Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA

  • Extrem Bitter für Senegal. Aber diese Schauspielerei jetzt am Elfmeterpunkt ist lächerlich.

    Du bist für uns die beste Mannschaft auf der Welt, deine Fans sind immer bei dir...Wenn hier ein Spiel beginnt, gibt es nur einen der gewinnt ... Bayer 04!

  • Das Problem ist nur zu 20% der Trainer....

    ICh frage mich, wie es NAtionen, die jahrelang keine große Rolle gespielt haben, plötzlich starken Nachwuchs haben.
    Obwohl dort gerade mal 500 Menschen in dem Land leben.
    Und wir kriegen es nicht hin, mit 80 Mio. einen Pool an Talenten ranzuziehen.

    Auch auf die Gefahr hin hier ein riesen (politisches) Fass aufzumachen, aber hat sich von euch jemand in letzter Zeit Mal Juniorenfußball angeschaut? Also wirklich aktiv und mehr als 2-3 Spiele? Ich schaue mir in letzter Zeit relativ häufig Spiele an und ich meine das jetzt vollkommen wertfrei. Im Team des Sohnes meiner Freundin spielen aktuell maximal drei "Bio-Deutsche" von etwa 20 Jungs. Bei dem Großteil der gegnerischen Teams sieht es meistens nicht anders aus. Ich weiß nicht woran das liegt, dass anscheinend die "Bio-Deutschen" Jungs keine Lust mehr haben Vereinsmäßig Fußball zu spielen.

    Ich weiß nicht welche Nationalitäten seine Mitspieler haben (vermutlich größtenteils auch deutsch), aber in letzter Zeit ist ja auch bei "fertigen" Spielern der Trend zu erkennen, dann doch lieber für das Land der Ahnen zu spielen, wenn die verschiedenen Nationalmannschaften rufen, wie z.B. Uzun, Maza & Co, obwohl sie schon die 3.- 4. Generation in Deutschland leben. Natürlich auch nicht bei allen, wie z.B. bei El Mala. Aber ich denke, dass es zukünftig vermutlich eher weniger Talente geben könnte.

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Auch auf die Gefahr hin hier ein riesen (politisches) Fass aufzumachen, aber hat sich von euch jemand in letzter Zeit Mal Juniorenfußball angeschaut? Also wirklich aktiv und mehr als 2-3 Spiele? Ich schaue mir in letzter Zeit relativ häufig Spiele an und ich meine das jetzt vollkommen wertfrei. Im Team des Sohnes meiner Freundin spielen aktuell maximal drei "Bio-Deutsche" von etwa 20 Jungs. Bei dem Großteil der gegnerischen Teams sieht es meistens nicht anders aus. Ich weiß nicht woran das liegt, dass anscheinend die "Bio-Deutschen" Jungs keine Lust mehr haben Vereinsmäßig Fußball zu spielen.

    Ich weiß nicht welche Nationalitäten seine Mitspieler haben (vermutlich größtenteils auch deutsch), aber in letzter Zeit ist ja auch bei "fertigen" Spielern der Trend zu erkennen, dann doch lieber für das Land der Ahnen zu spielen, wenn die verschiedenen Nationalmannschaften rufen, wie z.B. Uzun, Maza & Co, obwohl sie schon die 3.- 4. Generation in Deutschland leben. Natürlich auch nicht bei allen, wie z.B. bei El Mala. Aber ich denke, dass es zukünftig vermutlich eher weniger Talente geben könnte.

    Ich weiß worum es dir geht und verstehe was du sagen willst. Aber ich bin gespannt auf den Shitstorm der hier jetzt gleich wieder losbricht :|

  • Ich weiß worum es dir geht und verstehe was du sagen willst. Aber ich bin gespannt auf den Shitstorm der hier jetzt gleich wieder losbricht :|

    Ja, ich weiß. Deswegen habe ich extra dazu geschrieben, dass ich das völlig WERTFREI meine. Das sind alles gute Jungs und ich habe keinerlei Probleme mit ihnen, aber es fällt halt wirklich auf. Aber es muss eben auch erlaubt sein solche Umstände auch mal ehrlich und offen anzusprechen.

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Ja, ich weiß. Deswegen habe ich extra dazu geschrieben, dass ich das völlig WERTFREI meine. Das sind alles gute Jungs und ich habe keinerlei Probleme mit ihnen, aber es fällt halt wirklich auf. Aber es muss eben auch erlaubt sein solche Umstände auch mal ehrlich und offen anzusprechen.

    Warum Shitstorm bzw. wo ist das Problem? Es gibt eben doppelte Staatsbürgerschaften und damit verbunden eine Auswahl für welches Land derjenige spielen möchte. Entweder schafft man die doppelte Staatsbürgerschaft dann ab oder lebt in Konsequenz einfach damit! Ich glaube aber auch nicht, das daurch irgendein ein Fußball Nachwuchs-Problem gelöst wird! Bei einer Geburtenrate von 1,35 Kinder pro deutscher Frau dürfte sich die Gemengelage in Zukunft auch nicht großartig ändern. Und die Gründe, warum sich Jugendlich dann gegen Deutschland entscheiden, dürften auch sehr individuell sein ...

