Beiträge von red black SVEN

    Zitat

    Original von lev1989
    Warum werdet ihr denn alle als online angezeigt???


    Mh...komisch!

    Aber vlt. liegt es daran, weil ich online war...und aufeinmal die Verbindung zu ICQ nicht mehr stand?!

    Ich weiß es aber nicht...

    Milan darf CL spielen

    Der AC Mailand darf trotz seiner Verwicklung in den italienischen Fußball-Skandal in der kommenden Saison an der Champions League teilnehmen. Das gab die Dringlichkeitskommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) bekannt.
    Ohne rechtliche Handhabe sei ein Ausschluss des sechsmaligen Siegers nicht möglich gewesen, hieß es in einer scharf formulierten Pressemitteilung.

    "Der Verein hat offensichtlich noch nicht bemerkt, welchen Ärger er sich bereitet hat und welchen Schaden er dem europäischen Fußball jetzt schon zugefügt hat", hieß es in dem Schreiben. Man werde die Aktivitäten des AC Mailand künftig genau beobachten und bei eventuellen Vergehen "nicht zögern, streng einzugreifen". Die noch fehlenden rechtlichen Möglichkeiten sollten hierzu künftig geschaffen werden.

    Nach den italienischen Berufungsurteilen war der AC Mailand vergangene Woche wieder auf den dritten Platz der abgelaufenen Saison vorgerückt. Daraufhin hatte der Club des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi die Wiederaufnahme in den europäischen Wettbewerb gefordert und war dabei vom italienischen Verband unterstützt worden. Im Hinspiel der Qualifikationsrunde trifft der AC Mailand in der kommenden Woche nun auf Roter Stern Belgrad oder Cork City.

    Beim AC Mailand wurde die Entscheidung mit Freude zur Kenntnis genommen, allerdings hatte man das Urteil wohl genau so erwartet. "Es gab keine andere Möglichkeit, wir sind unschuldig, die Sache konnte nicht anders laufen. In diese Situation geraten zu sein hat uns die Unbeschwertheit genommen, aber jetzt kann sich unser Club voll und ganz auf den Europacup konzentrieren", sagte Vereins-Anwalt Leandro Cantamessa im Club-eigenen TV-Sender.

    Quelle: eurosport.de

    Juve in die Serie B - Milan verschont
    Rom - Drastische Strafen für Juventus Turin, AC Florenz und Lazio Rom - Gnade für den AC Mailand.

    Fünf Tage nach dem WM-Triumph der Squadra Azzurra folgte zumindest für drei der vier in den italienischen Manipulationsskandal verwickelten Klubs das böse Erwachen.
    Schon vor der offiziellen Urteilsverkündung, die am Freitagabend erwartet wurde, wurden Details über das Strafmaß bekannt.
    Besonders für Juve kommt es wohl knüppeldick, obwohl der "alten Dame" der Abstieg in die Serie C offenbar erspart bleiben sollte.


    Juventus, Lazio und Florenz in die Serie B

    Nach einem Bericht der Gazzetta dello Sport soll Juventus künftig in der Serie B an den Start gehen und vor der Saison mit 20 Minuspunkten belegt werden.
    Während Milan lediglich auf einen Start in der Champions League verzichten muss und mit zehn Minuspunkten in die Serie-A-Saison geht, sollen der AC Florenz und Lazio Rom ebenfalls in die zweite Liga absteigen und mit Punktabzügen von bis zu zehn Zählern bestraft werden.


    Berufungsverfahren bis spätestens 25. Juli

    In der kommenden Woche haben die Klubs noch die Möglichkeit zur Berufung.
    Dieser Prozess soll schnell abgewicket werden, denn bis zum 25. Juli muss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) die endgültige Liste aller Starter in den internationalen Wettbewerben vorliegen.
    Nach derzeitigem Stand würden damit Inter Mailand, AS Rom, Chievo Verona und US Palermo für Italien in der Champions Legaue starten.


    Palazzi forderte härtere Strafen

    Staatsanwalt Stefano Palazzi hatte wesentlich strengere Strafen gefordert: Für Juventus den Zwangsabstieg in die dritte Liga, Abzug von sechs Punkten bei Saisonbeginn und die Aberkennung der Meistertitel der vergangenen beiden Jahre.
    Vizemeister AC Mailand sollte laut Palazzi in die zweite Liga zwangsversetzt werden und mit drei Minuspunkten an den Start gehen. Für den AC Florenz und Lazio Rom forderte Palazzi ebenfalls den Abstieg in die Serie B, zusätzlich aber den Abzug von 15 Zählern.


    13 Weltmeister sind betroffen

    Für die vier Klubs, die allesamt an Manipulationen von Meisterschaftsspielen in den vergangenen beiden Spielzeiten beteiligt gewesen sein sollen, hat zumindest das lange Warten ein Ende.
    Nun können die Planungen vorangetrieben werden. 13 von 23 Fußball-Weltmeistern stehen bei den vier Skandalklubs unter Vertrag.


    Top-Stars auf Arbeitssuche

    Die Liste der betroffenen Profis ließt sich wie ein Who-is-Who des europäischen Spitzenfußballs: Die Franzosen Lilian Thuram, Patrick Vieira, David Trezeguet sowie unter anderem die Weltmeister Fabio Cannavaro, Gianluigi Buffon, Gianluca Zambrotta, Mauro Camoranesi und Luca Toni werden sich nun wohl neue Klubs suchen.
    Wohl nur der alternde Mittelfeldstar Alessandro Del Piero wird Juve in die Niederungen des italienischen Fußballs begleiten. Die europäischen Spitzenklubs reiben sich die Hände.
    An Zambrotta und Cannavaro ist Real Madrid interessiert, Manchester United hat seine Fühler bereits nach Buffon und Camoranesi ausgestreckt.


    Milan aus Mangel an Beweisen verschont

    Dass der AC Mailand wohl von einem Zwangsabstieg verschont bleibt, soll mit der wenig wasserdichten Beweislage zusammenhängen.
    Der Medienfeldzug von Milan-Boss Silvio Berlusconi, der in den vergangenen Wochen fast täglich die Unschuld seines Klubs beteuert und im Falle eines Zwangsabstiegs über sein Medienunternehmen Mediaset sogar eine Schadensersatzklage angedroht hatte, soll bei der Urteilsverkündung keine Rolle gespielt haben.


    Berlusconi und Mastella forderten Amnestie

    Neben Ex-Ministerpräsident Berlusconi hatten sich vor allem nach dem WM-Triumph zahlreiche Politiker, unter anderem Justizminister Clemente Mastella, für eine Amnestie beziehungsweise relativ harmlose Strafen eingesetzt.
    Der kommissarische Präsident des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC), Guido Rossi, verlangte dagegen vehement eine konsequente Bestrafung. Gegen die Amnestie sprachen sich auch der italienische Regierungschef Romano Prodi und Sportministerin Giovanna Melandri aus.

    Quelle: sport1.de