalb eines Jahres seine größten, für die Tradition des Vereins stehenden Talente allesamt zu vergraulen.

    Nach Lukas Podolski, der im Vorjahr zum FC Bayern wechselte, wird definitiv Lukas Sinkiewicz gehen. Noch hat der Verteidiger nicht mitgeteilt, dass seine Wahl auf Bayer 04 Leverkusen gefallen ist. Er wird das aber am Ende der Woche tun. 1,6 Millionen Euro soll den Lokalrivalen die Verpflichtung des dreifachen Nationalspielers kosten. Weniger klar scheint, wie es mit Patrick Helmes weitergeht. Offenbar hat sich der Stürmer, seit wenigen Wochen ebenfalls Nationalspieler, damit abgefunden, seinen Vertrag bis 2008 in Köln abzuspielen. Danach erst wird er nach Leverkusen wechseln. Ohne Ablöse. Und das, obwohl der FC alles versucht hat, den 23-Jährigen umzustimmen: Helmes sollte seinen eigenen Vertrag mit Bayer anfechten, um einen neuen beim FC abzuschließen. Aber er hat nichts davon getan. „Patrick wird nichts mehr unterschreiben“, sagt sein Berater Gerd vom Bruch. „Ihm ist jetzt klar, dass er in Leverkusen schon etwas unterschrieben hat.“

    An der frühzeitigen Vereinbarung zwischen Helmes und Leverkusen, die FC-Manager Michael Meier wegen der Verletzung der Frist von sechs Monaten (Paragraf 5 des Lizenzspielerstatuts) unsittlich fand, war für Köln der Gedanke unerträglich, dass man Helmes an den Rivalen verlieren wird und keine Chance hat, ihn 2007 für viel Geld an einen anderen Topverein zu verkaufen. „Es kann nicht sein, dass Bayer Leverkusen den Spieler einfach vom Markt nimmt“, sagte Meier im Februar. In der Branche geht das Gerücht, der FC wolle dagegen vorgehen, indem er für Sommer 2007 einen Deal mit einem dritten Verein einfädelt - mit Top-Klubs wie Werder Bremen oder Schalke 04. Falls das wirklich so sein sollte, haben sie in Köln aber wieder die Rechnung ohne den Profi gemacht. „Dazu gehört die Einwilligung des Spielers“, sagt Gerd vom Bruch, „und Patrick hat gerade seine neue Wohnung in Siegen bezogen. Er will nicht hier weg. Er wird bis Saisonende 2008 in Köln spielen.“

    Dass der 1. FC Köln in Fragen der Sechsmonatsfrist so wohlinformiert auftritt, liegt in der jüngsten Vergangenheit begründet. Im Januar vermeldeten sie Einigkeit mit dem Brasilianer Eduardo (26) vom Schweizer Erstligisten Grasshopper Zürich. Wenig später war jedoch aus Frankreich zu hören, Eduardo habe bei EA Guingamp unterschrieben. Michael Meier kündigte darauf an, die Gerichtsbarkeit des Fußball-Weltverbands (Fifa) einschalten zu wollen. „Wir pochen auf unseren Vertrag“, sagte der Manager damals. Seitdem wurde es still um das Eduardo-Geschäft. Schweizer Medien berichteten allerdings unlängst, der Stürmer habe mitnichten im Januar, sondern bereits im vergangenen Sommer beim 1. FC Köln unterschrieben - elf Monate, bevor der Vertrag in Zürich endete. Das könnte der Grund dafür gewesen sein, dass die von Meier in Aussicht gestellte Beschwerde beim Weltverband ausfallen musste.

    Interessantes Detail: Im vergangenen Sommer war auch der VfL Bochum an Eduardo interessiert, der frühere Grasshopper-Spieler und -Trainer Marcel Koller bemühte sich um Eduardo, gab aber auf, weil der Spieler, so war im August zu hören, schon einen Vertrag ab 1. Juli 2007 in Köln unterschrieben hatte. Die Bochumer überwanden ihren Ärger schnell: Statt Eduardo verpflichteten sie Theofanis Gekas, der in der kommenden Saison wo spielt? Richtig: Bei Bayer 04 Leverkusen.

    http://www.ksta.de/fc

    Wechsel von Gekas perfekt - Juan geht definitiv
    ERSTELLT 21.04.07, 17:57h, AKTUALISIERT 21.04.07, 18:02h


    Leverkusen - Torjäger Theofanis Gekas wechselt zur kommenden Saison der Fußball-Bundesliga vom VfL Bochum zum Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen. Der Grieche, der die Torjägerliste der Liga mit 18 Treffern souverän anführt, wird bei Bayer einen Vierjahresvertrag unterschreiben. Das bestätigte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler nach dem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im arena-Interview.