    Edited once, last by bewapo (July 2, 2026 at 10:09 PM).

  • Naja, zum einen ist Deutschland einfach deutlich diverser geworden. Daraus folgt zwangsläufig, dass hier Spieler hochkommen, die unterschiedliche Hintergünde haben.

    Ein klarer Faktor ist auch, und wird es immer bleiben, dass Fußball prinzipiell auch ein Sport der Arbeiterklasse, der eher ökonomisch Schwachen im Land ist. Der Sport ist einfach super intuitiv, kannst du starten sobald die Stöpsel laufen können und ist einfach günstig in der Durchführung. Es reicht einfach ein Ball zum kicken. Vergleichbares kann kaum eine andere Sportart bieten/leisten.

    Ich bin der Überzeugung, man muss diese Vielfalt weiterhin als Chance, denn als Risiko zu sehen. Man muss sich da ja nur mal die französische, englische oder auch niederländische Nationalmannschaft ansehen. Klar, werden sich auch weiterhin Spieler und in Zukunft auch Spielerinnen für andere Nationen entscheiden, aber solange man das als Problem sieht und somit immer eine Problematisierung im Kopf hat, wird der Ibo immer der Ausländer sein und nicht dazugehören, der Joshua aber schon. Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Jungs und Mädchen, die immer als Ausländer in der Gesellschaft betrachtet werden, sich dann auch wenig mit dem Land und demzufolge der Nationalmannschaft identifizieren können.

    C. Streich: "Ich habe zwar einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher. Ich bin ein Mensch, der einen Pass hat, in dem deutsch drin steht"
    Möge die Macht mit Bayer04 sein!

  • Naja, zum einen ist Deutschland einfach deutlich diverser geworden. Daraus folgt zwangsläufig, dass hier Spieler hochkommen, die unterschiedliche Hintergünde haben.

    Ein klarer Faktor ist auch, und wird es immer bleiben, dass Fußball prinzipiell auch ein Sport der Arbeiterklasse, der eher ökonomisch Schwachen im Land ist. Der Sport ist einfach super intuitiv, kannst du starten sobald die Stöpsel laufen können und ist einfach günstig in der Durchführung. Es reicht einfach ein Ball zum kicken. Vergleichbares kann kaum eine andere Sportart bieten/leisten.

    Ich bin der Überzeugung, man muss diese Vielfalt weiterhin als Chance, denn als Risiko zu sehen. Man muss sich da ja nur mal die französische, englische oder auch niederländische Nationalmannschaft ansehen. Klar, werden sich auch weiterhin Spieler und in Zukunft auch Spielerinnen für andere Nationen entscheiden, aber solange man das als Problem sieht und somit immer eine Problematisierung im Kopf hat, wird der Ibo immer der Ausländer sein und nicht dazugehören, der Joshua aber schon. Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Jungs und Mädchen, die immer als Ausländer in der Gesellschaft betrachtet werden, sich dann auch wenig mit dem Land und demzufolge der Nationalmannschaft identifizieren können.

    Nicht alle Migranten sind in der Arbeiterklasse und nicht alle Biodeutschen haben einen Haufen Geld und schicken ihre Kinder nur zum Tennis. Ich wollte mit meiner Aussage eigentlich nur auf das Verhältnis 3/20 aufmerksam machen, was stark im Ungleichgewicht ist. Ich verstehe deinen Punkt, aber mit dem "günstigen" Sport ist leider auch nur ein Trugschluss, den ich ja selbst miterlebe. Jedes Jahr Minimum ein Paar neue Fußballschuhe (ab 100 Euro aufwärts, ordentliche Schuhe kosten auch gerne Mal 200-250 Euro), Mitgliederbeiträge, Auswärtsfahrten / Spritkosten. Das läppert sich schon Mal aufs Jahr verteilt.

    Wir schlugen Juve, Baaaarcelonaaa, und die Türken sowieso....

  • Ich weiß nicht welche Nationalitäten seine Mitspieler haben (vermutlich größtenteils auch deutsch), aber in letzter Zeit ist ja auch bei "fertigen" Spielern der Trend zu erkennen, dann doch lieber für das Land der Ahnen zu spielen, wenn die verschiedenen Nationalmannschaften rufen, wie z.B. Uzun, Maza & Co, obwohl sie schon die 3.- 4. Generation in Deutschland leben. Natürlich auch nicht bei allen, wie z.B. bei El Mala. Aber ich denke, dass es zukünftig vermutlich eher weniger Talente geben könnte.

    Die sportliche Perspektive spielt inzwischen genauso eine Rolle, wenn du zwischen zwei Alternativen wählen kannst. Das mag zwar nicht in allen Fällen ausschlaggebend sein, jedoch überlegen sich manche einfach genauer, wo die langfristige Chance als Stammkraft höher ist.

    Erstes Auswärtsspiel: 12.10.96 in Karlsruhe, 1:1

    Erstes Heimspiel: 08.11.98 gegen Stuttgart, 0:0