Beiträge von account110512

    Du bist aber auch hartnäckig :LEV19

    Mit den seinerzeit offerierten 9,90€ für Arena war damals hier nicht möglich da unser Kabelnetz noch von einem Zwischenhändler kontrolliert wurde und wir UnityMedia nicht empfangen konnten.

    Ich zahle so um die 14,90€ für Arena. Zusammen mit dem anderen Paket komme ich auf 19,90 €. Da gab es einen Preisnachlass wenn man beide Pakete zusammen abonnierte.

    also, ich sach ma, 14,90€

    zufrieden ?

    Zitat


    Original von Der Kritiker
    Kann mir jemand helfen?

    Ich wohne in NRW, habe Kabel und einen noch ein Jahr gültigen Vertrag bei arena (zahle 10€).

    Kann ich theoretisch meinen Vertrag vorzeitig verlängern bei arena (2 Jahre für 10€ oder halt 14,90€) und Premiere gucken?

    Weil arena würde sich doch über mein Geld freuen und müsste mir das Premiere-Programm senden, oder?

    Ist dein Receiver von Arena?
    Ich hatte dieses Jahr eine "Vertragsverlängerung" zu gleichen Konditionen erhalten als ich mir einen Arena-Receiver zu meinem bereits vorhandenen Receiver nachbestellte. Receiver kostete nichts, Vertrag wurde wieder auf Null zurückdatiert und hatte ab diesem Zeitpunkt wieder 2 Jahre Laufzeit :LEV6

    Zitat


    Original von jasonvoorhees
    Wenn Arena den Vertrag bricht erhält man Sonderkündigungsrecht. Verstehen?

    Deine vertraglich vereinbarten Leistungen erhälst Du auch weiterhin von Arena. Warum sollte also ein Vertragsbruch seitens Arena vorliegen?

    Diese haben ebenso eine entsprechende Ethik-Verpflichtung zu unterschreiben. Sollte es zu einem positiven Befund kommen wird die Übertragung augenblicklich abgebrochen. (Rudersport wird natürlich weiterhin übertragen :LEV18 )

    Die so eingesparten Gelder können sodann in eine sinnvolle Sportberichterstattung gepumpt werden - eigentlich müßig zu erwähnen dass da nur die Übertragung aller NFL Spiele und College Football in Betracht kommen.

    Peking 2008 kann kommen :LEV6


    noch Fragen ?

    Zitat


    Original von pRdGm
    Endlich! Im Namen aller Gebührenzahler, DANKE an die ARD und das ZDF!!
    :LEV5

    entschuldige bitte pRdGm , aber ich habe dich nicht zu meinem Pressesprecher ernannt ! :LEV8

    Ausspreche Belobigung für diese konsequente und richtige Entscheidung. :LEV5

    Fußball: Zukunft des Ligapokals ist offen
    Die DFL denkt über neue Modelle nach. Priorität haben aber die Fernsehrechte der Bundesliga.

    Düsseldorf. Die Düsseldorfer Arena ist ausverkauft, wenn am Samstag Vizemeister FC Schalke 04 gegen Aufsteiger Karlsruher SC (15.30 Uhr) und Werder Bremen gegen Rekordmeister FC Bayern München (18 Uhr) spielen. Der Ligapokal ist in Düsseldorf eine Erfolgsgeschichte, seine Zukunft in der Landeshauptstadt ist aber weiter offen.

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Frankfurt denkt über neue Modelle nach. „Wenn wir der Meinung sind, dass wir den Ligapokal mit vier Runden und einem Finale zur Weihnachtszeit spielen müssen, werden wir das tun. So wie bisher, als Veranstaltung vor der Saison, möchten wir den Ligapokal 2008 eher nicht fortsetzen“, sagt DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus. Sicher ist aber auch, dass bei der DFL momentan die Prioritäten andere sind.

    Vom TV-Paket ist abhängig, wie der Ligapokal vermarktet wird
    Schon Ende 2007 werden die Übertragungsrechte der Bundesliga neu ausgeschrieben. Und von dem TV-Paket ist abhängig, wie in Zukunft der Ligapokal vermarktet und gestaltet werden kann. Seit 2005 ist Premiere Sponsor. 5,2 Millionen Euro ist dem BezahlSender der Ligapokal wert, allein zwei Millionen gehen an den Sieger. Wenn ein Sponsor in Zukunft mehr Geld ausgeben will, wird die DFL sich auch terminlich nach dessen Vorstellungen richten. „Vieles ist möglich“, sagte DFL-Pressesprecher Christian Pfennig unserer Zeitung gestern.