    Zudem gab Völler den erwarteten Wechsel von Abwehrchef Juan bekannt. Der Brasilianer wird die Leverkusener definitiv verlassen, den neuen Verein des Nationalspielers wollte der ehemalige DFB-Teamchef allerdings noch nicht nennen. Im Gespräch war zuletzt der AS Rom, die Ablösesumme soll angeblich bei neun Millionen Euro liegen.

    Für Gekas steht eine Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro im Raum. Die Leverkusener erwarben offenbar die Kaufoption an Gekas, die die Bochumer halten. Gekas war kurz nach Beginn der Saison auf Leihbasis für 300.000 Euro von Panathinaikos Athen an die Ruhr gewechselt. Die Kaufoption, die der VfL nur im Falle des Klassenerhalts hätte ziehen können, beläuft sich auf etwa 700.000 Euro. Sollte der VfL absteigen und die Transferrechte wieder bei Panathinaikos liegen, muss Leverkusen wohl noch eine Transfer-Entschädigung an die Griechen zahlen.

    Nationalspieler Gekas hatte am Samstag beim 3:0-Sieg des VfL bei Eintracht Frankfurt seinen 18. Saisontreffer erzielt.

    ksta

    Bayer vor Europacup-Einzug
    VON ANDREAS SCHIRMER, 21.04.07, 17:36h, AKTUALISIERT 21.04.07, 17:49h


    Da nach dem Einzug der Franken ins DFB-Pokalfinale bereits Rang sechs für den Europa-Cup-Einzug reicht, machten die Rheinländer vor den letzten vier Bundesligaspieltagen wohl den entscheidenden Schritt zum Erreichen ihres Minimalziels. Spieler des Tages vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena war Bernd Schneider, der mit einem «Doppelpack» (19./59. Minute) den Sieg praktisch im Alleingang perfekt machte. Leverkusen beendete damit sein Tief von zuvor vier Pflichtspiel-Niederlagen hintereinander.

    Die Leverkusener konnten personell nach der Rückkehr der zuletzt gesperrten Nationalspieler Schneider und Stefan Kießling sowie des genesenen Brasilianers Juan wieder mehr Qualität bieten. Aus «taktischen Gründen» verzichtete Bayer-Coach Michael Skibbe allerdings auf Sergej Barbarez und entschied sich für die Doppelspitze Kießling und Andrej Woronin.

    Doch nicht die beiden etatmäßigen Stürmer sorgten für den ersten Treffer, sondern Schneider, der in Manier eines Torjägers nach Vorlage von Woronin aus Nahdistanz zum 1:0 einschoss. Fünf Minuten später hatte der Ex-Nürnberger Kießling nach Vorarbeit von Schneider völlig freistehend aus zehn Metern die Chance zum 2:0, trat aber unglücklich über den Ball. Weitere Chancen hatten die danach mehr auf Sicherheit bedachten Leverkusener in der ersten Hälfte nicht.

    Vier Tage nach dem 4:0 im Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt fehlten den Nürnbergern Frische und Esprit, um viele Akzente zu setzen. Gegen die gut gestaffelte Bayer-Abwehr konnten die Franken deshalb zunächst wenig ausrichten. Erst in der 34. und 36. Minute wagten Javier Pinola und Chhunly Pagenburg die ersten Schüsse auf das Leverkusener Tor. Die besten Möglichkeiten zum Ausgleich hatte jedoch Andreas Wolf (42.) nach einer Ecke von Pinola: Sein Kopfball verfehlte das gegnerische Gehäuse nur um wenige Zentimeter.

    Nach Wiederanpfiff hatten die Gäste, die zuvor drei Auswärtsspiele ungeschlagen geblieben waren, nichts mehr zuzulegen. Dafür sorgte in der 59. Minute Schneider mit einem Kabinettstückchen für die Vorentscheidung: Er spielte den Ball um Wolf herum und schoss zum 2:0 ein. Es waren bereits seine Saisontreffer vier und fünf. Die Nürnberger konnten sich in den zweiten 45 Minuten kaum noch Torchancen erarbeiten. (dpa)

    ksta

    VON FRANK NÄGELE, 18.04.07, 20:42h


    Der Verein verliert seine größten Talente nur deshalb, weil er ihnen keine sportliche Perspektive bieten kann.

