Beiträge von british

    Dass ich dem alten Mann mal zustimmen würde:

    Hoeneß:: "Der Florian Wirtz tut mir furchtbar leid. Offenbar hat ihm Arne Slot etwas versprochen, was er jetzt ganz klar nicht hält. Er hat ihm versprochen, dass er die 10 kriegt. Darauf hat Florian sehr viel Wert gelegt. Und er hat ihm auch versprochen, dass er um ihn herum eine neue Mannschaft baut. Ein Dreck ist! Er hat die 7 gekriegt, und die neue Mannschaft spielt alles, nur nicht um Florian Wirtz herum. Bei Leverkusen hatte er fast jeden Ball gekriegt. Und wenn er dann zwei Bälle verloren hat, hat es nichts ausgemacht. Jetzt kriegt er in einer Halbzeit fünf Bälle. Und wenn da zwei Bälle verloren gehen, dann kriegt er eine schlechte Note."

    Na ja, was UH angeblich wieder alles zu wissen glaubt. Er mutmaßt ja selber, dass Slot „offenbar“ (!) etwas versprochen habe, was er jetzt nicht einhalten könne. UH kann es einfach nicht ertragen, dass er sich bei Flo nicht hat durchsetzen können. Was er jetzt von sich gibt, ist nur eine Steigerung seiner „Wirtz ist bei uns am besten aufgehoben“ - Attitüde. Sein ganzes Gebaren zeigt mir auch jetzt wieder, was für ein scheinheiliger Drecksack UH eigentlich ist. Sitzt in der Jauchegrube und wirft sprichwörtlich mit Dreck um sich („Ein Dreck ist“ UH).

    Das hat nichts damit zu tun, dass ich meine, dass der öffentliche Umgang mit Flo überhaupt nicht gerechtfertigt ist. Damit meine ich nicht nur die Öffentlichkeit in GB, sondern auch bei uns. Als ob er nur Schrottspiele abliefert, nur weil er im Moment nicht Tore am Fließband produziert. Wenn also die Leistungen von Flo Krisenhaft sein sollen, dann möchte ich nicht sehen, wie gewettert wird, wenn er wirklich mal beschissen spielt. Nun gut, das ist halt der Preis für das Preisschild.

    Frau Wichtig war deine Außenministerin, ob dir das passt oder nicht, und die beste Außenministerin, die Deutschland jemals hatte. Sie kann ja schlecht mit dem Tretroller von Berlin nach Luxemburg fahren.

    Meine Güte, die „beste Außenministerin, die Deutschland jemals hatte,“ hatte nach ihrer Inthronisierung vollmundig angekündigt, bei ihren Reisen prioritär mit Bus und Bahn reisen zu wollen. Und wenn Flugzeug, würde sie ausschließlich (!) Linienflüge benutzen!!! (Drei Ausrufezeichen = Ausdruck großer Erregung :huh:). AB war nicht nur die Unfähigste, sondern auch die Scheinheiligste unter den Würdeträgern der letzten Jahrzehnte! Dafür lohnt schon ein eigener Thread in einem anderen Forum. Aber kein politisches -, sondern ein Forum a la „Größte Kalauer aller Zeiten - Analenas kleine Welt.“

    Dass ich tatsächlich lesen muss, dass sie die „beste Außenministerin, sei, die Deutschland jemals hatte,“ kommt ja schon recht unerwartet - und das beim Frühstück. Na ja, wahrscheinlich war es nur purer Sarkasmus in seiner reinsten Form, den ich simpler Geist einfach nicht verstanden habe.

    Was das alles mit der Zukunft von LEV zu tun hat? Nix.

    Köstlich! :D

    Du meinst sicher die Experten, die Dir Greenwashingmaßnahmen als gelebten Umweltschutz verkaufen wollen...

    Danke für diese rhetorische Frage. :LEV19

    Also, bis vor ein paar Tagen konnte ich Deine Meinung und Deine Einstellungen ja noch akzeptieren, auch wenn sie nicht meiner Wahrnehmung und meiner Meinung entsprechen. Manchmal ist das schon der Fall, das will ich hier betonen.

