3. Liga, Saison 2022/23

  • 10 ehemalige Bundesligisten mit zusammen 145 Bundesliga-Jahren und 4906 Bundesliga-Spielen auf dem Buckel:
    Durch die so nicht erwarteten Abstiege vom 1.FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig einerseits, nicht zuletzt jedoch auch durch die Simultan-Aufstiege der Regionalliga-Meister 1860 München, KFC Uerdingen und Energie Cottbus gibt es in der Saison 2018/19 auch in der 3.Liga Ex-Bundesliga satt.


    44 / 1492 1.FC Kaiserslautern
    24 / 812 Karlsruher SC
    21 / 706 Eintracht Braunschweig
    20 / 672 1860 München
    14 / 476 KFC Uerdingen
    12 / 412 Hansa Rostock
    6 / 204 Energie Cottbus
    2 / 68 SpVgg Unterhaching
    1 / 34 Fortuna Köln
    1 / 30 Preußen Münster

    Bayer 04 Leverkusen.
    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

    Edited 2 times, last by Bergischer Löwe ().

  • kicker.de: Keine Lizenz? DFB überprüft Uerdingens Drittliga-Antrag


    Nachdem der KFC Uerdingen die beiden Relegations-Duelle gegen den SV Waldhof Mannheim siegreich gestaltet hatte, war der Aufstieg in die 3. Liga sportlich perfekt. Doch könnte der KFC vor dem Super-GAU stehen: Da ein Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit möglicherweise erst nach Ablauf der Ausschlussfrist eingegangen war, droht der Verlust der Lizenz. Dies teilte der DFB am Mittwochabend mit.

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  • DFB erteilt Lizenz: KFC Uerdingen steigt endgültig in 3. Liga auf


    Quote from ntv.de

    Der KFC Uerdingen ist endgültig in die 3. Liga aufgestiegen. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschied einstimmig für den ehemaligen DFB-Pokalsieger und erteilt den Krefeldern die Lizenz für die Rückkehr in den Profibereich.


    "Die Voraussetzungen sind gegeben", erklärte DFB-Vizepräsident Rainer Koch in Frankfurt am Main. Nach eingehender Prüfung sei die 1,2 Millionen Euro schwere Liquiditätsreserve doch rechtzeitig vom KFC überwiesen, jedoch von der zuständigen Bank zu spät gutgeschrieben worden. Koch erläuterte, dass die Zahlung der Uerdinger von 1,2 Millionen Euro am 29. Mai um 7.50 Uhr bei der DFB-Bank geleistet worden sei. Doch weil der Betrag erst nach der 15.30-Uhr-Frist am gleichen Tag gutgeschrieben wurde, sah sich der Verband zu einer nochmaligen Überprüfung veranlasst.


    DFB-Bank.
    Aha.
    Damit ist ja alles klar wie Kloßbrühe.
    Da kann nur ein bei der DFB-Bank beschäftigter Uerdingen-Hasser und Fan eines Vereins aus Ost-Holland oder Dormagen-Süd seine Finger im Spiel gehabt haben.
    Drec.kspac.k alle zusammen.


    btw
    Ähem, für den DFB mal wieder ein Super-Eigentor.
    Erst den Verein beschuldigen Fristen nicht eingehalten zu haben, und dann erst auf den Trichter kommen, mal bei der verbandseigenen Hausbank nachzuforschen, ob nicht da der Verantwortliche sitzt.
    :LEV5

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  • Großkotz und der Grotifant. Ein fantastisches Duo.....oder soll der da Fußball spielen? Na ja, genug Kohle wird er trotzdem gescheffelt haben....wenn noch was übrig ist.... :D

    Der Klügere kippt nach!

  • Nach Zeitungsberichten soll er so um die 30k pro Monat verdienen. Damit sollte man doch über die Runden kommen... ggf. muss man die abgetragenden Autos seiner ehemaligen Kollegen aus besseren Tagen nehmen, aber was solls...

    Registrierungsdatum


    Samstag, 13. Dezember 2003, 16:21

  • Zum Saisonstart kommt es übermorgen gleich zum Knaller zweier Altmeister:
    1.FC Kaiserslautern gegen den TSV 1860 München.
    Lautern gewann die Schale 4 mal, 1860 München 1 mal.
    Während die ersten beiden Titel der Pfälzer (1951 und 1953) noch aus frühen Oberliga-Zeiten datieren, stammt der Titel der Münchner Löwen (1966) aus jener frühen Bundesliga-Epoche, in welcher es keinem Verein gelang, seinen Titel zu verteidigen.
    Dagegen sind die letzten beiden Titel der Lauterer (1991 und 1998) noch in relativ "frischer" Erinnerung.


