Beiträge von Aleinikov

    Auch wenn es alle, die Ahnung haben, schon anderswo angemerkt haben: Athirson muß unbedingt zurück ins Team.

    Es kann ja wohl nicht angehen, daß Babic und Krzynowek, aufgrund welcher WM-Vorbereitungs-Zusagen auch immer, auf Dauer vor Athirson rangieren.

    Ein bißchen Rotation ist ja okay und kann erfrischend wirken, aber wenn Athirson auch in Bielefeld keine Chance bekommt, dann ist Skibbe wirklich nicht mehr zu helfen. Allein, was uns da an Scorer-Punkten durch die Lappen geht...

    Respekt für Skibbes Mut!

    Und der Häßler-Vergleich zieht überhaupt nicht. Es geht hier nicht um einen Star, sondern um einen seit Jahren im besseren Mittelmaß gelandeten Routinier. Schön und gut, Ramelow ist ein altgedienter Kämpfer. Aber das kann kein Grund dafür sein, ihn wie das Herz der Mannschaft zu behandeln. Schon die Kapitänsbinde für Ramelow unter Augenthaler war ein Kapitalfehler, denn von Carsten Ramelow wird nie ein Aufbruchssignal ausgehen. Daß er sich jetzt öffentlich beschwert, ist normales Beleidigte-Leberwurst-Verhalten und fällt in die Kategorie "Machtspiele". Es macht die Entscheidung des Trainers aber sachlich nicht weniger richtig.

    Zitat

    Original von Optimist
    Unser bester Mann braucht den größten Einfluß.

    Ramelow, Schneider, Butt stehen für vorgestern.

    Ein guter Trainer hätte Schneider heute mit Sicherheit NICHT durchspielen lassen. Und Ramelow sitzt zurecht draussen.

    100 Prozent Berbo for Kapitän! Wäre auch ein Zeichen, daß man ihn als Kopf der Mannschaft auch in Zukunft einplant. Stattdessen darf bei uns Mister Mittelmaß die Binde tragen. Berbatov, was werden wir Dich eines Tages vermissen...

    Absolut d'accord, Athirson hätte auf den Platz gehört.

    Nur, und das sage ich als sein größter Fan: Solange wir gewinnen, und sei es mit einer Krzynoschreck-Gurkenflanke, bleibt das zweitrangig. Mit welcher Aufstellung wir gewinnen, ist so gut wie egal.

    Habe aber das Gefühl, daß Skibbe - anders als Auge - zu einer intelligenten Form der Rotation durchaus fähig ist. Insofern steht unser Flanken- ud Weitschußgott ATHIRSON bestimmt bald wieder in der Startelf.

    Leverkusen: Die Ziele sind deutlich kleiner geworden

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    Es war wie immer, sonntags, in Leverkusen. Michael Skibbe bat seine Spieler um zehn zum Training, erzählte ihnen eine knappe Viertelstunde lang, was ihm am Tag zuvor alles aufgefallen war, dann wurde gedehnt und gelaufen, um zwölf war Feierabend.
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    Entspannt wirkte der Bayer-Trainer am Nachmittag, auch wenn er sich insgeheim doch noch ärgerte über das 0:1 von München, das er für unnötig befand. "Wir hatten vier hervorragende Torchancen - mehr darf man bei den Bayern nicht erwarten", meinte Skibbe, genutzt wurden diese jedoch nicht, "und dann kann man eben auch nichts mitnehmen." Oder, wie Münchens Torschütze Michael Ballack über seinen Ex-Klub treffend sagte: "Sie haben wie immer gut mitgespielt, aber vor dem Tor hat es nicht gereicht." Statt des ersten Sieges beim Rekordmeister seit 1989 setzte es für die Leverkusener die siebte Saisonniederlage, und die blieb nicht ohne Folgen. Sechs Punkte Rückstand sind es nun auf den vor der Saison als Mindestziel ausgegebenen UEFA-Cup-Rang fünf, sechs Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz 16.

    Bayer 2006: Mittendrin - und nirgends dabei.

