Die Krise von Bayer Leverkusen spitzt sich zu. Anstatt nach oben muss die Werkself nun nach unten schauen. "Im Moment ist alles irgendwie verflucht", sagt Rudi Völler.
Der Leverkusener Sportdirektor wollte das Wort "Abstiegskampf" nicht in den Mund nehmen, machte aber deutlich: "Wir müssen nach hinten gucken. Von vorderen Plätzen zu sprechen, geht nach dem Spieltag nicht. Wir wissen, um was es geht. Wir haben alle Antennen ausgefahren."
http://www.rp-online.de/sport/fussball…h-aid-1.6698882
Beiträge von Everlast
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Relegation wäre die Chance, in dieser Saison doch noch was zu gewinnen!

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Humor ist, wenn man trotzdem lacht -
Heute ist mehr als deutlich geworden, dass unsere Misere in der Mannschaft verortet ist. Deshalb wird der -in dieser Phase ohnehin unglückselige- Trainerwechsel wenig bewirken. Im Gegenteil: Vor RS hatten Team und Gegner noch Respekt, jetzt ist auch das abhanden gekommen.
Im Team sind keine Kämpfer und Leader, sondern ganz überwiegend talentierte Mitläufer. Das beruht auf Defiziten in der Kaderplanung und Fehleinschätzungen hinsichtlich der individuellen Entwicklung von vermeintlichen Schlüsselspielern. Das hat so keiner absehen können und deshalb ist die im Mißerfolg reflexartig einsetzende Suche nach "Verantwortlichen" auch unsinnig.
Es geht jetzt zunächst nur um Schadensbegrenzung bis Saisonende und da ist auch so was wie Vereinstreue der Fans gefragt. Also - wenn es momentan auch schwerfällt: Solidarisch bleiben und mit der Werkself weiter um jeden Punkt kämpfen!
Wenn wir so mit einem blauen Auge aus dieser Grottensaison rauskommen, kann der Umbruch kommen und eine Zukunftsvision entwickelt werden. Dazu wird es andere Spieler brauchen und auch einen anderen Trainer: Vor allem braucht es auf allen Ebenen bei Bayer 04 Personal mit Erfolgshunger und Charakterstärke. Die Fans nehme ich da nicht aus! -
Ismail Atalan von den Sportfreunden Lotte - aber bitte sofort!
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Die negativen Reaktionen direkt nach dem Spiel Ömer gegenüber waren total überzogen
Damit muss er rechnen, wenn jetzt schon Fotos im Netz kursieren, die ihn mit strahlendem Lachen im BVB-Fanshop zeigen.Hier kommt er derweil doch eher depressiv rüber und die Kapitänsbinde verpflichtet nun mal - das emotionslose Interview nach seinem Fehlschuss sprach auch Bände. Was in seinem Kopf wirklich vorgeht, werden wir nicht ergründen - aber seine Außendarstellung erweckt nicht der Eindruck, dass er beim Bayer noch zu 100% bei der Sache ist.
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Mir wäre wohler, wenn RS morgen in Madrid noch auf der Bank säße.
Ist aber nur eine subjektive, unmaßgebliche Einzelmeinung und wer klammheimlich ähnliche Anwandlungen hat, muss es ja nicht gleich öffentlich zugeben

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Verstehe nicht, was du damit meinst! Im Grunde genommen hat Korkut völlig recht. Dass Toprak so einen "luschigen Schuss" raus haut, hätte selbst ich nicht gedacht.
Die Antwort von Korkut kann man so geben.
Die Frage, die sich daraus ableitet, lautet doch: "WARUM ist er Kapitän?!?" -
Besser als die Süddeutsche kann man den ersten Arbeitsnachweis von Tayfun Korkut nicht auf den Punkt bringen:
Rein spielerisch und taktisch hat sich Bayer nach dem Wechsel vom Trainer Roger Schmidt zum Trainer Korkut noch nicht verbessert. Eher im Gegenteil. Passive und einfallslose Werkskicker wirkten wie eine renommierte Artistengruppe, die nach mehreren Unfällen nur noch vorsichtig Kartentricks zeigen soll. Und nicht mal die kriegt sie richtig hin.
Das größte Problem seiner Mannschaft schien zu sein, dass sie nicht mehr so riskant wie unter Schmidt spielen soll, dass sie aber auch nicht so richtig weiß, wie sie stattdessen spielen soll. Leverkusen ist wie ein Rennwagen, bei dem der Betreiber aufgrund einiger Blechschäden die Motorleistung drosseln will. Doch trotz der Blechschäden unter dem Draufgänger Schmidt wirkte Leverkusen vorher attraktiver.
Aber wie soll diese Leverkusener Mannschaft bloß bei Atlético gewinnen? Ohne einen guten Plan versuchte sie gegen Bremen, ihren Ballbesitz zu verwalten; ohne Aggressivität und Mut im Pressing gelangen ihr aber kaum Umschaltsituationen, und ohne Konter können Flügelstürmer wie Julian Brandt und Karim Bellarabi ihre Geschwindigkeit nicht ausspielen.
Er selbst wird der Mannschaft konkretere und mutigere Matchpläne an die Hand geben müssen, um dann auch seine eigene Chance zu wahren, über die Saison hinaus Trainer in Leverkusen zu bleiben. Das erste Spiel war noch keine Bewerbungsreferenz.
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Das größte Problem der Mannschaft ist, dass sie nicht mehr so riskant wie unter Roger Schmidt spielen soll, aber auch nicht richtig weiß, wie sie stattdessen spielen soll.
Wenn Leverkusens Fußballer nicht wissen, was sie mit dem Ball anfangen sollen, dann wissen ihre Fans auch nicht, was sie mit den Spielern anfangen sollen. Weil die Spieler nicht mehr gewinnen und die Fans sie dafür schrill auspfeifen, steckt Bayer Leverkusen in einer Krise, aus der sie der Trainer Tayfun Korkut in seinem ersten Spiel auch nicht hat befreien können.
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Alles in allem sehe ich eine Verbesserung
Deine Wutrede hätte ich nicht lesen mögen, wenn diese zweite Halbzeit unter der Verantwortung von RS abgeliefert worden wäre. Auf der Völlerschen Bewertungsskala war das der noch tiefere Tiefpunkt. Schon rührend, wie die Speerspitzen der Anti-Schmidt-Fraktion sich jetzt im Forum mühen, dem gestrigen Totalversagen noch positive Aspekte abringen zu wollen. Beeindruckend, zu welchen Wahrnehmungsstörungen ein ausgeprägtes Wunschdenken führen kann. Macht euch doch nichts vor, es ist schlimmer geworden und mit diesem Personal wird es bis zur Sommerpause keine Wiederauferstehung mehr geben.