Dennis Schmidt sticht am besten
Dennis Schmidt vom VfL Osnabrück ist nach dem 21. Spieltag mit drei Treffern alleiniger Spitzenreiter in der Joker-Rangliste. Einen Platz dahinter steht Sandhausens Regis Dorn, der allerdings eine phänomenale Ausbeute aufweist. Heidenheims Trainer Frank Schmidt setzte indes am häufigsten aufs richtige Pferd.
Dreimal durfte Osnabrücks Dennis Schmidt bislang nach einem eigenen Torerfolg die Arme in die Luft reißen, so oft wie kein anderer Einwechselspieler der 3. Liga. Und speziell in zwei Partien leistete der Angreifer einen gewichtigen Beitrag zu Siegen des VfL: Im Heimspiel gegen Heidenheim markierte der 21-Jährige in der 81. Minute den Ausgleich, Osnabrück gewann die Partie schließlich nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2.
Wiederum zu Hause gegen Aue bot sich ein ähnliches Bild, als Schmidt in der zweiten Halbzeit kam und in der Schlussphase das vorentscheidende 2:1 markierte (83.). Auch da entschieden die heimstarken Niedersachsen eine Begegnung nach anfänglichem Rückstand noch für sich - gegen die Sachsen stand am Ende ein 3:1 auf der Anzeigetafel.
Zusammen mit Aleksandar Kotuljac, der als Joker zweimal einnetzen konnte, bildet Schmidt das torgefährlichste Jokerduo der Liga - ganz zur Freude von Trainer Karsten Baumann.
Auf dem zweiten Platz der Jokertabelle rangiert Regis Dorn vom SV Sandhausen. Im Gegensatz zu Osnabrücks Schmidt, der insgesamt elfmal eingewechselt wurde, ließ Sandhausen Trainer Gerd Dais den Franzosen aber nur einmal auf der Bank schmoren: Am 1. Spieltag in der Ferne bei der SpVgg Unterhaching.
Beim Stande von 0:2 brachte Dais Dorn in der 59. Minute, und der bedankte sich eine Minute darauf prompt mit dem Anschlusstreffer. Neun Minuten später traf der Stürmer erneut, das Spiel endete 3:3 und fortan stand Dorn in allen weiteren 19 Ligaspielen der Sandhausener von Beginn an auf dem Feld. Eine Entscheidung, die sich nach zwölf weiteren Treffern des 30-Jährigen als goldrichtig erwies. Die beeindruckende Quote von zwei Jokertoren bei einer Einwechslung bleibt.
Heidenheims Bank brennt
Die größte Breite an Torgefährlichkeit besitzt die Bank des 1. FC Heidenheim: Fünf verschiedene Spieler, die FCH-Coach Frank Schmidt ins Getümmel schickte, konnten sich in der Folge in die Torschützenliste eintragen. Patrick Mayer und Bastian Heidenfelder versenkten die Kugel jeweils zweimal in den Maschen des gegnerischen Tores, Dieter Jarosch, Marc Schnatterer und Faruk Gül durften sich über je einen Treffer freuen.
Am glücklosesten mit ihren Hereinnahmen präsentierten sich die Fußballlehrer dagegen in Wehen und Dresden: Weder SVWW-Trainer Hans Werner Moser, noch Ruud Kaiser bzw. seinem Nachfolger bei Dynamo Matthias Maucksch war auch nur ein einziger Glücksmoment nach einem Spielertausch beschieden - keiner ihrer Joker traf.
Die Jokertorschützen
Platz Spieler (Verein) Tore/Einwechslungen
1. D. Schmidt (Osnabrück) 3/11
2. Dorn (Sandhausen) 2/1
3. Kotuljac (Osnabrück) 2/3
4. Hajdarovic (Bayern II) 2/4
5. Kandziora (BVB II) 2/5
6. Calamita (Braunschweig) 2/6
Mayer (Heidenheim) 2/6
Steegmann (Haching) 2/6
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