    Was mächtig nach Langeweile und Biederkeit klingt, will Skibbe so aber nicht stehen lassen. "Bei uns ist es nie langweilig", kontert er sämtliche Vorwürfe in diese Richtung, "wir haben Spaß an dem, was wir tun, und wollen jetzt die guten Ansätze in dauerhaften guten Fußball ummünzen." Auch Rudi Völler, der Sportdirektor, sieht Bayers Formkurve eher nach oben zeigen. "Sicher müssen wir die eine oder andere Torchance auch mal nutzen", sagt er, fügt aber hinzu: "Mit dem München-Spiel können wir ganz zufrieden sein. Bringen wir so eine Leistung gegen Wolfsburg, sind wir wieder in der Spur." In der Spur - Richtung Rang fünf? So weit geht derzeit niemand. "Wir sollten jetzt zusehen, dass wir zumindest den UI-Cup erreichen", sagt Mittelfeldspieler Clemens Fritz. Die Ziele sind deutlich kleiner geworden beim Champions-League-Finalisten von 2002. Für Fritz ist das kein Wunder: "Wir haben uns diese Situation ja selbst eingebrockt."

    kicker

    Die Fußballwelt freut sich auf die Weltmeisterschaft, die in sechs Monaten beginnt. Aber was machen die, die nicht dabei sind? Die Türken zum Beispiel?

    Einer der türkischen Nationalspieler, die die Qualifikation verpasst haben, ist Yildiray Bastürk. Der »kämpfende Künstler« und Sohn eines Bergmanns aus Herne spielt seit anderthalb Jahren im Mittelfeld von Hertha BSC Berlin. Im Jahr 2002 wurde er mit seinem damaligen Verein Bayer Lever kusen dreimal Zweiter, in der Cham pions League, der Bundesliga und dem DFB-Pokalwettbewerb. Im selben Jahr wurde er mit der Türkei WM-Dritter. Mit ihm sprach Deniz Yücel.

    Haben Sie schon Karten für die Fußballweltmeisterschaft?

    Nein. Ich werde mir auch keine Karten besorgen und in der Zeit Urlaub machen. Ich will mir das nicht antun, mir die Spiele auch noch anzusehen.

    Was bedeutet es für die Türkei und für Sie persönlich, sich nicht für die WM qualifiziert zu haben?

    Das ist sehr schade. Im Fußball ist die Weltmeisterschaft das Maß aller Dinge, das weiß ich von der letzten WM, als wir mit der Türkei Dritter wurden. Für die türkischen Fans ist es auch sehr schade, dass wir nicht dabei sind – zumal die WM in Deutschland stattfindet und wir hier nur Heimspiele gehabt hätten. Mit der Niederlage gegen die Schweiz haben wir viele Leute traurig gemacht.

    Ohne Sie scheint in der türkischen Nationalmannschaft nicht viel zu laufen. Vor zwei Jahren fehlten Sie verletzt bei den Relega tionsspielen gegen Lettland, prompt verfehlte die Türkei die Teilnahme an der Europameisterschaft. Und gegen die Schweiz konnten Sie auch nur ein paar Minuten spie len.

    Ja, leider. Ich hatte das Pech, dass ich in den letzten zwei Jahren bei den wichtigsten Spielen der Nationalmannschaft oft verletzt war.

    Wäre es mit Ihnen besser gelaufen?

    Darüber kann man nur spekulieren. Ich wäre liebend gerne dabei gewesen, obwohl ich alles versucht habe, um für die Spiele fit zu sein. Aber die Verletzung war zu schwer.

    Sie waren in Istanbul dabei, als es nach dem Spiel gegen die Schweiz zu Tumulten kam. Wie haben Sie die Ereignisse wahrgenommen?

    Der türkische Fußball hat durch diese Geschichte viele Sympathien verloren. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben, es hilft nicht, jemand anderem die Schuld dafür zu geben. Die Spieler und die Verantwortlichen hätten sich sportlicher verhalten müssen. Man sollte nicht vergessen, dass Fußball ein Sport ist, wo es nicht nur Sieger, sondern auch Verlierer gibt, selbst wenn diese Niederlage für die Türkei und den türkischen Fußball sehr schmerzlich war. Aber das darf kein Grund dafür sein, solche Aktionen zu veranstalten. Die Schweizer haben zwar auch provoziert – zu solchen Dingen gehören immer zwei. Dennoch hätten wir Größe zeigen und den Schweizern zu ihrem Sieg gratulieren können.

    Mit der deutschen Nationalmannschaft hätten Sie vermutlich bei der WM mitspielen können. Warum haben Sie sich für die Türkei entschieden?

    Die Frage, für welches Land ich spielen soll, hat sich mir nie gestellt. Ich bin Türke, ich habe türkische Eltern, ich wurde türkisch erzogen, so einfach war das. Und ich habe schon sehr früh für die türkische U-16 gespielt. Die Regelung war damals noch so, dass man sich schon mit einem Spiel für eine Jugendnationalmannschaft festgelegt hat. Damit hatte sich diese Frage für mich in sehr jungen Jahren geklärt. Als ich später vom DFB angesprochen wurde, war nichts mehr zu machen. Trotz dem würde ich mich heute wieder für die Türkei entscheiden, wenn ich jetzt vor der Wahl stünde.

