Beiträge von Ilja

    Leverkusen zieht durch Sieg in Leipzig ins Finale ein :bayerapplaus

    Der deutsche Pokalsieger und amtierende deutsche Meister HC Leipzig wird seinen Titel auf jeden Fall nicht verteidigen können. Das Team von Morten Arvidsson verlor am Sonntagnachmittag auch das Rückspiel im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Gegen ein engagiertes und clever spielendes Team aus Leverkusen, liefen die Leipzigerinnen schon frühzeitig einem Rückstand hinter her, den die Werkselfen im Laufe des Spiels bis auf sieben Tore ausbauten und nach dem 34:33 Heimsieg vom Mittwoch, in der Endabrechung überlegen ins Finale einziehen. Dort erwartet sie nun der 1. FC Nürnberg.

    Es dauerte genau 90 Sekunden bis Ingrida Radzeviciute den ersten Treffer des Spiels für den HC Leipzig markieren konnte. Lediglich 4 weitere benötigte Michaela Seiffert um den Ausgleich für die Werkselfen zu erzielen. Sie war es auch, die kurze Zeit später die Gäste in Führung brachte. Karolina Kudlacz und Ingrida Radzeviciute sorgten für den Ausgleich, nachdem Nadine Krause wieder vorlegte. Die Leverkusener Deckung hatte sich gut auf die Angriffsreihen des HC Leipzig eingestellt. Die Werkselfen traten früh und aggressiv heraus, um schon den Spielaufbau der Gastgeberinnen frühzeitig zu stören.

    Leipzigs Trainer Morten Arvidsson reagierte und brachte beim Stand von 4:6 aus Sicht seiner Damen mit Chana Masson eine neue Torhüterin. Der Ausgleich für die Leipzigerinnen fiel jedoch nicht mehr. Die Werkselfen präsentierten sich in einer starken Form. Heike Ahlgrimm brachte, auf der Aufbaumitte agierend, ihre Nebenleute immer wieder gut ins Spiel. Nachdem sich die Leipziger Deckung auf die Rückraumschützen der Leverkusener besser eingestellt hatte, lief es auch im Spiel nach vorne merklich flüssiger. Ingrida Radzeviciute bzw Idalina Borges Mesquita nutzten ihre Chancen, um den HCL beim Stand von 8:10 im Spiel zu halten.

    Es folgte das fünfte Tor von Nadine Krause zur 3 Tore Führung für die Gäste. Nachdem Anne Müller noch mal erhöhen konnte, kam Vilma Gainskyte ins Tor vom HCL zurück. Am Spielverlauf änderte das aber nichts. Die Werkselfen spielten weiterhin cleverer, brachten alle Mannschaftsteile ins Spiel ein, und zogen weiter davon. Nachdem Karolina Kudlacz in der 23. Minute (11:13) noch mal auf zwei Tore verkürzen konnte, kam von den Leipzigerinnen nicht mehr viel. Michaela Seiffert und Sabrina Neukamp erzielen daraufhin die 16, 17 und 18 für die Gäste, die mit einem sechs Tore Polster (12:18) in die Pause gehen konnten.

    Die Fehlermisere und Ungenauigkeiten im Spiel der Leipzigerinnen setzten sich nach der Pause weiter fort. Waren es in der ersten Hälfte ungenaue Torabschlüsse, waren es jetzt Fang und Abspielfehler seitens der Haudamen. Und trotzdem wendete sich das Blatt zu Gunsten des HCL. Chana Masson, zurück im Tor bei den Leipzigerinnen, hielt sechs Bälle in Folge. Dazu traf mit Else-Marthe Sørlie-Lybekk eine Spielerin, die in der ersten Hälfte ohne Torerfolg blieb, gleich drei Mal in den ersten neun Minuten des zweiten Spielabschnitts. Zwei weiter Tore von Ingrida Radzeviciute ließen die 7 Tore Rückstand (13:20) innerhalb von sieben Minuten auf 17:20 schmelzen. Im Gleichschritt ging es bis zum 19:23.