    Auch 1860 startete in den 1990er Jahren ein beeindruckendes Comeback, welches in der CL-Quali 2000 gipfelte.
    Und doch sollte sich die Jahrtausendwende für beide als Schicksalsstunde erweisen, welche einen schleichenden, nachhaltigen Niedergang einleitete.


    Das erste Aufeinandertreffen gab es vor genau 70 Jahren, im Juli 1948, im Viertelfinale der Oberliga-Endrunde, welches Kaiserslautern klar mit 5:1 gewann.
    Da sie nicht in der gleichen Oberliga spielten, dauerte es danach 15 Jahre, bis die beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder am 5.Spieltag der Saison 1963/64 erneut die Klingen kreuzten.
    Insgesamt kam es zu 38 Bundesliga-Duellen dieser beiden Vereine.
    Dass es nicht mehr wurden, war Abstiegen der 1860er geschuldet, während Kaiserslautern sich 33 Jahre lang ununterbrochen in der Bundesliga halten konnte und erst nach dem 1:1 im legendären "Abstiegsendspiel" in Leverkusen 1996 erstmals - für ein Jahr - absteigen musste.


    Das letzte Bundesliga-Duell der beiden Altmeister datiert vom Januar 2004.
    Am Saisonende stiegen die 60er zum wiederholten male ab, nur 2 Jahre später erwischte es auch die Roten Teufel zum zweiten mal.
    So kam es im Oktober 2006 beiderseits ungewollt zum ersten Aufeinandertreffen in der 2.Liga.
    Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen konnte:
    Die angestrebte dauerhafte Rückkehr in die Bundesliga reduzierte sich für die Lauterer auf eine Kurzgastspiel-Episode (2010-12), für 1860 blieb ein Wiederaufstieg Fehlanzeige.
    Konsequenz: Die Zweitliga-Duelle wurden zum Dauerbrenner, zwischen 2006 und 2017 hieß es 18 mal Kaiserslautern gegen 1860.


    70 Jahre nach dem ersten Aufeinandertreffen nun der Tiefpunkt, erstmals müssen sie in der Drittklassigkeit gegeneinander antreten.
    Gut nachzuempfinden, wie demütigend dies für die Fans aus beiden Lagern sein muss.


    Um dann auch noch mit einer deprimierenden statistischen Begebenheit konfrontiert zu werden:
    Ist bereits die Zahl der Vereine, die seit Einführung der Bundesliga 1963 nach einem Abstieg in die Zweitklassigkeit zu einem späteren Zeitpunkt dauerhaft in der Bundesliga Fuß fassen konnten, recht überschaubar;
    so ist es nur ganzen 2 Vereinen gelungen, sich trotz eines Abstieges aus der Zweit- in die Drittklassigkeit später dennoch nachhaltig in der Bundesliga zu etablieren.
    Alles andere als rosige Aussichten also für die beiden Altmeister.

    Bayer 04 Leverkusen.
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  • Lust scheinen aber beide Seiten drauf zu haben, schließlich sind schon 30.000 Karten verkauft und die Löwen planen eine ,,Invasion" bei diesem Spiel


    Die Bilanz spricht übrigends für Lautern, die von 59 Aufeinandertreffen 27 gewinnen konnten, bei 15 Niederlagen und 17 Unentschieden

  • Die Tabelle nach 6 Spieltagen ist ja nun kein Zufall mehr, sondern schon eine Hausnummer.


    Unglaublich.
    Oben macht Uerdingen wirklich Ernst, und unten kriegen Kaiserslautern und Braunschweig kein Bein auf die Erde.
    Hätte ich vor der Saison so niemals für möglich gehalten.

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  • Finde es schade, dass jetzt gegen der Klautern Spieler ermittelt wird wegen seinem Interview.


    Gut, er sagt dass der Schiri hoffentlich ne Woche schlecht pennen kann und Cornflakes zählen soll und Kreisliga pfeiffen soll.


    Aber das sind alles keine Beleidigungen :D


    Da gibt einer endlich mal ein Interview aus der Emotion heraus, kein Phiilipp-Lahm-0815-Interview und direkt wird ermittelt.