    Halil und Hamit Altintop, Nuri Sahin und vor ihnen viele andere haben die selbe Wahl getroffen. Warum ziehen junge Menschen, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben, das Land ihrer Eltern oder gar ihrer Großeltern vor?

    Ich kann nur für mich sprechen, nicht für andere. Aber ich denke, dass viele türkische Mitbürger, auch wenn sie gerne hier leben und sich in Deutschland heimisch fühlen, stolz auf die Türkei sind und deshalb lieber für sie spielen.

    Gibt es die Überlegung, dass man als Spieler türkischer Herkunft schlechtere Aussichten hat, in die deutsche Nationalmannschaft berufen zu werden?

    Nein. Inzwischen gibt es doch in der deutschen Mannschaft viele, die selbst oder deren Eltern aus einem anderen Land stammen, Kevin Kuranyi zum Beispiel oder Gerald Asamoah. Ich glau be nicht, dass das hier ein Problem ist.

    Sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Saison für Hertha BSC Berlin zufrieden?

    Vom Tabellenplatz her schon. Wir sind Fünfter, und das entspricht un serem Anspruch, international dabei zu sein. Wir sind ganz gut in die Saison gestartet, hatten aber zum Ende der Vorrunde einige Probleme. Die letzten Wochen waren nicht so toll, da haben wir es versäumt, einige Punkte mehr zu holen, und sind außerdem im DFB-Pokal gegen St. Pauli ausgeschieden. Im Großen und Ganzen können wir trotzdem mit der Saison zufrieden sein.

    Als vor zwei Jahren Ihr Vertrag in Leverkusen endete, hat sich außer Her tha BSC auch Werder Bremen stark um Sie bemüht. Mit Bremen hätten Sie in der Champions League spielen können. Haben Sie es je bereut, nach Berlin gekommen zu sein?

    Überhaupt nicht. Ich denke, dass ich mich in den anderthalb Jahren in Berlin fußballerisch sehr gut entwickelt habe. Bislang ist für mich bei Hertha alles so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Natürlich will ich irgendwann wieder in der Champions League spielen. Dieses Jahr wird das für uns sehr schwer, aber ich hoffe, dass wir im nächsten mit Hertha so weit kommen.

    Wie gefällt Ihnen Berlin?

    Ich mag die Stadt. Ich habe hier viele Freundschaften geschlossen, und Berlin ist eine Stadt, in der man sich nie langweilt.

    Und Kreuzberg?

    Ich bin da öfter. Jemand, der aus dem Ausland nach Deutschland kommt, kann sich schon darüber wundern, wenn er dorthin kommt und am Eingang nicht nur »Zentrum Kreuzberg« liest, sondern auch die Aufschrift »Kreuz berg Merkezi«. Aber mir gefällt das, manchmal jedenfalls.

    Woran liegt es, dass von den überdurchschnittlich vielen türkischen Kindern und Jugendlichen, die in deutschen Vereinen spielen, nur die wenigsten den Sprung zum Profifußballer schaffen?

    Es gibt viele talentierte Jugendliche, das war schon in meiner Jugendzeit bei den Sportfreunden Wanne-Eickel so. Aber je weiter man nach oben kommt, desto weniger türkische Spieler gibt es. Vielleicht liegt es daran, dass vielen der unbedingte Wille fehlt, Profi zu werden und dafür alles zu tun.

    Wo würden Sie gerne noch mal spielen?

    Ich will unbedingt noch mal in der Cham pions League spielen und hoffe, dass wir uns spätestens nächstes Jahr mit Hertha BSC dafür qualifizieren. Ich bin jetzt 27 und nicht mehr der Jüngste. Ich habe noch einen Vertrag von anderthalb Jahren, dann werde ich fast zehn Jahre Bundesliga hinter mir haben. Danach könnte ich es mir gut vorstellen, es noch einmal im Ausland zu probieren, in Spanien vielleicht oder in England. Ich kenne das Gefühl, im Finale der Champions League zu stehen, es wäre schön, das noch einmal erleben zu dürfen.

    http://www.jungle-world.com/seiten/2006/05/7113.php

    Zitat

    Original von MarkusWinter04
    Über Nowotny meckern alle als Abzocker (was er natürlich auch ist!!!) aber auch der gute Krzyno ist nur geil auf die Kohle, mehr nicht!

    Die Variante ist beim Bayer tatsächlich immer anzunehmen.

    Zitat

    Von mir aus kann er auf der Tribüne schmoren, bei uns und bei der WM!!

