Beiträge von Erik M.

    Führungsspieler. Früher wäre er in Phasen wir der zweiten Halbzeit gestern abgetaucht, aber diese Zeiten sind seit langem vorbei. Freue mich sehr über sein Vorangehen, pushen, ankurbeln!

    ich auch ;) Und es geht mir wirklich nicht darum, Dich zu diffamieren. Definitiv nicht.

    "So würde sich manch Hetzer ja eingestehen müssen, dass der absolute Großteil der Braunschweiger Fanszene kein politisch motiviertes Problem mit Ultras Braunschweig 2001 hat, sondern es dem vergangenen und gegenwärtigen Verhalten der Gruppe gegenüber der Fanszene geschuldet ist und eine Re-integration zu keinem Zeitpunkt weder gewünscht, noch möglich war/ist."

    ist jedoch auch ein gutes Beispiel für das, was ich in meinem letzten Beitrag ansprach. Schuld ist offenbar einzig und allein die UB und niemand sonst. So schwarz-weiß ist die Welt aber nicht. Dafür muss ich weder mit der einen noch mit der anderen Partei gesprochen haben, um das zu wissen. Und ja, ich lese auch, welch sehr klare Abgrenzung gegen rechts danach folgt. Aber irgendwie frage ich mich bei solchen vorangehenden Sätzen, wie ernst das gemeint sein kann von einer Gruppe die doch lange Zeit Teil dieses Problemes war. Thilo Götz hat doch noch im Oktober 2012 zugegeben, dass es sehr wohl rechte Probleme gab, auch zu diesem Zeitpunkt noch - und dass es auch nach wie vor Fangruppen mit rechter Tendenz gibt. Das entsprechende Interview hatte ich übrigens vor meinem ersten Beitrag schon gelesen, ich beschäftige mich durchaus auch mit anderen Quellen als der "eingefärbten" Presse. Und bilde mir daraus dann eine Meinung. So zu tun als existiere das Problem in Braunschweig nicht (mehr), dass es da auffällig viele Rechte im Stadion gibt, das ist halt einfach nicht wahr. Und es stört mich halt, wenn man das unter den Tisch kehren will. Ich finde, die Situationen in Braunschweig und Aachen lassen sich relativ gut vergleichen.

    Dass Du es nicht gutheißt: d'accord. Aber Du verteidigst mit Deiner Argumentationslinie gegen das, was von links kommt in Braunschweig automatisch die rechte Seite ganz massiv. Sowohl bei Dir als auch bei r3no gewinnt man den Eindruck, dass an der ganzen Situation in Braunschweig eigentlich nur die UB schuld hat und niemand sonst. Und ganz ganz viel in Deiner Argumentation ist leider eben auch rechter Sprachgebrauch bzw. typische Argumentation von rechts. Alleine die "eingefärbte" Presse. Wird extrem gerne von rechts verwendet, um den Gegner zu diskreditieren. Der Presse kann man ja eh nichts glauben, alle die es wagen, rechts zu kritisieren sind voreingenommen, beschäftigen sich nicht mit der Lage, kennen sich nicht aus und halten besser den Mund. Traurig, aber so wird ganz ganz oft von rechts argumentiert. Du bedienst Dich zumindest der gleichen Linie in der Art und Weise, wie Du UB hier als Schuldigen hinstellst.
    Die ganze Art und Weise, die UB anzugreifen verteidigt automatisch den rechten Sumpf, Du verharmlost, was da passiert ist. Homer Simpson drückt es sehr schön aus, ich habe auch allmählich das Gefühl, dass man gegen rechts ja schon gar nicht mehr argumentieren darf, wenn man nicht als linke Sau, An.tifaschist oder sonstwas beschimpft werden will. Und ich finde die Ant.ifa genauso zum Kotzen wie den ganzen rechten Sumpf. Und es ist auch nicht alles gut, was von der UB kommt, vermutlich nicht, ja. Aber so wie Du verteidigst, erwckst Du den Eindruck, das einzige Problem sei seit jeher die UB gewesen. Und das stimmt einfach nicht. Und das weißt Du!