    Schade schade

    W11 Liga 3



    2017/2018
    Pollersbeck - Durm, Toprak, Baumgartl, J.Willems - Meyer, Darida, Bentaleb, Robben, Bruma - Raffael, Niederlechner


    2018/2019
    Rensing, Wiesner - Bauer, Vejkovic, Konate, Badstuber, Chandler - Latza, Witsel, Zakaria, Gentner, Castro, Bittencourt, Kagawa - Hack, Belfoldil, Wagner, Traore


    2019/2020
    Nübel - Da Costa, Plattenhardt, Elvedi, Suchy, N'Dicka - Mehmedi, Leckie, Nkunku Drexler, Gnabry, Rode - Diaby, Waldschmidt, Kramaric

  • Wahrscheinlich hatte der Schiri die Hosen voll, weil ihm irgendwelche kahlköpfigen Pappnasen von den Rängen zugerufen haben:
    "Vorsischt, moch dir sälbs kan ÄrƷa und pfaif den Älwa mol lieba. Denk dran, Zwiggau is nich weit von Gämmnitz . . ."

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  • ... und die BayArena kann abgerissen werden, weil keiner mehr kommt.


    Die derzeitigen reellen Gegebenheiten sind viel interessanter als divergierende Blicke in die Glaskugel:
    Zur Zeit spielt von den beiden Bayer-Fußballbundesligisten der 1970er bis 1990er Jahre weder die ehemalige Leverkusener "Zentrale" in der Regionalliga, noch die ehemalige Uerdinger "Filiale".


    Stand heute ist das erst 1953 von Mutter Bayer vereinnahmte und 1995 wieder in seine 1905 gegründeten KFC-Ursprünge ausgewilderte ungeliebte Filial-Baby Tabellenführer der Dritten Liga.
    Stand heute ist es damit in der nächsten Saison auf Augenhöhe mit seiner die rote Bundesliga-Laterne tragenden noch ungeliebteren ehemaligen Zentrale.
    Und freut sich Stand heute bereits jetzt darauf, in der Zweiten Liga die Klingen zu kreuzen.


    Aufgrund der langjährigen leidvollen Erfahrungen mit ehemaligen innerbetrieblichen Derbys liefe das nach meiner festen Überzeugung darauf hinaus, dass die ehemalige Zentrale die in diesen beiden Spielen erzielbaren 6 Punkte schon als verloren abschreiben müsste, noch bevor die Saison überhaupt begonnen hätte.
    Gott sei Dank ist das (erst mal) nur Stand heute.
    :wacko:

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    Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

  • Quote from welt.de

    Lizenzentzug droht
    Der ruhmreiche 1. FC Kaiserslautern steht vor dem Ruin

    17.12.2018 16:10 Uhr


    Nach dem sportlichen Abstieg in die Dritte Liga droht dem 1. FC Kaiserslautern nun der völlige Absturz. Nur ein schnelles Investment kann den Klub noch retten. Auch die Fans sollen mit ihrem Geld helfen.
    Die Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern, sie gab am Sonntagabend ein tristes Bild ab. Draußen, in der Kälte, fiel der Schnee, in der Halle hatten sich nur 500 Fans eingefunden – nicht einmal halb so viel wie im Vorjahr. Und dann diese bedrückende Bilanz: Dem FCK, diesem Traditionsverein, droht im kommenden Jahr der Lizenzentzug für die Dritte Liga.
    Insgesamt zwölf Millionen Euro muss der Klub bis zum 1. März 2019 auftreiben, um der DFL ein tragfähiges Konzept für die kommende Saison vorzulegen. Sonst drohen Insolvenz und Zwangsabstieg. Es ist der vorerst traurige Tiefpunkt eines jahrelangen Niederganges in der Pfalz, wo vor zwanzig Jahren noch Champions League gespielt wurde.


    ---> zum kompletten Artikel

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  • Trainer in Uerdingen zu sein, ist ja extrem undankbar. Schon letzte Saison wurde Wiesinger entlassen, weil er als Aufsteiger nur auf Platz 2 stand. Jetzt glauben sie allen Ernstes, dass man auch den dritten Aufstieg hintereinander schaffen muss, was zuvor noch keinem Verein gelungen ist, kaum leisten sie sich eine kleine Durststrecke, wird Krämer entlassen. Ich bin mal gespannt, wie es da weitergeht.


  • Zum Glück für uns ist es ganz anders gelaufen. Wir können, egal wie wir weiter spielen, uns auf die 41. Bundesligasaison freuen, während der KFC langsam aufpassen muss, nicht wieder abzusteigen. Das Konzept mit Ex- Stars im Fussball Rentenalter ist krachend gescheitert, die Verpflichtung von Norbert Meier hat den Rest gegeben.

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