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421

Montag, 23. Juli 2018, 09:18

Naja.Ich finde die Statements von Özil soweit in Ordnung und auch nachvollziehbar. Kann ich mit leben.

Staement I: Im ersten Statement nimmt er Stellung zum Foto. Das habe haben viele von ihm verlang, jetzt haben sie es. Dumm nur, das es nicht das ist, was sie von ihm (von einem guten Türken) erwartet haben. Ich (der selbst Wurzel aus verschiedene Kuturkreise/Kontinete hat und keine davon ist "deutsch" bzw "türkisch") kann sein Statement nachvollziehen, auch wenn ich nicht seiner Meinung bin. Muss ich auch nicht. Wie leben in einer Demokratie, wo Meinungsfreiheit gilt. Jeder darf eine Meinung haben, auch wenn sie in den Augen anderer falsch ist. Das ist ja das schöne an Demokratie, seine Meinung und sein Denken wird nicht vorgeben, auch wenn einige das gerne so hätten. Daher halte ich den Vorwurf: "er hätte nicht verstanden" für recht arrogant und zeigt, das die selbst nicht verstehen, sei es A) das Statement von Özil (müssen sie auch nicht) und B) das Prinzip der Meinungsfreiheit. Leider nein, leider gar nicht.

Statement II: Die Kritik an den Medien kann ich sehr gut nach vollziehen. Özil wurde kritisiert über Gündogan habe ich weniger gelesen. An ihm wurde kein Exempel statuiert, an ihm wurde das ausscheiden nicht fest gemacht. Er wurde nicht namentlich genannt. Aber okay, Gündogan ist der gute Türke in der Affäre, obwohl er mit seinem "für meinen Präsidenten" ja noch einen drauf gesetzt hatte. Aber Gündogan weiß was sich für einen guten Türken gehört und hat sich der Presse gestellt und sich bei seinem Herr und Meister (deutsche Bevölkerung) entschuldigt. Und auch die Kritik an Mercedes kann ich nachvollziehen. Oh, Özil ist auf ein mal nicht mehr tragbar für Mercedes. Interessant, ein Unternehmen, welches weltweit seine Kunden betrügt und, um es sportlich auszudrücken, jene auch nicht fair behandelt, in dem es keine Konsequenzen daraus zieht und entschädigt. (Hier sei erwähnt, das Özil kein Gesetz gebrochen hat, Mercedes anscheint schon). Ein Verband (der gerne Kampagnen zum Thema Fairness durchführt) dem das anscheinend egal ist und lieber mit diesem Unternehmen eine Werbekampagne fährt.

Statement III: Seine Abrechnung mit Grindel. Hier sei nur gesagt, Özil zeichnet genau das Bild von Grindel, welches ich schon vor der Erdogate-Affäre von Grindel (siehe Beitrag Nr. 6811 im Thread " Spiele & Newsthread: Deutsche Nationalmannschaft") hatte und spricht mir sozusagen aus der Seele.
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

422

Montag, 23. Juli 2018, 09:33

Naja.Ich finde die Statements von Özil soweit in Ordnung und auch nachvollziehbar. Kann ich mit leben.

Staement I: Im ersten Statement nimmt er Stellung zum Foto. Das habe haben viele von ihm verlang, jetzt haben sie es. Dumm nur, das es nicht das ist, was sie von ihm (von einem guten Türken) erwartet haben. Ich (der selbst Wurzel aus verschiedene Kuturkreise/Kontinete hat und keine davon ist "deutsch" bzw "türkisch") kann sein Statement nachvollziehen, auch wenn ich nicht seiner Meinung bin. Muss ich auch nicht. Wie leben in einer Demokratie, wo Meinungsfreiheit gilt. Jeder darf eine Meinung haben, auch wenn sie in den Augen anderer falsch ist. Das ist ja das schöne an Demokratie, seine Meinung und sein Denken wird nicht vorgeben, auch wenn einige das gerne so hätten. Daher halte ich den Vorwurf: "er hätte nicht verstanden" für recht arrogant und zeigt, das die selbst nicht verstehen, sei es A) das Statement von Özil (müssen sie auch nicht) und B) das Prinzip der Meinungsfreiheit. Leider nein, leider gar nicht.

Statement II: Die Kritik an den Medien kann ich sehr gut nach vollziehen. Özil wurde kritisiert über Gündogan habe ich weniger gelesen. An ihm wurde kein Exempel statuiert, an ihm wurde das ausscheiden nicht fest gemacht. Er wurde nicht namentlich genannt. Aber okay, Gündogan ist der gute Türke in der Affäre, obwohl er mit seinem "für meinen Präsidenten" ja noch einen drauf gesetzt hatte. Aber Gündogan weiß was sich für einen guten Türken gehört und hat sich der Presse gestellt und sich bei seinem Herr und Meister (deutsche Bevölkerung) entschuldigt. Und auch die Kritik an Mercedes kann ich nachvollziehen. Oh, Özil ist auf ein mal nicht mehr tragbar für Mercedes. Interessant, ein Unternehmen, welches weltweit seine Kunden betrügt und, um es sportlich auszudrücken, jene auch nicht fair behandelt, in dem es keine Konsequenzen daraus zieht und entschädigt. (Hier sei erwähnt, das Özil kein Gesetz gebrochen hat, Mercedes anscheint schon). Ein Verband (der gerne Kampagnen zum Thema Fairness durchführt) dem das anscheinend egal ist und lieber mit diesem Unternehmen eine Werbekampagne fährt.