    " wo es Leuten nicht passt das man ihnen ihre anti.faschistische Meinung aufdrücken will"

    ist genauso ein Beispiel für das, was Homer meint. Nur weil man rechts kritisiert, will man anderen seine an.tifa.schistische Meinung aufdrücken? Nein. Bei mir ist es lediglich ein "wehret den Anfängen" - und das je früher, umso besser! Ich kann diese ganze Verharmloserei nicht mehr hören, irgendwie werden die linken immer beschimpft in solchen Diskussionen und die rechten verteidigt. In Aachen ist es ähnlich ausgegangen wie in Braunschweig, wenn ich mich nicht täusche. Aber da haben sich die rechten Gruppierungen auch nix zu schulden kommen lassen, klar. Da haben auch die linken einfach nur provoziert. Hätten die doch einfach ihre Fresse gehalten, wäre ihnen nix passiert. Das ist doch der Gedanke, der grade bei dem rechten Pack dahinter steht. Vor 80 Jahren ist auf dem Wege mal n kleiner Österreicher an die Macht gekommen, weil eben keiner die Fresse aufgemacht hat. Lange her. Und ich seh nicht gleich den nächsten Wahnsinnigen vor der Tür stehen. Aber auch 1933 hat viele Jahre davor im kleinen angefangen. Das darf sich nicht wiederholen. In einem Land, in der Parteien fast in den Bundestag kommen, die offen am rechten Rand fischen, in einem Land, in dem jahrelang eine rechte Gruppierung unentdeckt (oder besser ge-deckt?) morden kann, in einem Land, wo Journalisten bespitzelt werden, weil sie über rechts berichten, in so einem Land wird es allerhöchste Zeit, nicht immer alles hinzunehmen, sondern auch mal den Mund aufzumachen.

    "naja, ein bisschen mit Braunschweig und UB beschäftigen, dann sollte eigentlich jeder ein anderes Bild bekommen"

    das hab ich mehrfach, lange und intensiv getan...

    komischerweise hört man das "keine Politik" immer nur dann, wenn irgendwas von links gegen rechts kommt. Umgekehrt hab ich das irgendwie noch nicht wahrnehmen können. Totschlagargument.

    Niemand sagt, dass die UB alles Unschuldslämmer sind. Aber Eintracht Braunschweigs Umgang mit der rechten Brut ist sagen wir mal verbesserungswürdig.

    ein Fernsehsender, der sich darüber beklagt, dass seine im Fanblock postierte Kamera vor Beginn des Spieles ständig ne große Schwenkfahne im Bild hat, kriegt von mir keinen Cent. Bisher nicht und jetzt erst recht nicht mehr.


    UB wurde mehrfach verwarnt, sich nicht politisch im Stadion zu betätigen.
    Dieser Vorgabe haben sie sich regelmäßig widersetzt.
    Zuletzt dann kräftig zu den Auseinandersetzungen - Umstehende wurden als Na.zis beschimpft, attackiert und bespuckt - in MG beigetragen, als sie dort den Block verlassen sollten. Was offenbar nun das Fass zum Überlaufen brachte.


    Jaja, die bösen bösen linken, die armen armen anderen. Die anderen sind ja total harmlos und haben sich nie was zu schulden kommen lassen. Dass es eine Hetzjagd auf die UB gegeben hat und mehrfach körperliche Angriffe aus der rechten (Fan)Szene, das sind alles Märchen. Die UB sind auch die einzigen, die sich Anweisungen widersetzt hat. Wie gut, dass es nie rechte Gesänge oder Parolen in Braunschweig gab, wie gut, dass der Verein immer so klar, deutlich und unpolitisch handelt. UB als Alleinschuldige und fertig. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Unerträglich sowas!

    Aber wer weiß, vielleicht ist das kein Braunschweiger Problem, sondern prinzipiell ein niedersächsisches Spezialthema, wenn sich schon ein Journalist wie Ronny Blaschke vom Verfassungsschutz bespitzeln lassen muss bei seinen Recherchen...

    gut? Brilliant! Alleine für den Ball. Und auch wenn er am Ende irgendwie doch unglücklich agierte immer mal wieder, hat er ordentlich Tempo und Zug reingebracht. Der wird schon noch.

    Sam als Spieler mit limitierten Möglichkeiten zu bezeichnen fällt auch nur Dir ein oder? ich weiß ja was Du meinst, aber das ist dann doch n bissl übertrieben ;) Ballmitnahme, Geschwindigkeit, feines Füsschen, vor allem aber endlich auch den Kopf oben. Macht noch nicht alle richtig, aber gerade spielerisch ein Motor des Teams.

    Sprechchöre? Warst offenbar nicht in Mainz? :levz1 Fand ich aber auch sehr gut, dass sich das durchgesetzt hat bei seiner Auswechslung. Hochverdient und ja, gehört für mich ebenso abgefeiert wie Kießling, die stehen sich in Sachen Einsatz nichts nach.