    Aber mittlerweile kommst Du exakt so borniert und überheblich daher, wie Du es anderen vorwirfst, eigentlich sogar noch schlimmer. Außerdem wirst Du mittlerweile beleidigend. Jeder der nicht Deine Meinung teilt, ist ein „Ignorant, findet die Vögel scheiße und unterwirft sich dem Diktat des Kapitals“. Versuche doch wenigstens, andere Meinungen zu akzeptieren. Denn Du hast ja wohl gemerkt, dass andere Menschen manchmal Lebenseinstellungen heben, die nicht zu deinen passen. Toleranz zu fordern ist ok und richtig, das beruht aber auf Gegenseitigkeit. Du machst mir nicht den Eindruck, als wärst Du dazu sonderlich in der Lage, zumindest derzeit.

    Hey, niemand richtet sich hier konkret gegen Dich, oder schlimmer noch, gegen die Natur, aber Du tust so, als gäbe es hier nur Umweltfrevler und Du hättest als einziger die Wahrheit erkannt, während alle anderen zu doof dafür sind. Und keiner hier steht glaube ich völlig unkritisch der Bayer AG, oder der Stadt Leverkusen, oder Deutschland und der Welt gegenüber, aber Du forderst mit Deinem Verhalten automatisch einen Konflikt herauf, der vielleicht noch nicht einmal so existiert, wie du es darstellst.

    Ich akzeptiere Deine Haltung, aber Du tätest Dir einen Gefallen, wenn Du nicht so verbittert und verhärmt daher kämst. Ich glaube, dann bekämst Du mit Deinen Anliegen auch mehr Gehör.

    Und bevor Du auf mich einschlägst, mich zitierst oder mich aufforderst, mühsam aus diesem Thread irgendwelche Fundstellen zu benennen (was ich nicht tun werde), was man halt so macht, denke vielleicht einfach mal darüber nach. Ich meine es nicht böse.

    Wenn man es seitens des Rates ernst meint, mit, „…eine geänderte Planung soll vorgelegt werden…“ ist es völlig überflüssig, den Aufstellungsbeschluss aufzuheben. Das klingt dann nach den üblichen Lippenbekenntnissen a la: „…wir wollen den Investor nicht verärgern, sagen also, joooah, kann gehen, aber nicht so…“. Mit der Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses wird aber klar dokumentiert, dass man überhaupt keine Planung haben möchte. Ein klareres Signal gibt es nicht. Natürlich möchte man ein Wahlversprechen einlösen. Das, also die Einhaltung des Versprechens „wir wollen das nicht“, geht aber auch nur, wenn man in der weiteren Diskussion konsequent bei einer Ablehnung bleibt. Dann wiederum macht aber die Forderung, eine andere Planung vorzulegen, keinen Sinn.

    Ich bin gar kein Projektgegner, ich würde als Betroffener nur auch mehr Bemühung in bessere Lösungen fordern, allein schon pro forma; Reibung erzeugt Wärme und so.

    Ich bin da ja gar nicht weit von Dir entfernt. Eigentlich bin ich bei Dir.

    Ich habe ja auch nirgendwo gesagt, „Hey, das Projekt finde ich doch super, was wollen die Anwohner denn eigentlich?“ Ich habe nur die üblichen Mechanismen aufgeführt, die bei Projekten immer zum tragen kommen. Schwarz oder weiß? Stones oder Beatles? Natur oder Zerstörung? Heutzutage wird mehr polarisiert als vermittelt. Ist leider so. Und meine Intention war oder ist, Rolfes und Carro nicht zu verdammen, weil sie etwa alles falsch gemacht hätten. Ich habe auch gesagt, dass beide eine Projektidee nach vorne getragen haben, sich der Zustimmung des Bürgermeisters versichert haben und dann nach vorne marschiert sind, vielleicht ein wenig naiv, aber sie haben das getan, was man tun muss. Dann aber wird jede Idee dem politischen Schafott ausgeliefert, Sachlichkeit wird Partikularinteressen geopfert und man wird im wahrsten Sinne des Wortes zum Spielball. Diese Mechanismen nerven. Und um nochmal zum Thema zurückzukommen, ich sehe nicht, was man Rolfes und Carro da vorwerfen kann. Ein wenig Blauäugigkeit womöglich, aber das war es.