    Köln - Um die Mittagszeit erreichte den 1. FC Köln am Mittwoch das erwartete Fax aus Frankfurt. Der Inhalt überraschte keinen mehr. Lukas Sinkiewicz wird wegen einer Tätlichkeit im Spiel gegen den Freiburger Profi Sheyi Olajengbesi für drei Spiele gesperrt. Das bedeutet: Der 21-jährige Nationalspieler spielt noch genau zweimal für den Verein, dem er seit seinem zehnten Lebensjahr angehört. Danach wird er wechseln. In die Erste Bundesliga.

    Auf diese Weise hat der FC im Sommer 2006 bereits Lukas Podolski an Bayern München verloren, auf diese Weise wird er spätestens 2008 auch Patrick Helmes verlieren - drei junge Fußballer, die den 1. FC Köln so schnell nicht verlassen hätten, wenn es der Verein nur geschafft hätte, ihnen eine Perspektive in der Fußball-Bundesliga zu bieten. „Der FC ist mein Verein und wird es immer bleiben“, sagte Lukas Podolski, als er vor elf Monaten unter der Anteilnahme der FC-Fans Abschied nahm. Seitdem spielt er für den Rekordmeister, aber seine Köln-Sehnsucht ist an der Isar sprichwörtlich geworden. Lukas Sinkiewicz wird das anders machen. „Ich vergesse nie, wo ich herkomme, ich vergesse nie, dass der FC mein Verein ist“, sagt Podolskis Weggefährte. Aber er bleibt, wenn nicht alles täuscht, hier in Köln wohnen und nimmt sich auch aus Gründen der Verbundenheit zum Rheinland den nächstbesten Bundesligisten als Arbeitgeber. Bayer 04 Leverkusen.

    Michael Meier beobachtet den Exodus des hochbegabten Nachwuchses traurig. „Es ist schon schlimm, wenn man nicht einmal die eigenen jungen Spieler halten kann“, sagt der Manager des 1. FC Köln. Im Fall Sinkiewicz trifft ihn keine Schuld. Als der von den Bundestrainern Jürgen Klinsmann und Joachim Löw hochgeschätzte Abwehrspieler im Januar 2006 einen neuen Vertrag unterschrieb, war der FC schon auf dem Weg in die Zweite Liga. Ein Jahr Unterhaus hat Sinkiewicz der Liebe zum FC zugestanden. Ein zweites wollte er sich und seiner Karriere aber nicht antun, deshalb der Vertragszusatz, dass er den Verein für zwei Millionen Euro verlassen kann, wenn Köln im Sommer 2007 zweitklassig ist. „Wir hätten ihn ohne diese Klausel 2006 niemals halten können“, sagt Meier. Und das ist die Wahrheit.

    Anders liegt der Fall bei Patrick Helmes, der schon als Jugendlicher beim FC spielte und 2005 mit der Absicht zurückkam, für lange Zeit hierzubleiben. Zu Beginn der laufenden Saison, sagte Helmes dieser Zeitung im Februar, hätte er jeden angemessenen Vertrag ohne Zusatz unterschrieben, „aber sie wollten mich für ganz kleines Geld behalten“. Als dann Bayer Leverkusen auf den Plan trat und zwei umstrittene Wechsel-Vereinbarungen mit dem Stürmer schloss, wurde der FC wach, zog die Option bis 2008 und machte Helmes ein hervorragendes Angebot für einen langfristigen Vertrag. Die Rede ist von 1,5 Millionen Euro Jahresgehalt. Allerdings hat Helmes nicht unterschrieben, und er wird es wohl auch nicht tun. „Es ist ja nicht gesagt, dass Köln nächstes Jahr automatisch aufsteigt“, erklärte der Torjäger. Es zeichnet sich ab, dass er seinen Vertrag beim FC bis 2008 erfüllt und danach ablösefrei zu Bayer 04 geht.
    Solche Vorgänge sind furchtbar für einen Verein, der sein größtes Kapital verliert und weder gleichwertigen sportlichen Ersatz in Aussicht hat noch neue Identifikationsfiguren. Im Fall von Lukas Sinkiewicz, der nach monatelanger Verletzung als Kapitän vorbildlich für die letzte Aufstiegschance und damit seine eigene Zukunft in Köln gekämpft hat, reagierten die Fans beim Heimspiel gegen Freiburg regelrecht einfühlsam. Mit einer Mischung aus Wehmut und schweigender Trauer. In einem Plakat drückten sie sogar echte Zuneigung aus.

    Der 1. FC Köln verliert, was einmal seine Zukunft war.

    ksta