Einspruch, verehrter Überflieger
Als Anwohner muß man sich nicht alles gefallen lassen, auch wenn es im Interesse der Allgemeinheit ist oder scheint.
Und der Vergleich mit Schulen, Kindergärten hinkt, da man zumindest Nachts und in den frühen Morgenstunden seine Ruhe hat.
Die Siedlung besteht seit 1936 (!), wenn man in direkter Nachbarschaft massive Veränderungen vornimmt sollte man das mit den Leuten abstimmen und ggf Entschädigungen und oder Kompromisse aushandeln.
Was in Flughafennähe, Eisenbahnlinien, neuen Industriegebieten möglich ist, Lärmschutzmaßnahmen, Zufahrtsumleitungen, muß auch in der Nähe von Sport und Eventstätten in Leverkusen möglich sein.
Bekannte Hotel und Burgerketten am Stadion wurden ja auch entschädigt.
Ich wohne nicht da in der Nähe, kenne auch keinen der Bewohner aber im Grundsatz haben sie meiner Meinung nach Recht. Sie sind genauso Bürger wie andere, zahlen genauso Steuern also haben sie auch die gleichen Rechte wie jeder einzelne auch.
Die Proteste richten sich auch nicht grundsätzlich gegen den Verein und seine 17 - 25 Heimspiele im Jahr, sondern gegen den Lärm des Ausbaus, den Lärm der "Events" ,die Falschparker und der Müll der Gäste des McD.
Und da kann man Lösungen finden wenn man denn will.
@ frelo : schätz mal wieviel Schulbücher Düsseldorfer Schüler nach dem Neubau der LTU Arena bekommen haben 