    Und ach ja: Jede Planung funktioniert ja eigentlich so, wie ich (und du auch) beschrieben habe. Man hat eine Idee und die wird unter Berücksichtigung aller (!) Belange (Verkehr, Umwelt, Natur, Arbeitsplätze usw.) in ein Verfahren gebracht um zu checken, was zu tun ist. So ist es auch im Gesetz geregelt.

    Ich denke, sie hatten sich eher darauf vorbereitet, dass man in Monheim genauso gehorsam reagiert wenn Bayer "wünscht", wie das in Leverkusen Usus ist.

    Bei Plan "A" am "Laacher Hof" waren die genannten Personen offenbar auch überrascht und nicht darauf vorbereitet, dass ein ökologisch schädliches Mega-Projekt in einem ausgewiesenen Wasserschutzgebiet nicht genehmigungsfähig sein kann.

    Noch Fragen?

    Da muss ich doch noch mal:

    Nur zur Information: Der Status „Wasserschutzgebiet“ ist ein Argument, das nicht (!) gegen Projekte welcher Art auch immer spricht. Vielmehr müssen bei Bauprojekten in Wasserschutzzonen (es gibt da insgesamt vier Abstufungen) nur geeignete Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers getroffen werden. Wäre das so, wie Du es beschreibst, müssten halb Rheindorf und ein Drittel der bebauten Bereiche von Monheim abgerissen werden (Für die mit „anderen Prioritäten“ vielleicht eine Freude). Und jede Form von Landwirtschaft könntest du vergessen (Dünger, Reifenabrieb, etc), auch dort wo das Traininhgsgelände hätte hinkommen sollen.

    Also: Es ist einfach nicht richtig (!), dass das Projekt nicht genehmigungsfähig war oder ist. Das Gegenteil ist der Fall. Vielmehr ging oder geht es darum, überhaupt erst mittels eines Bauleitplanverfahrens und//oder einer eines Bauantrages in einem Bereich, der sich grundsätzlich für ein Trainingsgelände eignet (!), zu einer Genehmigung zu kommen.

    Dazu aber ist die Bereitschaft der Stadt Monheim Voraussetzung. Diese wurde gegenüber Carro und Rolfes vom Stadtoberhaupt und der Mehrheit im Rat gegeben. Beide haben alles richtig gemacht. Jetzt ruft die Oppisition natürlich: „Alles, was die Mehrheit will ist Quatsch! Wir stellen im Falle einer Wahl, alle Projekte, die die Mehrheit im Rat will, auf Null, weil ja doch Gegenstimmen laut geworden sind. Außerdem sorgen wir für saubere Gehwege und Sicherheit selbst in der letzten Schmuddelecke.“

    Diesen Mechanismus vor einer Wahl haben alle unterschätzt, selbst das Stadtoberhaupt von Monheim.

    Nochmal: Es ist nicht so, dass Carro und Rolfes sich mit einem geworfenen Dartpfeil eine Ecke auf der Landkarte ausgesucht hätten für ihr Trainingsgelände und dann blindlings mit einem nicht genehmigungsfähigen Projekt nach vorne gestolpert wären. Bei aller Naivität der Beiden, sie haben das meiste richtig gemacht. „Zusagen in der Tasche, Pläne im Gepäck, Verfahren steht aus, also ab nach vorne.“

    Also meine ich, sollte man da fair bleiben.

    Ich kann die Aufregung und Kontroversen gut nachvollziehen, denn Geld ist nicht alles. Daher gibt es auch etliche negativ Betroffene, die eben nicht profitieren.

    Fußball ist schön, aber es gibt sehr viele Menschen, die ganz andere Prioritäten haben im Leben. - Klingt komisch, ist ab er so.

