Diese Spiele hatten wir unter Alonso auch oft, wo nach vorne gar nichts ging. Nämlich fast immer dann, wenn Florian Wirtz ausfiel.
Alle Spieler suchten ihn und geben die Verantwortung für kreative Angriffe ab. Das gleiche haben wir jetzt mit Maza. Wir schaffen es immer ein Supertalent zu holen, der Defizite des Kaders kaschiert.
Anscheinend wusste man vor der Saison, dass das Thema ist und wollte sich mit Tillmann, Maza, Ben Seghir und sogar noch Echeverri hier breit aufstellen. Letzterer ist weg und wurde nicht ersetzt. Ben Seghir ist geistig noch im Lululand und Tillmanns Stärken sind weiterhin unklar und sehr selten zu sehen. Sehr viele unsichtbare Spiele aber er spielt weiter.
Zeitweise konnte den kreativen Part Grimaldo ausfüllen und auch Hoffmann hat paar gute Spiele gemacht. Man kann das aber auf Dauer von einem Abwehr- und Ergänzungsspieler nicht verlangen. Deswegen liegen die Hoffnungen darauf, dass Maza bald wieder gesund wird oder endlich mal einer von den 3 genannten seine Sache macht. Ansonsten liegen im Sommer die Hoffnungen auf Alajbegovic und noch ein paar klugen Transfers.
Unsere gesamten letzten Spiele waren nicht gut. Es fängt sich jetzt auch an in Ergebnissen zu spiegeln.
DAS empfinde ich auch recht problematisch. Dass man wieder in der Situation ist, dass man von EINEM kreativsten Spieler so stark abhängig ist, dass es spielerisch läuft. Andererseits ist es zwar gut, dass man immer wieder Spieler findet, die solche Kreativspieler darstellen. Aber andererseits empfinde ich es wie gesagt problematisch, dass man wieder in so einer Situation ist, dass bei der Mannschaft nach vorne kreativ gesehen so gut wie gar nichts läuft, wenn ein Spieler X ausfällt. Ich hätte mir nach dem Wirtz Abgang erhofft, dass das spielerische Element und die Mittel stärker über die gesamte Mannschaft verteilt werden und sich das ganz automatisch ergibt, eben weil Wirtz weg ist, wodurch mehrere Spieler diese Vakuum hätten füllen können bzw. es gesamt-mannschaftlich das verteilt und aufgefangen wird. Aber leider ist man nun wieder in solch eine unglückliche Situation geraten.