    In Düsseldorf selbst möchte man den Ligapokal unbedingt halten. „Wir arbeiten optimal mit der DFL zusammen, aber erst muss Frankfurt über den zukünftigen Modus befinden“, sagt Jörg Mitze von der Veranstaltungsgesellschaft Düsseldorf Congress. „Wir sind seit drei Jahren gute Partner, die Arena ist in diesem Jahr ausverkauft, und wir würden die Zusammenarbeit gern fortsetzen. Ich gehe davon aus, dass Düsseldorf Standort bleibt.“

    In der Bundesliga ist der Ligapokal nicht nur wegen der hohen Siegprämien inzwischen anerkannt, auch der sportliche Wert ist bei den Trainern weitgehend unumstritten. „Der Ligacup ist eine erste Standortbestimmung für meine Mannschaft“, sagt Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. „Ich bin selbst sehr gespannt, wie weit der FC Bayern mit den Zugängen bereits ist. Wir werden in Düsseldorf von Werder Bremen das erste Mal richtig gefordert, da ist Schluss mit lustig.“ Und auch Armin Veh, Meistertrainer des VfB Stuttgart, der dem Ligacup bisher skeptisch gegenüber stand, hat seine Meinung 2007 geändert.
    „Eine gute Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen zu testen. Natürlich steht für uns der Bundesliga-Start im Vordergrund, da wollen wir topfit sein. Aber wir nehmen den Ligapokal ernst.“ Bereits vier Mal wurde der Ligapokalsieger in der Vergangenheit auch Deutscher Meister: 1998, 1999, 2000 und 2004 gewannen die Bayern Ligapokal und Meisterschaft. Hitzfeld: „Wer gewinnt, tankt Selbstvertrauen und verdient sich den Respekt der Konkurrenz.“

    WZ 18.07

    @ jasonvoorhees

    gut, mag sein dass es im Satelliten-Bereich zu Komplikationen kam.

    Du vergißt aber eins, Arena ist erst seit einem Jahr auf dem Markt. Das es da schon mal zu technischen Problemen kommen kann ist eigentlich nachvollziehbar. Auch im Bereich der Redaktion/Moderation gab es Defizite. Innerhalb eines Jahres wird aber KEIN Sender ein rundherum gelungenes Paket aus dem Boden stampfen können. Insofern habe ich dieses bei einem attraktiveren Angebot von Tividi gerne und billigend in Kauf genommen.

    Und ralli scheint ja ebenfalls langjähriger Premiere Kunde zu sein, der wird ebenso wie ich was Technische Probleme und Geschäftsgebarden von Koflers Truppe anbelangt, auch so seine Erfahrungen gemacht haben.
    das wir kaum die einzigen sind erfährst Du in den dafür in Frage kommenden Foren

    Jason ,ist dir eigentlich bewußt dass du einer möglicherweise bevorstehenden Monopolstellung Premieres entgegen fieberst? Und bist du dir über die sich daraus ergebenden Konsequenzen auch im klaren?

    Zitat


    Original von jasonvoorhees
    Ganz zu schweigen von der Tatsache das Arena Samstags zur Bundesliga andere Kanäle aus nem anderen Paket abschalten musste, weil man nicht genug Sendekapazitäten hatte. Betroffen waren da so manche Kabelkunden. Ist schon n starkes Stück Sender abzuschalten für die man bezahlt.

    gibt es auch eine Quelle dazu ?

    Zitat

    Ich hoffe auch sehr das dass Kapitel Arena hoffentlich ein Ende hat und die gewohnt gute und zufriedene Premiereplattform Einzug hällt.

    pruuust !!