    Tja, auf diese Weise argumentiert, braucht man überhaupt keine Projekte mehr in Angriff zu nehmen, wenn denn die „negativ Betroffenen“ oder die mit „anderen Prioritäten“ entscheiden dürfen, ob irgendwo investiert wird oder nicht. Keine Gewerbegebiete mehr, keine Arbeitsplätze, keine Kitas mit Rutschautorennstrecken für die Kleinen usw. Wobei ich in Monheim nicht einmal irgendeine negative Betroffenheit sehe, außer dass die Anwohner im Falle der Realisierung der Anlage nicht mehr auf gedüngte Felder schauen können. Dass auch ordentlich aufgeforstet worden wäre, spielt für die Öffentlichkeit keine Rolle mehr. Also wird mit den Füßen abgestimmt. Es lebe das Sankt Florians Prinzip.

    So funktioniert das aber bei Planungen: Man eruiert bei Projekten negative Auswirkungen und kompensiert. Jedenfalls sollte es so laufen. Liegen Projekte aber erst einmal auf dem Altar der politik, ist deren Nutzen schnell vergessen.

    Nun, eigentlich hatte ich in meinem Beitrag zum Ausdruck gebracht, dass Rolfes und Carro es jenseits der Fußballwelt plötzlich mit der kommunalpolitischen Realität zu tun hatten und darauf nicht vorbereitet sein konnten.

    Meine Güte, ich verstehe die Aufregung nicht. Bayer 04 hat eine Projektidee, die Realisierung eines Campus in Monheim. Monheim würde davon profitieren (Steuern), der Verein profitiert, Wir profitieren. Nur leider sind die Reiz-Reaktionsmuster immer die gleichen. Gewerbesteuereinnahmen für Monheim? Ja, auf jeden Fall, denken sich alle, kommt doch schließlich auch allen zu Gute. Aber bitte nicht vor meiner Haustüre. Und dann der Verkehr, der uns arme Anwohner belastet. Außerdem ist doch der freie Blick aufs Feld soooo schön. Das wiederum ist ein gefundenes Fressen für den B.U.N.D. Versiegelung, Artensterben, usw. Und schon entsteht eine unheilige Allianz gegen ein zukunftsweisendes Projekt, wie es in Deutschland mittlerweile üblich ist. Der Zeitpunkt (Kommunalwahl) ist natürlich ungünstig, denn was macht die Politik, der es um Wählerstimmen geht? Sie lässt sich natürlich vor den Karren spannen, was ja ebenfalls üblich ist in der hohen Kunst der Politik. Bauprojekte in Deutschland zu realisieren, ist in unserer „grünen“ Welt kaum noch möglich. Und wenn, dann nur mit erheblichen Schwierigkeiten. Wobei, es ist ja keine „grüne“ Politik, die dafür ursächlich ist. Jede Partei will Wählerstimmen und das „nach-dem-Mund-reden“,und das am liebsten unter Zuhilfenahme der sozialen Medien, ist mittlerweile des ambitionierten Politikers Brot. Und wer das am lautesten den „Wählerwillen“ rausbrüllt, gewinnt.

    Das alles kann man weder Rolfes noch Carro anlasten. Beide sind mit ihrer Projektidee nach vorne gegangen, so wie man das eben macht. Und beide haben sich in ein Feld begeben, das von Wiederständen nur so strotzt, weil Wiederstände, Meckerei, Empörerei heutzutage eben üblich ist. Vielleicht war ein wenig Naivität und Unerfahrenheit im Umgang mit diesen Mechanismen dabei, aber sonst?

    Ich hätte auch Kritik an Beiden zu äußern (so wie an den Vorgängern auch, Kritik wie Positives), aber sie für jeden Grashalm verantwortlich zu machen, der in Monheim umgeknickt wird, oder eben nicht umgeknickt wird, ist nicht richtig.

    Sinngemäß und so in der Art hast du sicherlich auch gelesen. Guck es dir am besten selber mal an. Ich fand das alles schlüssig. Und der erste Hinweis, dass Xhaka „zwei“ Gesichter zeigen kann, war Deutlich genug. Mehr hätte er eigentlich nicht sagen brauchen.

    Sehe ich auch so.

