QuoteOriginal von mmikee
ja Maggy-Girl und Ronny-Boy & Manchester!Chicagoer Schule oder wat?
Hm, nee, dann schon ehr Frankfurter...
QuoteOriginal von mmikee
ja Maggy-Girl und Ronny-Boy & Manchester!Chicagoer Schule oder wat?
Hm, nee, dann schon ehr Frankfurter...
QuoteOriginal von Rechtsverteidiger
LinkUnd wegen 33-45: daher weht der Wind.
Dann lies doch auch mal den 2. und 3. Absatz. Es kann keine Rede davon seien, dass Nowotny seine Verschwiegenheitspflicht oder Offenbarungs- und Auskunftspflichten verletzt hätte.
Aber da es nunmal keine Leibeigenschaft mehr gibt, kann die Treuepflicht nicht verhindern, dass Arbeitnehmer veruschen, ihr Recht durchzusetzen. Der Verein musste ja selber eingestehen, dass es an der der juristischen Rechtmässigkeit der Klagen keine Zweifel gibt , sonst hätte man ja versucht, dem Spieler Nowotny zu kündugen.
Damit das keine vergenbe Mühe war, dann nenn uns doch mal die Quelle Deines Zitats zu Thema Treuepflicht, dann geh ich auch darauf ein.
Aber bitte keine Quellen aus den Jahren 33 - 45 angeben, die gelten nicht mehr.
Autsch, da hab ich wohl sowas wie 'nen Holzhäuser Fan gefunden...aber das soll auch genug der Beschimpfung seien. Dein Argument bzgl. Profilierungssucht hat nichts mit der Sache zu tun, das ist mir daher ein wenig zu hohl, um darauf einzugehen.
Ich verstehe das mit dem schwer ersparten Taschengeld oder Einkommen sehr wohl, nur ist es billige Polemik (nicht von Deiner Seite, sondern in der Darstellung in den Medien) solche Fragen alleine auf Spieler zu reduzieren - letztendlich geht das Ged an den Verein und kein Dauerkarteninhaber bekommt 2€ zurueck, falls Herr Nowotny seinen Vertrag aufloest.
Der Punkt ist doch, dass - und auch wenn Dich oder mich das stöhrt - es im Status Quo der Dinge liegt, dass Vereine und Spieler rein ökonomische Entscheidungen treffen. Es ist ja nicht so, also ob z.B. Zoltan Sebescen aus lauter Dankbarkeit einen neuen Vertrag bekommen hätte. Und es ist erst recht nicht so, als ob irgendeiner von uns beurteilen könnte, was und was nicht Jens Nowotny versprochen wurde.
Wenn dann solche "Moral Panic" und Raffgier-Stories in den Medien oder von Vereinsseite gegen Spieler wie Nowotny oder jetzt auch Ballack (siehe Bild im Moment) lanciert werden - allesamt von Menschen, die auch nicht den unteren Einkommensgruppen anghöhren - dann muss mas sich halt Fragen, welchen Interessen dies dient. Wer glaubt es sind die der Fans, mag zwar ein geschlossenes Weltbild haben, aber halt nicht unbeding Recht.
Ich will es mal vorsichtig formulieren: die ganze Sehnsucht nach Fussballern mit Verinstreue ist erklärlich, aber das Prinzip des modern Fussballs ist das irgendwann, irgendwer (genaugenommen ein paar Jungs an der Uni Cambridge um 1840) sich auf ein paar Regeln und die Grösse eines Fussballfeldes geeinigt haben.
Seitdem können wir zwischen denen, die auf dem Platz stehen und spielen, und denen, die drumherum stehen und zuschauen, unterscheiden. Was aus dieser Unterscheidung folgte ist das ein Klub (Aston Villa, 1873) die herrschendenn ökonomischen und sozialen Bedingungen reflektierend (sprich industriellen Kapitalismus), begann Zuschauern Eintrittsgeld zu verlangen, und die, die spielen, zu bezahlen.
In den letzten 130 Jahren des professionallen Fussballs haben Sportler für die Teams gespielt, die sie bezahlen - und die wenigsten haben dabei nicht versucht, soviel Geld zu verdienen wie möglich. Ökland, Waas, Kirsten oder meinetwegen sogar Andreas Fischer haben bei Bayer gespielt, weil sie hier ihr Geld verdient haben.
Fussball Profitum und das kapitalistische System, das dahinter steht, können einem durchaus misfallen. Aber das ganze an einer Person, sprich Jens Nowotny, festzumachen, ist doch arg kurzsichtig.
Der Herr Nowotny macht nichts anderes - wenn auch etwas unbeholfener und mit grossem Imageschaden - als hunderte anderer Fussballprofis auch; er trachtet nach dem maximalen Einkommen. In einem Rechtsstaat hat er darüber hinaus das Recht (wie der Name schon sagt) soviel zu klagen, wie er will. Wenn es begründet ist, bekommt er Recht, wenn nicht, wie bislang, muss er die Kosten tragen und es entsteht kein Schaden für den Klub.
Wenn die juristische Auseinandersetzung Nowotnys Leistung beeinträtchtigt hätte (nach der "wenn ich nicht meine Geld bekomme, dann setzte ich mich hier auf die Bank oder arbeite nicht an meinem Comeback”-Schiene) wäre eine Suspendierung gerechtfertigt gewesen. Dies aber scheint klarerweise nicht der Fall gewesen zu sein. So ist es nur eine Form der Holzhäuserschen Profilierungssucht, die weder Nowotny, der Mansschaft noch den Fans weiterhilft.
Hallo - was macht eigentlich Jens Nowontny?
Schon gut, war nur 'n Witz...
C.