    Premiere-Bilanz 2001 2002 2003 2004 2005 2006
    Abonnenten 2,41 Mio. 2,60 Mio. 2,90 Mio. 3,25 Mio. 3,57 3,41Mio.
    Ebitda* -775,0 Mio. -243,1 -21,2 +82,9 +137,5 +47,9
    Ergebnis -1.279,9 Mio. €-168,8 -205,4 -80,6 +48,7 - 161,5

    * Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Restrukturierung

    hier ist es übersichtlicher gegliedert : http://www.medienmaerkte.de/artikel/digita…iere_arena.html

    für mich völlig unverständlich ist, das Arena nach so kurzer Zeit das Handtuch wirft. Am Beispiel Premiere war doch für jeden ersichtlich wie lange es dauert bis man 3,5 Mio. People zusammen hat und was Premiere in all den Jahren bis zu den ersten schwarzen Zahlen an Verlusten vor sich her schob. Da nehmen sich die Arena-Verluste von 161,5 Millionen € wie Peanuts aus.

    dieses :

    Für die Bundesliga-Fernsehrechte ab 2009 wollen Arena und Premiere getrennte Gebote abgeben. Premiere-Chef Georg Kofler und sein Unity-Media-Pendant Parm Sandhu erwarten kartellrechtlich keinerlei Probleme. Wie eng das Verhältnis der beiden Branchenführer werden soll, zeigen allerdings Vereinbarungen über die Nutzung der Lizenzrechte an der Marke Arena durch Premiere mit Laufzeiten von bis zu zwanzig Jahren. Das Verbreitungs- und Vermarktungsrecht für Arena sicherte sich Premiere bis 2017. Unter anderem sollen neue Programmpakete aus der Kombination von Arena- und Premiere-Angeboten entwickelt werden.

    und weiteres übles unter oben stehenden link

    12.07.2007:
    Richter geben Club Recht

    Nürnberg - Erfolg für den Club und vor allem für seine Fans vor dem Landgericht in Nürnberg: Der 1.FCN hatte einem Unternehmen aus Niedersachen untersagt, Tickets für Club-Spiele überteuert im Internet zu verkaufen - die Richter gaben dem Club Recht.

    Das Thema ist ebenso alt wie nervig für die Fans: Kaum sind Eintrittskarten für ein Top-Spiel zu haben, werden auch schon die ersten Tickets überteuert im Internet angeboten. Der Club hatte in jetzt behandelten Fall eine einstweilige Verfügung erwirkt, das Unternehmen dagegen Einspruch eingelegt - ohne Erfolg.

    Der Club habe einen überteuerten Verkauf eindeutig in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagt, urteilten die Richter. "Wir müssen unsere Fans vor solchen Methoden schützen, bei denen mit erhöhten Preisen zu Lasten der Fans Reibach gemacht wird", bekräftigte 1.FCN-Geschäftsführer Ralf Woy die Haltung des 1.FCN.

    Schon vor dem 3:0-Heimsieg über den FC Bayern München am 2. Februar 2007 hatte der Club insgesamt 45 Personen, die Karten für das 175. fränkisch-bayerische Derby auf dem "Schwarzmarkt" angeboten haben, ermittelt. Bei den durch Strohmänner des 1.FCN erzielten Karten-Käufen auf dem "Schwarzmarkt" wurden damals insgesamt 150 Tickets sichergestellt.


    lese ich jetzt zum ersten Male dass jemand erfolgreich juristisch dagegen angegangen ist. Ist zwar nur eine einstweilige Verfügung, macht aber Hoffnung.Es scheint sich sowohl gegen Unternehmen, als auch Privatpersonen zu richten...

    Wenn es denn auf Fortis als Trikotsponsor hinausläuft, dann wird wohl credit4me (mit, oder ohne Fortis) auf unserer Brust prangen.
    Die sind seit einem Jahr mit jetzt 67 Credit-Shops auf dem deutschen Markt und wollen das Filialnetz bis 2009 auf 230 Shops ausbauen :

    Nach erfolgreicher Marktetablierung forciert der Finanzierungsspezialist den Druck auf die Konkurrenten

    Vor einem Jahr eröffnete die Fortis Credit4me GmbH den ersten Credit-Shop in Deutschland. Das war der Auftakt für ein innovatives Geschäftsmodell, das heute bereits an 67 Standorten erfolgreich ist. In nur zwölf Monaten ist es der dynamischen Tochter des internationalen Finanzkonzerns Fortis gelungen, sich durch ein innovatives Konzept nachhaltig einen Namen zu schaffen und die für das erste Jahr angestrebten Finanzziele zu übertreffen. Auf dieser Grundlage plant das Unternehmen noch einmal eine deutliche Temposteigerung: Bis 2009 sollen statt der ursprünglich geplanten 130 nun 230 Credit-Shops eröffnet werden.

