Wenn unsere Fußball GmbH, allen voran Geschäftsführer Fernando Carro, es mit ihren Zielen wirklich ernst meint, also regelmäßige Qualifikation für die Champions-League und dauerhafte Etablierung unter die Top 16 Europas, dann braucht es einen Cheftrainer der höchsten Kategorie. Wenn es mit den öffentlich propagierten Zielen wirklich ernst gemeint ist, dann wäre die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie nicht alles daran setzen würde, zur kommenden Saison den zurzeit vereinslosen Thomas Tuchel für uns zu überzeugen und dann auch zur neuen Saison als neuen Cheftrainer zu verpflichten – ob er uns damals nun u. a. wegen der fehlenden Strahlkraft abgesagt hat oder nicht. Die alles entscheidende Frage für Bayer wird sein, ist man bereit, entsprechend zu investieren oder nicht. Wenn die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden, dann kommt auch ein Thomas Tuchel zu uns. Denn mit unserer Philosophie, junge Spieler, die mit großartigem Talent und entsprechenden Perspektiven gesegnet sind, zu verpflichten, ist auch für Trainer aus dem obersten Regal eine unfassbar interessante und reizvolle Herausforderung. Und wenn ein Trainer prädestiniert ist, Toptalente auf die höchsten Level zu heben – damit einhergehend würde sich für uns auch der sportliche Erfolg einstellen – dann ist das Thomas Tuchel.
Der Mutterkonzern müsste sich eigentlich so schnell wie möglich entscheiden, wohin die Reise ihres Tochterunternehmens gehen soll. Denn ewig wird ein Thomas Tuchel nicht zu haben sein.