    Nochmal zu diesem Doppelpass-Format. Ich war erschrocken über die kollektive Häme gegenüber unserem Verein und die Abfälligkeit gegenüber einer einzelnen Person, Carro. Immer wieder Angestachelt durch den Moderator und einem hämisch grinsenden Effenberg, der im Hinterhalt darauf lauerte, mit seiner „kratzigen Unterhose“ (ein neuer journalistischer Ausdruck anscheinend, den die anwesenden Journalisten geistig mitgeschrieben haben) ein paar Breitseiten gegen LEV und Carro unterhalb der Gürtellinie abzugeben. Das wiederum hat der Moderator (dessen Namen habe ich gerade nicht parat) gerne aufgegriffen, sich bei Effenberg anzubiedern. Vom in Bayern-Trikots ausgestattetem Publikum gabs natürlich ordentlich Applaus. Und die Internet-Gazetten verurteilen bereits Carro, der sich wehrte so gut er konnte, als jemanden, der „kratzbürstig“ reagierte….obwohl er als Einziger sachlich war. Leider haste bei einem 0:3 eben keine Argumente. Aber selbst die Argumente, die Du hast (Carro hat ja einige aufgeführt)….bei diesem Sch….format und den pwesönlichkeitsgestörten Anwesenden wirst Du niedergebrüllt und noch in die renitente Ecke gestellt.

    Das tut schon dreifach weh. Da ist der Weg zum Selbstmitleid nicht weit.

    Ich schaue den Mist seit gut 15 Jahren nicht mehr und lebe gut damit.

    Danke jedenfalls diversen Foristen für die Korrektur des mir dann wohl falsch übermittelten Inhalts. :LEV6

    Gute Wahl! Gut für die Verdauung, der Kreislauf dankt es einem und das seelische Gleichgewicht bleibt intakt!

    Möchte sie mir, ehrlich gesagt, nicht anschauen.

    Mir wurde zugetragen, Carro habe die Verantwortung für die ten Hag-Verpflichtung mehr oder weniger deutlich Rolfes zugeordnet!?

    Harter Tobak...

    Das ist falsch! Vielleicht solltest du dir den Beitrag doch mal anschauen…aber iss erst danach zu Abend.

    Doppelpass = Lächerliches Format mit inkompetenten Gästen und unerträglichen Beiträgen. Und ein Publikum, das mit Floskeln und Plattitüden leicht zu gewinnen ist. Punkt!

    Carro war mit seiner Sachlichkeit die Ausnahme. Gleichwohl hätte er ein bisschen deutlicher sein können. Bei den Ausfällen hat er die Chance vertan, so richtig einen rauszuhauen.

    Ansonsten hat er sich gegenüber seinen feindlich eingestellten Gegenübern recht gut behauptet.

    Tor 1: Quansah eigentlich gut positioniert verliert Gnabry aus den Augen und steht dann falsch und läuft hinterher. Flekken dürfte dann auch gerne mal so nen 1:1 Ball halten.

    Tor 2: Badé und Quansah ohne Orientierung zu Ball und Gegenspieler, meilenweit weg. Flekken klebt auf der Linie.

    Tor 3: Eigentor von Badé. Sah schwerer aus den aufs/ins Tor zu schießen als ihn zu klären.

    Klar ist Bayern gut. Aber alle 3 Tore haben wir uns quasi durch eigene Fehler selbst reingelegt.

    Danke! Genau: Das 0:2 einer von drei individuellen Fehlern.

    Dann noch zu dem Kicker -Video. „Peinlicher Auftritt von Leverkusen“. Klar, wenn du 0:3 verlierst, kannst du Gegenreden, wie du willst, du wirst das Nachsehen haben. Dennoch: Was dieser sellbsternannte Kenner der Szene verzapft, ist in seiner (!) Wertung Unsinn. Er sagt so was wie „…LEV nicht in die Zweikämpfe rein….“ Nun, die Zeitung, für die er als Experte mit Münchner Dialekt unterwegs ist, attestiert für LEV mehr gewonnene Zweikämpfe, Luftzweikämpfe, und anderes.

