...ist aber wirklich ein ganz anderer Typ als Ten Haag - er selbst mitsamt seiner merkwürdigen Ausstrahlung war nicht ganz unerheblich daran beteiligt. Martinez ist ein Teamplayer, das merkt man direkt.
Ja, das berührt mich auch. Er hat mir tatsächlich zu meinem 10. Geburtstag ein Buch geschenkt, kam bei meinem Kindergeburtstag vorbei... weil ich immer beim Training war und zugeguckt habe und mit allen geredet habe...
Ich finde überhaupt nicht, dass wir für das was wir ausgegeben haben, einen guten Kader zusammengestellt haben. Bei unserem zentralen vor allem defensiven MF wird mir Angst und Bange.
Das kann man besser beurteilen wenn Eichhorn wieder fit ist, ziemlich einfach.
Für mich war diese Transferperiode, gerade auch nach der letzten - ungefähr ähnlicher Stil - extrem nervig. Es mag sein dass wir tolle Spieler verpflichtet haben, aber - wie schon vorher geschrieben - das ist mittlerweile wie Hedgefonds-Handel, so dass Identifikation immer schwerer fällt. Mit dem Verein, nein, auf keinen Fall, das wird nie weggehen, aber das Gesamtgebilde ist mittlerweile derart diffus geworden... Vermutlich weil aufgrund der investierten globalen Emotion soviel Kohle im Spiel ist zeigt sich die völlige Kalkulierbarkeit der Welt und all ihrer kleinsten Bewegungen mit am stärksten im Profifußball, aber Spaß macht es nicht wirklich mehr, da ganz grundlegende Parameter - Zufall - verloren gehen. Und manchmal glaube ich auch dass Spiele wie in Elversberg dann die Agonie von so etwas wie Zufall ist, dass die totale Berechnung, die wir gerade erleben, wirklich ihre Grenzen hat - warum? Weil Spieler auch Menschen sind. Und doch, und doch hoffe ich natürlich dass wir Erfolg haben. Sorry für den nostalgischen Anfall.
So bis mittags will Rolfes eine Entscheidung haben damit er noch reagieren kann. Denke die zeit ist gleich da und ich befürchte das er zurück muss zu den Saudis auch wenn die Presse schreibt das die Saudis die Freigabe geben werden.
Ich will eine Entscheidung von Dir: dass Du jetzt bis 20 Uhr etwas Anderes machst als minütlich den gleichen Beitrag zu verfassen.
Klingt eigentlich wie letztes Jahr und ein bisschen wie etwas, was wir schon kennen - ganz schnell zusammen gekauft. Irgendeine Idee eines Systems, aber irgendwie nichts, was sichtbar wird.
Was hat saibari mit Diaby zu tun? Das er spielt und Diaby nicht? Saibari ist schon seit Wochen in München und Diaby hat sich noch nichtmals der Mannschaft vorgestellt. Denke in 2 Wochen können wir mit ihn rechnen, zum Heimspiel ist es noch zu früh.
jetzt ist Diaby schon hier aber ja viel zu spät von den saudis hier und dortmund hat sich verstärkt wie nicht wegen den saudis weil sie ihn nicht abgegeben haben wir keine chance mehr er hat nichtmal guten tag gesagt zu mannschaft und trainer wir werden keinen euro legue platz kriegen wegen den saudis und wegen diabi weil so lange gewartet ist nichts passiert ganz zeit
Naja, ob das Aussitzen eines Vertrages bis auf den letzten Tag ohne jede sportliche Perspektive so viel besser ist als Saudi-Geld zu nehmen, bezweifle ich.
Natürlich geht es ihm ums Geld. Sonst hätte er sich schon lange eine neue sportliche Herausforderung gesucht.
Vielleicht hat er einfach ausgesorgt (ich hätte es, finanziell, an seiner Stelle), und kümmert sich gerade eher um das Wohl seiner Familie. Wer weiß es schon? Du?
Erst zwei Jahre her: Xabi Alonso und sein Meisterteam präsentieren die Meisterschale. Mittlerweile sind fast alle Protagonisten weitergezogen.
Stuart Franklin/Getty Images
Aus Xabi Alonsos unbesiegtem Titelteam ist allmählich kaum noch einer übrig. Das ruft bei Leverkusens Offiziellen bloß Schulterzucken hervor – und der nächste Abschied steht schon fest.
