Ist es vertraglich nicht so geregelt, dass Überschüsse an die Bayer Ag gehen (und Verluste ausgeglichen)? Daher muss das Geld reinvestiert werden und eine Zahlung in Raten über die kommenden Jahre von Liverpool wäre gar nicht so doof. Dann müsste man nicht das ganze Geld sofort verballern.
Es kommt ja drauf an, ob zwischen der AG und der Fußball GmbH ein Organschaftsverhältnis besteht. Dazu habe ich aber bisher noch nichts konkretes gelesen - vll. hat jemand hier im Forum dazu Infos.
Wenn eine Organschaft bestehen sollte, dann sind tatsächlich die Gewinne abzuführen und Verluste auszugleichen. Dabei geht es aber um den Jahresüberschuss und der ist ja nicht gleichzusetzen mit den Einnahmen (Cash), die man erzielt. Ich bin nicht sonderlich fit in den Besonderheiten der Fußballvereine, aber es dürfte völlig unerheblich sein, wann die Zahlung erfolgt.
Gehen wir davon aus, dass für Flo ein Handgeld bei Vertragsverlängerung bekommen hat und da noch 10 Mio in den Büchern aktiviert wurden. Im Falle eines Transfers erzielt die GMbH 150 Mio € an Umsatz. Die 10 Mio werden dann aber "wertlos" und gehen als Aufwand davon ab. Damit bleiben netto 140 Mio € Gewinn übrig. Diese 140 Mio müsste dann vereinfacht an die AG "abgeführt" werden. Ob Liverpool aber in 2, 5 oder 10 Jahresraten zahlt hat auf den Gewinn keinen Einfluss.
Nun wird in der Praxis aber erstmal kein Geld von der GmbH zur AG fließen, da man das ganze auch erstmal über die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen AG bzw. GmbH selbst bucht.
Sofern kein Organschaftsverhältnis vorliegt sieht es ein wenig anders aus, denn allein die Tatsache, dass wir eine 100%ige Tochter der AG sind hat keinen Einfluss, was am Ende mit dem Jahresgewinn passiert - ABER als 100% Gesellschafter hat die AG natürlich die volle Kontrolle.
Leider kann man sich keine Abschlüsse der GmbH ansehen - dann könnte man mehr sagen, aber vll. gibt es ja jemanden, der ein paar Infos hat, mit denen man die fehlenden Puzzelteile zusammensetzen kann 
Fazit:
Es ist egal, ob Liverpool eine Summe oder Raten zahlt
Gewinne stehen der AG eh zu, weil sie 100% Gesellschafterin ist und damit alles bestimmen kann
Es ist fast egal, ob Organschaft besteht oder nicht (Organschaft hat rechtlich engeren Rahmen)
Geld muss erstmal nicht fließen, weil man einfach eine Verbindlichkeit ggü. der Gesellschafterin einbucht mit dem entsprechenden Gewinnanteil
und ... es ist erst Halbzeit - denn der bilanzstichtag ist der 31.12. und vorher passiert da eh nix 
Sorry für das Off topic, aber das Thema kam schon sehr oft hoch...