    Das Neukundengeschäft bei Verbraucherkrediten ist so hart umkämpft wie in keinem anderen Segment der Branche. Um so mehr werte ich es als ein Kompliment des Marktes, dass wir so deutlich im Soll liegen und den Ausbau unseres Filialnetzes deutlich schneller als geplant vorantreiben konnten“, betont Marc Hentgen, CEO Fortis Consumer Finance Deutschland. „Der Erfolg im ersten Geschäftsjahr dokumentiert, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und die Kunden unseren besonders lebensnahen Ansatz schätzen.“

    Bereits im November 2006 erhielt die Fortis Credit4me GmbH von unabhängiger Seite eine bedeutende Bestätigung ihres Potenzials: Auf der MAPIC in Cannes, der weltweit größten Fachmesse für Immobilien- und Einzelhandel, gewann das Startup-Unternehmen den MAPIC Award für die besondere Qualität seines innovativen Einzelhandelskonzepts und die herausragende Dynamik seiner Expansion.

    Auch heute, ein Jahr nach Geschäftsgründung, ist der Schwung des Unternehmens ungebrochen. Im Gegenteil: Das Management hält konsequent an der von Beginn an ehrgeizig formulierten Zielsetzung fest und hat präzise Vorstellungen von der weiteren Entwicklung. „Wir wollen im Bereich der Konsumentenkredite ganz klar zu einer Referenzgröße werden. Der deutsche Markt ist mit einem ausstehenden Kreditvolumen von 231 Milliarden Euro der größte in Europa. Unser Ziel liegt hier mittelfristig bei einem Anteil von fünf Prozent“, so Marc Hentgen.

    Vor diesem Hintergrund soll der Roll-out des Filialnetzes weiterhin mit großen Schritten fortgesetzt werden. Bereits bis Ende des laufenden Jahres soll die Zahl der Niederlassungen auf 105 aufgestockt werden. Zudem denkt der Finanzierungsspezialist über eine Ausweitung seiner Produktpalette auf weitere Versicherungen oder Riester-Produkte nach. Auch ein Vertrieb der Fortis-Kredite über Drittanbieter wie Supermärkte ist denkbar.


    Von Seiten des Marketings würde Trikotwerbung bei solchen Expansionsvorhaben bei einem Bundesligisten insofern Sinn machen.

    was ist eigentlich wenn diese Fahrradfahrer das Zeitliche segnen, dürfen die noch mittels Erdbestattung auf einem Friedhof versenkt werden ?
    Ich meine wegen den ganzen Substanzen die die geschluckt und gespritzt haben ? Nicht aufgebrauchte Arzneimittel muß man ja auch in Schadstoffsammelstellen abgeben.

    nicht auszuschließen wäre auch dass es im Falle einer Feuerbestattung im Krematorium wegen der Substanzen zu einer Verpuffung kommen könnte ???

    Bayer 04
    Butt nicht zu UD Levante


    (RPO) Madrid (RPO). Der ehemalige Leverkusener Bundesliga-Torwart Jörg Butt muss weiter nach einem neuen Arbeitgeber suchen. Der mögliche Wechsel des 32-Jährigen zum spanischen Fußball-Erstligisten UD Levante hat sich zerschlagen.

    Wie der Verein auf seiner Internet-Seite vermeldete, wurde statt Butt der 28-jährige Serbe Vladan Kujovic vom niederländischen Klub Roda Kerkrade für vier Jahre verpflichtet. Butt hatte seinen Stammplatz bei Bayer Leverkusen an Rene Adler verloren und daraufhin seinen Vertrag per Ausstiegsklausel zum Saisonende gekündigt

    Bundesliga vor Transfer-Rekord
    Von Jens Witte

    Rund 140 Millionen Euro für neue Spieler: Bei den 18 Erstliga-Clubs sitzt das Geld scheinbar so locker wie seit Jahren nicht mehr. Doch verantwortlich für den Kaufrausch ist vor allem Bayern München. Die Konkurrenz knausert, mit Ausnahme zweier Werksclubs.

