Beiträge von Gunimo
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Das ist das Problem in der Realtät: Es kann noch so viele Regeln und Schulungen geben:
In der jeweiligen koplexen Spielsituation legt jeder seine subjektive Wahrnehmung unterschiedlich aus. Mal gibt es Elfmeter, mal in vegleichbarer Situation eben nicht.
Es wird also weiterhin jede Menge Diskussionsstoff um strittige Entscheidungen geben. Da können noch so viele Kameraperspektiven, Review-Areas, technische Hilfmittel und VAR-Kontrollen installiert werden, am Ende fühlt sich eine Partei betrogen und lamentiert.
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In letzter Zeit wurde in den Spieler- und Trainerinterviews nach Spielen mit strittigen Schiri-Entscheidungen auffällig oft und nicht selten auch unfair gegen die Unparteiischen "abgeledert". So direkt nach einem aufwühlenden Spiel unter Adrenalin am Reportermikro, da rutscht dem einen oder anderen dann halt mal eine Aussage raus, die er Stunden später in der Nachbetrachtung nicht mehr aufrecht erhalten würde.
Was sich Raum da gestern erlaubt hat, war allerdings sehr weit drüber! Das sollte einem erfahrenen Profi und Nationalspieler nicht passieren. Absolut unwürdig.
Dass man sich hier allerdings über solche "Heulsusen" beschwert ist schon verwunderlich, denn was hier in jedem Spieltagthread an unreflektiertem Schiri-Bashing und Jammerei über angeblich skandalöse und unfähige Spielleiter zu lesen ist, ist keinen deut besser. Da sollten sich einige mal an die eigene Nase fassen, bevor sie andere für deren Aussagen kritisieren.
Ehrlich gesagt wundert es mich sehr, dass man überhaupt noch Menschen findert, die sich im Schiedsrichterwesen engagieren und sich das Woche für Woche antun. Die sind ständig die Prügelkaben der Nation, weil immer einer was zu meckern hat. Und dass im Amateurbereich nicht nur verbal in Fäkalsprache. Da wird es auch mal handgreiflich bis hin zur Morddrohung.
Alleine für die Szene gestern mit Andrich und einem möglichen Handelfmeter hat mal wieder gezeigt, wie viele Auslegungsmöglichkeiten von unterschiedlichen Experten zum Besten gegeben wurden. Regeln hin oder her...eine riesige Kakophonie.
Einfach mal darüber nachdenken, dass ohne Schiedsrichterwesen die Durchführung dieses Sports unmöglich wäre und dort Menschen tätig sind, keine Maschinen.
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Dass das vereinsnachteiluge Verhalten der Ultragruppierungen nach einem guten und erfolgreichen Derby dem meisten Diskussionsraum einnimmt ist an sich schon traurig.
Insgesamt zeigt das m. E. erneut, dass es dem Ultrawesen vor allem um die reine Selbstinszenierung geht und weniger um den Fußball an sich und schon gar nicht um den Verein. Es ist lediglich deren Bühne, aber nicht der Kern.
Als Fußballfan bin ich stets ins Stadion gegangen um den Sport zu sehen und meine Mannschaft zu unterstützen und nicht um eine Pyro-Show zu erleben, die zu Nebelwänden und minutenlangen Spielunterbrechungen bis hin zu Abbrüchen führt. Was soll das für eine Unterstützung sein, die u. U. sogar die eigene Mannschaft im Spiel aus dem Flow bringt und andere Fans, die den Sport genießen möchten, quasi in Geiselhaft nimmt und Schadstoffen aussetzt. Die Vereine zahlen für diese Zwischenfälle hohe Strafen! (Vielen Dank auch!)
Ich habe für diese Auswüchse der sogenannten "Fankultur" kein Verständnis und keine Sympathi.
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1. ,Soll‘.
2. Es gibt generell viel Unrecht auf der Welt.
3. Diese Maßnahme (falls zutreffend) hat sich "ganz sicher" absolut anlasslos und willkürlich gegen völlig harmlose, unbescholtene und unverdächtige Personen gerichtet, die friedlich gesinnt einfach nur ein schönes Fußballspiel sehen wollten und keinerlei Verstöße gegen die Rechtsordnung und die Stadionhausordnung geplant hatten.

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