Als Bayer 04 Leverkusen vor ein paar Tagen Robert Andrich mitteilte, dass er nicht länger als Kapitän vorgesehen sei und sich gerne auch nach einer möglicherweise befriedigenderen Tätigkeit in einem anderen Klub umsehen dürfe, gab es im Internet heftiges Getöse. Dieses Getöse – ausgelöst von Alicia Andrich, die per Posting die Rache des Karmas ankündigte – ging zwar nicht viral um die Welt, erreichte aber immerhin ein Publikum mit speziellem Interesse an Bayer 04. Einige Fans solidarisierten sich mit der wütenden Ehefrau. Robert Andrich, 31, hat in den vergangenen fünf Jahren immerhin fast 200 Punkt- und Pokalspiele für den Verein bestritten, in der Meistersaison gehörte er zur Stammbesetzung. Und jetzt setzt man ihn vor die Tür?
Den Vorwurf des ehrlosen Umgangs mit einem verdienten Spieler weisen die Verantwortlichen des Vereins selbstverständlich zurück. Andrich habe Bescheid wissen wollen, wie man ihn sportlich beurteilt, und er habe seine Antwort bekommen, sagte Trainer Carles Martínez, „wir haben versucht, ehrlich mit ihm zu sein“. Zur vollen Wahrheit gehört laut dem neuen Chefstrategen auch die Erkenntnis, dass für den Mittelfeldspieler Andrich bloß noch eine „Nebenrolle“ in Aussicht stehe. In der Innenverteidigung, wo Andrich in der vorigen Saison ausgeholfen hatte, ist er nicht mal als Hilfsarbeiter gefragt – zu viel qualifizierte Konkurrenz für zu wenige Arbeitsplätze.
Man kann es auch so sehen: Bayer Leverkusen ist nicht nur ehrlich zu seinen Spielern, Bayer Leverkusen ist auch ehrlich zu sich selbst. Dieser Klub gibt sich keinen Sentimentalitäten hin, und deshalb ruft der Hinweis darauf, dass aus Xabi Alonsos unbesiegtem Titelteam allmählich kaum noch einer übrig sei, bei den Offiziellen keine Schwermut, sondern bloß Schulterzucken hervor. Der Nächste bitte, heißt stattdessen die Devise.
Es war einmal eine Meistermannschaft – wenn beim bevorstehenden Medizincheck nichts passiert, dann wird Exequiel Palacios der Nächste sein, der Leverkusen verlassen wird. Der argentinische Nationalspieler kam 2019 an den Rhein, nun ist er 27 Jahre alt und es zieht ihn zum englischen Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town. „Er hat nach sechseinhalb Jahren das Gefühl, was Neues machen zu wollen“, sagt Sportchef Simon Rolfes. Im Klub haben sie sich bemüht, Palacios zum Bleiben zu überreden, aber es gab halt auch die Überlegung, ob es nicht ein gutes Geschäft wäre, den verletzungsanfälligen Mittelfeldspieler gegen 30 Millionen Euro einzutauschen.
Der Rückkehr des französischen Angreifers Moussa Diaby steht offenbar nichts mehr im Weg
Zumal da Bayer die Einnahmen gleich mit den Ausgaben für einen Heimkehrer verrechnen kann. Der Rückkehr des französischen Angreifers Moussa Diaby, 27, steht offenbar nichts mehr im Weg. „Er ist ein Spieler, der uns sofort weiterhilft“, sagt Rolfes, der den schnellen Flügelspieler einst aus Paris nach Leverkusen geholt hatte. Im Sommer 2023 wechselte Diaby für 50 Millionen Euro zu Aston Villa in die Premier League, von dort zog er zum Al-Ittihad FC nach Saudi-Arabien.
In der dortigen Saudi Professional League könnte wiederum Jonas Hofmann seine nächste Bestimmung finden. Der Klub Al Shabab zeigt angeblich Interesse; dort lehrt neuerdings der Landsmann Thomas Letsch, der beim VfL Bochum und zuletzt in Salzburg gearbeitet hat. Auch der 34 Jahre alte Hofmann ist ein Spieler, der seinen Teil zur preisgekrönten Xabi-Alonso-Ära beigetragen hat und der nun zum wiederholten Male den Hinweis erhalten hat, dass ihm voraussichtlich nicht viel Spielzeit vergönnt sein werde.