    Nein, Tschinno soll unbedingt spielen. Das bessert unsere Chancen auf Platz 2 in der WM-Todesgruppe! :D

    Verstehe ihn nicht, Lautern wäre genau der richtige Club für ihn gewesen. Was will er denn? Sich durch Schmollen wieder einen Stammplatz erobern? Schlechte Stimmung verbreiten? Oder wartet er, bis die Bayern anrufen???

    Krzynos Verweigerungspolitik ergibt keinen Sinn, wenn er vor der WM noch Spielpraxis möchte. Ich hoffe nur, er hat keine Druckmittel in der Hinterhand, um sich wieder in unserer Startelf festzusetzen, irgendwelche Zusicherungen aus Auge-Zeiten oder dergleichen...

    Zitat

    Original von KlausBuchmann

    Was bei Voronin vor allen Dingen negativ aufgefallen ist, ist die Rennerei mit dem Ball parallel zur Abwehreihe. Verstehe nicht, warum der Trainer im das nicht austreibt.

    Warum querpassen, wenn man auch Schaulaufen kann? :LEV19

    Berbatov war in dieser Saison fast immer überall auf dem Spielfeld unterwegs, tauchte phantommäßig mal in der Abwehr und gleich darauf wieder in der Sturmspitze auf. Da er ein eleganter Spielertyp ist, fällt das bei ihm aber nicht so auf wie bei Voronin.

    Ich konnte die Voronin-der-Läufer-Jubelschreie noch nie verstehen. Voronin hat eine extrem uneffektive Art, zappelnd durch die Gegend zu rennen und die Aufmerksamkeit durch wildes Gestikulieren auf sich zu ziehen. Gebracht hat seine Energieverschwendung in der Hinrunde wenig bis nichts. Die statistischen Zahlen geben der Berbo-versus-Voro-Diskussion wenigstens mal eine nüchterne Grundlage.

    Athirson in der Startelf - das glaube ich nach allem, was gelaufen ist, erst dann, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen habe.

    Aber wenn er am Samstag wirklich aufläuft, werde ich schon nach der Mannschaftsaufstellung heiser sein... A-THIR-SON!

    Zitat

    Original von Bayer04girl
    Wenn er dem HSV zur deutschen Meisterschaft verhilft solls mir recht sein :LEV18

    Wird er leider nicht, fürchte ich. Sehe schon vor meinem geistigen Auge, wie er in der AOL-Arena an der linken Seitenlinie tiefe Ackerfurchen in den Boden fräst und die Bälle in den Himmel donnert...

    Trotzdem wünsche ich ihm überall - außer beim No-Go-Club von der anderen Seite - viel Glück.

    Klingt äußerst glaubwürdig. Wenn es einen Spieler auf dieser Erde gibt, dem man die Rolle des einsamen Dopingverweigerers vorbehaltlos abnimmt, dann ist es ja wohl der ehrliche Rudi. Hat man ihn überhaupt schon einmal betrunken erlebt?

    Damit stehen dann ja wohl auch die Chancen gleich null, den Abstieg noch mittels gezieltem Doping zu verhindern... ;)

    Zitat

    Original von BigB
    Ich will auch mal zitiert werden! :LEV17 :D

    Dafür mußt Du wahrscheinlich nur irgendeinen neuen Schwachsinns-Thread à la "Wird Holzhäuser gesteinigt?", "Ist Skibbe der unbeliebteste Trainer der Liga" oder "Kommt Wörns für Nowotny?" aufmachen...

    :LEV19

    Zitat

    Skibbe
    Dem Cheftrainer hatte auch das Testspiel Sonntag gegen Burghausen gut gefallen, vor allem die erste Hälfte. "Da hat man gesehen, was wir im Training geübt haben. Das Zusammenspiel zwischen Fredrik Stenman und Athirson auf der linken Seite hat hervorragend geklappt.


    Ich lehne mich zurück und genieße diesen Satz.

    Zitat

    Original von Behrendt


    Wie soll ich das verstehen? Als LV hat Athirson Defensivschwächen aber als LM sind die alle vergessen?
    So ein Scheiß Kollege, so ein Scheiß...

    Genau so. Als Athirson im offensiven Mittefeld spielte, unterliefen ihm keine nennenswerten Fehler. Die Schnitzer hat er als letzter oder vorletzter Mann gemacht.

    Zitat

    Original von Behrendt
    Weil auch ein Flügelspieler mit nach hinten arbeiten muss! Und Athirsons Defensivleistungen sind einfach noch nicht Bundesligatauglich ob auf der Verteidiger Position oder der Flügelposition.

    Glatte Lüge. In seinem einzigen Spiel auf der Flügelposition (also im Spiel bei Duisburg) lieferte Athirson ein Weltklasse-Spiel.