    Bayern-Manager Uli Hoeneß hat die Sommerpause für eine ausgiebige Shoppingtour genutzt. Die verpasste Champions-League-Qualifikation veranlasste ihn, so viel Geld für neue Spieler auszugeben wie noch nie zuvor in der Vereinsgeschichte: 69,2 Millionen Euro. Das entspricht ungefähr der Summe, die die 17 weiteren Erstligisten bislang zusammen investiert haben.

    Für 127 neue Spieler zahlten die 18 Clubs 140,3 Millionen Euro. Vor der Saison 2001/2002 hatten die Transferausgaben mit rund 147 Millionen Euro ihre Höchstmarke erreicht. Dieser Wert könnte jedoch leicht übertroffen werden, wenn der Wechsel von Carlos Alberto (für acht Millionen Euro zu Werder Bremen) perfekt gemacht wird. Und: Es sind weitere Transfers geplant - Ewerthon zum VfB Stuttgart (sechs Millionen) oder Jerome Boateng zum Hamburger SV (1,5 Millionen).

    "Es ist zum Schluss ein richtiges Jagdfieber entstanden", beschreibt Hoeneß seine erfolgreichen Bemühungen, nationale und internationale Topstars an die Säbener Straße zu holen. Allein für Franck Ribéry (Olympique Marseille) zahlten die Münchner 25 Millionen Euro. Für den italienischen Weltmeister Luca Toni (AC Florenz) und Marcell Jansen aus Mönchengladbach waren es je elf Millionen, für WM-Torschützenkönig Miroslav Klose von Werder Bremen sogar noch vier Millionen mehr.

    Den Bayern am nächsten kommen bei den Transfer-Ausgaben Bayer Leverkusen (13,1 Millionen) und der VfL Wolfsburg (12,15 Millionen). Wobei den beiden Vereinen für ihre 16 Zugänge gerade einmal so viel Geld zur Verfügung stand wie den Bayern für Ribéry. "In zwei Jahren wollen wir wieder um die Deutsche Meisterschaft spielen", sagt Leverkusens Chefcoach Michael Skibbe. Für den Torschützenkönig Theofanis Gekas überwiesen die Leverkusener vier Millionen Euro an Bochum. Mit Arturo Vidal (fünf Millionen Euro, kommt vom chilenischen Spitzenclub Colo Colo), dem Mainzer Manuel Friedrich (2,5 Millionen) und Lukas Sinkiewicz (1,6 Millionen) vom 1. FC Köln erwarben die Leverkusener zudem fast eine komplett neue Abwehrkette.

    Der ehemalige Bayern-Coach Felix Magath, als Trainer und Sportdirektor der neue starke Mann des VfL Wolfsburg, gibt die veränderte Richtung vor: "Titel sind für mich das Maß aller Dinge." So durfte er unter anderem das rumänische Offensiv-Duo Sergiu Radu und Vlad Munteanu für 4,7 Millionen Euro von Energie Cottbus verpflichten. Dort denkt man in anderen Dimensionen: 2,53 Millionen Euro gaben die Lausitzer für zehn Zugänge aus - so viel wie nie zuvor.

    Der Deutsche Meister VfB Stuttgart investierte bislang lediglich 2,3 Millionen Euro für den neuen Torhüter Raphael Schäfer aus Nürnberg. Eintracht Frankfurt zahlte überhaupt kein Geld für Verstärkungen, alle Neuen waren ablösefrei.

    Den Gesamt-Ausgaben der Fußball-Bundesliga von 140,3 Millionen Euro stehen aktuell Einnahmen von 86,8 Millionen Euro gegenüber. Spitzenreiter ist auch hier der FC Bayern, der allein für Owen Hargreaves 25 Millionen Euro von Manchester United kassierte.