    Natürlich, die Kicker-Leute machen jetzt dass, was Lobbyisten gerne tun, den Sieg ihrer Lieblingsmannschaft noch zu überhöhen mit irgendwelchen dusseligen Kommentaren, die schon in Häme ausarten. Ok, leider müssen wir damit leben und mit dem 0:3 haben wir nicht viele Argumente. Aber nüchtern betrachtet war es bei weitem nicht so unterirdisch, wie andere es gerne sehen wollen. Ich freue mich schon auf Lars Werners Bericht im Stadtanzeiger am Montag…und mein Telefonat mit ihm, bei dem er mir wieder von der großartigen Leistung des Ersten Fußballclubs Köln gegen die Bayern erzählt. Sorry, alles Off-Topic, ich weiß.

    Sehe ich anders. Erste Halbzeit: Defensiv, mit dem Ziel den Strafraum dicht zu machen, die Räume eng zu machen und bei Ballgewinn schnell nach vorne. Bei einem 0:3 zur Halbzeit muss man natürlich sagen, dass der Plan in die Buchs gegangen ist. Geschenkt. Die drei Gegentore haben mich geärgert, weil wir individuelle und überflüssige Fehler gemacht haben. Zweimal Quansah und das Eigentor. Nicht aber weil die Bayern uns an die Wand gespielt hätten mit unglaublichen Kombinationen. Die habe ich nicht gesehen. Wir haben sie kommen lassen - taktisch halte ich das für nachvollziehbar - nur haben wir diese blöden individuellen Fehler gemacht. Da bin ich beim Personal: Welche Taktik bleibt denn noch, wenn du nur noch Verletzte hast und Spiel für Spiel eine Notelf auf den Rasen schicken musst. Da kann man unmöglich über die „Bundesligareife“ diskutieren. Nach vorne: Es waren einige vielversprechende Situationen dabei, aber zu wenige und die, die wir haben, wurden vertändelt. Die Spielidee war aber erkennbar.

    Zwote Halbzeit: Gut gegengehalten gegen ein Bayern München, dass uns ein wenig (!) hat kommen lassen, ok, aber da war bei uns die Körpersprache da und auch einige Halbchancen, die gut herausgespielt waren. Das hat mich besänftigt…ein wenig. Die Bayern haben im übrigen weiterhin ernst gemacht, das sollte spätestens nach dem Dreifachwechsel klar geworden sein.

    Klar, auch ich habe mir mehr erhofft und bin enttäuscht. Trotzdem, angesichts der chronischen Verletztenliste, war es von vornherein fast schon aussichtslos. Aber hoffen tut man ja immer. Ich habe aber auch keine absolut überlegenen „Überbayern“ gesehen. Aber das Kommenlassen in der 1. HZ garniert mit drei individuellen Fehlern haben uns früh das Genick gebrochen.

    Was mich nervt, ist, dass niemand zu sehen scheint, in welcher Herkulesaufgabe wir uns befinden: Größter Umbruch aller Zeiten und das mit einem Lazarett. Mir dann das selbstgefällige Gelalle von Mathäus anhören zu müssen, dieses gutbezahlte Höchstmaß an Arroganz, nervt. Und der Wolf Sowieso Fuß erstickt an seinem eigenen Schleim, wenn der Lothar neben ihm sitzt.

    Dann schau mal das viel gelikte Posting von User "british" (#13748) :LEV18

    Du solltest schon in der Lage sein, die Sätze ganz zu lesen und nicht nur zwei Wörter rauszupicken und so den Sinn zu entstellen.

    Ich hatte geschrieben: „Im Misserfolg zeigt sich die wahre Größe“. Vielleicht wird Dir ja jetzt klar, was ich gemeint haben könnte.

    Sorry, aber ich mag es nicht, falsch oder verkürzt zitiert zu werden, um meinen Worten einen anderen Sinn zu verleihen als der, der offensichtlich gemeint ist. Das hab ich im Beruf oft genug…

    Aber Schluss jetzt mit dem Gefasel: Gemeinsam für Bayer 04!!!!