    Bayer Leverkusen erhöhte noch mal den Druck. Auch Renate Rolf wechselte im Tor. Brachte mit Clara Woltering eine neue Kraft zwischen den Pfosten der Werkselfen. Ihre Mannschaft blieb weiter die agierende Kraft auf dem Feld. Nadine Krause, Michaela Seifert und Sabrina Neukampf stellten den alten Abstand wieder her (27:20) Ein Debakel für die favorisierten Leipzigerinnen bahnte sich an. Auch die Einwechselung von Spielmacherin Rikke Nielsen konnte das Offensivspiel des amtierenden deutschen Meisters nicht retten. Fehler über Fehler leistete sich die Damen von Morten Arvidsson. Leverkusen nutzte diese eiskalt und überzeugte auch mit der kämpferischen Einstellung auf dem Parkett.

    Nach 50 gespielten Minuten lagen die Gäste immer noch mit sieben Toren in Front (29:22). Lediglich die polnische Nationalspielerin Karolina Kudlacz des HCLs vermochte mit ihren Treffer einen Restfunken an Hoffung für ihr Team am Leben zu halten. Ein Doppelpack von Nadine Krause und drei weitere Paraden von Clara Woltering brachten jedoch kurze Zeit später die Entscheidung.

    Obwohl der HCL in doppelter Überzahl das Ergebnis noch freundlicher gestalten konnte, reichte es am Ende nicht. Vor 3348 Zuschauern in der Arena Leipzig verloren die Leipzigerinnen mit 29 zu 32 und stehen damit in diesem Jahr nur im „kleinen Finale“. Das Team von Renate Wolf darf sich nun auf zwei Spiel um die deutsche Meisterschaft freuen.

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    Rheinisches Derby in der BayArena!

    Fortuna Düsseldorf ist am Sonntag um 14:00 Uhr der Gegner für die II. Mannschaft von Bayer 04. Anstoss ist in der BayArena und Clubmitglieder haben mit der Clubkarte freien Eintritt.

    Zitat

    Original von Damar911
    Wer Ramelow in Frage stellt gehört fast schon gesteinigt.. Ich glaube er ist mit Abstand der Spieler mit der größten Vereinsidentifikation den wir haben und wegen mir darf er in 10 Jahren noch für uns kämpfen

    Na dann soll er solange spielen bis er mit den beiden Füssen im Grabe steht! :LEV5 :LEV11 :LEV11 :LEV11

    Deutsch-Russisches Duell im Halbfinale des EHF

    Losglück sieht sicher ganz anders aus: Im Halbfinale des EHF-Pokals treffen die Handballdamen von Bayer 04 auf SC Zvezda Zvenigorod aus Russland. Das ergab die Auslosung am Dienstagmittag in Wien.

    Die Spitzenmannschaft aus Zvenigorod wird trainiert vom russischen Nationalcoach Evgeny Treflov und besteht aus zahlreichen Nationalspielerinnen. Im Viertelfinale setzte sich das Team souverän mit 25:19 und 35:18 gegen Rulmentul Brasov aus Rumänien durch. „Ein leichteres Los wäre sicher möglich gewesen, aber ich habe ja auch keine schlechte Mannschaft. Ich bleibe dabei: Für den weiteren Verlauf traue ich meinem Team alles zu.“, nahm Renate Wolf das Los zur Kenntnis.

    Pech hatten die Bayer 04-Elfen jedoch auch bei der Ansetzung der Spiele. Das Hinspiel findet am 13./14. April zunächst in Leverkusen statt, bevor die Russen im Rückspiel am 21./22. April heimrecht haben.


    Autor: TSV Bayer 04 Handballabteilung

    Zitat

    Original von Stolz

    Würde mich auch eher im Osten nach Spielern umgucken da gibt es Riesen Spieler und Weltklasse Talente. Anstatt mal Spieler aus Schweden und Kroatien holen. Lieber in Russland, Ukraine, Rumänien und Bulgarien umschauen.

    Viel Geld wird auch in deren Gehälter reingesteckt... Die Russen und Ukrainer bezahlen mittlerweile viel mehr als die Deutschen... :LEV16 solche Spieler wie Srna, Fernando, oder Tymoschuk, auch von Schachtjor Donezk, werden nie nach Deutschland kommen... Tymoschuk, übrigens, ein weltklasse Spieler, hat vor kurzem zu Zenit St. Petersburg gewechselt... für unglaubliche 25 ml. euro, laut russischen Medien...