    SPIEGEL ONLINE

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    Liebesgrüße aus Zürich
    VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 11.07.07, 20:51h, AKTUALISIERT 11.07.07, 22:32h

    Onyekachi Okonkwo hat beim FC trainiert und mag Köln. Jetzt spielt er in der Schweiz und sagt: Zürichs Manager waren cleverer.
    Zürich - Schon um neun Uhr morgens hat Trainer Bernard Challandes die Profis des FC Zürich am Mittwoch zum Training gerufen. Müde schleppt sich die Truppe hinterher im Trainingsanzug zum Bus - Stadtpräsident Elmar Ledergerber hat zum Empfang des Schweizer Meisters eingeladen. Als einer der Letzten erscheint Onyekachi Okonkwo, genannt Tico, vor der Kabine, noch in Zivil, mit Designerjeans und Luxusuhr. Der Nigerianer fährt mit zur Ehrung, auch wenn er gar nicht Meister mit Zürich geworden ist. Er ist ja erst seit ein paar Tagen Angestellter des großen FCZ, jedenfalls gehen der Klub und der Spieler fest davon aus. Die neuen Mitspieler rätseln noch, ob man seinen Namen „Tico“ oder „Tschico“ ausspricht.

    700 Kilometer nördlich, in Köln, war man bis vor einigen Tagen ebenfalls davon überzeugt, den Nationalspieler verpflichtet zu haben, am 26. Juni. Doch plötzlich verzögert sich die Rückreise des Spielers vom Länderspiel in Niger. Dann taucht Tico plötzlich in Zürich auf, absolviert ein Testspiel und unterschreibt einen Vertrag beim zehnmaligen Schweizer Meister. FC-Manager Michael Meier spricht enttäuscht von einem „charakterlich nicht einwandfreien Spieler“, nachher widerruft er das jedoch.

    Der Spieler will diese Darstellung nicht auf sich sitzen lassen. Tico wirft dem FC vor, einfach den Zug verpasst zu haben. Im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ stellt der Spieler die erste Frage: „Und, was denken die Leute in Köln über mich? Dass ich dort einen Vertrag unterschrieben habe? Das stimmt nicht. Ich habe keinen Vertrag mit
    dem 1. FC Köln.“ Dabei waren die Kölner nach Darstellung des Spielers ziemlich dicht dran. Aber nichts sei perfekt gewesen. „Köln ist ein guter Klub. Wenn sie mir in den zwei Wochen des Probetrainings einen Vertrag hingelegt hätten, hätte ich unterschrieben. Ich habe mit Herrn Meier ja gesprochen. Aber dann kam die Reise zur Nationalmannschaft, und ich hatte das Angebot aus Zürich. Es ist nicht meine Schuld. Köln hat einen Fehler gemacht.“ Meier hatte dem Spieler Vertragsgespräche für die Zeit des Trainingslagers in Bitburg in Aussicht gestellt. Doch in der Eifel tauchte der Nigerianer schon nicht mehr auf. „Köln war zu langsam. Ich kann nicht ewig warten, sondern muss an meine Karriere denken. Es war nicht nur Geld, das entschieden hat. Hier kann ich international spielen.“ Zürich steht in der Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League.

    Diese Aussagen des Spielers widersprechen überraschend deutlich der Darstellung seines eigenen Beraters. Ticos Agent Emeka Ezeala (30) hatte dem FC Zürich zuletzt via „Bild“-Zeitung „kriminelles Verhalten“ vorgeworfen. Der Spieler sprach gestern im Zusammenhang mit Ezeala nur noch von „der Person, die mich nach Köln gebracht hat“. Weitere Agenten habe er nicht. Die Kölner zitieren ein unwiderrufliches Vertragsangebot des Spielers, das ihn an sie binde.

    Wem soll man glauben in dieser Posse? Nach allem, was man weiß, hat Tico hart an der Grenze agiert und der FC etwas naiv. Der geringe Widerstand, den Köln bisher geleistet hat, legt das jedenfalls nahe. Üblich in Fällen mit ungeklärtem Rechtsverhältnissen an Spielern ist, dass beide Vereine, die sich im Besitz des Spielers glauben, bedingungslos auf ihn pochen und, sofern sie gültige Dokumente vorweisen können, im schlechtesten Fall eine Transferentschädigung erhalten. Das wäre ein kleines Trostpflaster für den Klub, dem beinahe ein Juwel geschenkt worden wäre. Auch die Beobachter in Zürich trauen dem 25-Jährigen viel zu, bis hin zum Sprung in die Premier League. Aber will Onyekachi Okonkwo noch einen Umweg über Deutschland einlegen? „Vielleicht spiele ich ja mal in Köln, in zwei Jahren oder so“, hat er gestern gesagt :LEV14


    Meier wird bestimmt nochmal zum Landwirt des Monats gekührt werden bei all seinen bestellten Feldern...