Statement III: Seine Abrechnung mit Grindel. Hier sei nur gesagt, Özil zeichnet genau das Bild von Grindel, welches ich schon vor der Erdogate-Affäre von Grindel (siehe Beitrag Nr. 6811 im Thread " Spiele & Newsthread: Deutsche Nationalmannschaft") hatte und spricht mir sozusagen aus der Seele.


Natürlich hat Grindel versagt und es freut mich, das Özil dies so auf ihn fokussiert. Vertragsverlängerung mit dem entrückten Jogi ohne Not, selbstherrliche Interviews nach dem Schwedenspiel, Zentrierung auf Özil nach der WM mit seiner unseligen Nötigung!! Unbestreitbar, dass er Özil damit zumindest latent zum Sündenbock gemacht hat!

423

Montag, 23. Juli 2018, 09:34

Ich finde Tapeworms Beitrag passend, möchte aber gerne zwei Punkten ansprechen:

Erstens hat Özil (bzw. sein Berater) in seinen Statements viel von Respekt geschrieben. Dabei scheint er vergessen zu haben, dass er, als mit Preisen dekorierter Integrationsbotschafter, es nicht geschafft hat, sich selbst und seines gesellschaftlichen Engagements Respekt gegenüber zu bringen. Dieses Foto hat Özil und seine ganze Integrationsarbeit an sich kontakariert, indem die Auswirkungen und Implikationen unterschätzt wurden.

Zweitens lenken auch diese Statements wunderbar von der sportlichen Misere ab. Özil hätte wegen fehlender sportlicher Leistungen und der im Vorfeld der WM erlittenen Verletzung mMn. nicht nominiert werden dürfen. Jezt tritt er ab und niemand stört sich an seinen katastrophalen Vorstellungen bei der WM. Da handelt er wie der DFB.

424

Montag, 23. Juli 2018, 10:04

Ich finde Tapeworms Beitrag passend, möchte aber gerne zwei Punkten ansprechen:

Erstens hat Özil (bzw. sein Berater) in seinen Statements viel von Respekt geschrieben. Dabei scheint er vergessen zu haben, dass er, als mit Preisen dekorierter Integrationsbotschafter, es nicht geschafft hat, sich selbst und seines gesellschaftlichen Engagements Respekt gegenüber zu bringen. Dieses Foto hat Özil und seine ganze Integrationsarbeit an sich kontakariert, indem die Auswirkungen und Implikationen unterschätzt wurden.

Zweitens lenken auch diese Statements wunderbar von der sportlichen Misere ab. Özil hätte wegen fehlender sportlicher Leistungen und der im Vorfeld der WM erlittenen Verletzung mMn. nicht nominiert werden dürfen. Jezt tritt er ab und niemand stört sich an seinen katastrophalen Vorstellungen bei der WM. Da handelt er wie der DFB.


Wenn Özil nicht hätte nominiert werden dürfen, was ist mit Müller, der seit vier Jahren nullkommanull bringt, aber als Biodeutscher Liebling der Medien ist?

425

Montag, 23. Juli 2018, 10:10

Der hätte genauso wenig nominiert werden dürfen, aus rein sportlicher Sicht waren beide fehl am Platze.

426

Montag, 23. Juli 2018, 10:26

Ich finde Tapeworms Beitrag passend, möchte aber gerne zwei Punkten ansprechen:

Erstens hat Özil (bzw. sein Berater) in seinen Statements viel von Respekt geschrieben. Dabei scheint er vergessen zu haben, dass er, als mit Preisen dekorierter Integrationsbotschafter, es nicht geschafft hat, sich selbst und seines gesellschaftlichen Engagements Respekt gegenüber zu bringen. Dieses Foto hat Özil und seine ganze Integrationsarbeit an sich kontakariert, indem die Auswirkungen und Implikationen unterschätzt wurden.

Zweitens lenken auch diese Statements wunderbar von der sportlichen Misere ab. Özil hätte wegen fehlender sportlicher Leistungen und der im Vorfeld der WM erlittenen Verletzung mMn. nicht nominiert werden dürfen. Jezt tritt er ab und niemand stört sich an seinen katastrophalen Vorstellungen bei der WM. Da handelt er wie der DFB.

Der hätte genauso wenig nominiert werden dürfen, aus rein sportlicher Sicht waren beide fehl am Platze.



Richtig, aber was folgert daraus, dass der eine nach der Blamage zum Buhmann geworden ist und der andere weiterhin Werbeikone bleiben darf?

427

Montag, 23. Juli 2018, 10:33

Der hätte genauso wenig nominiert werden dürfen, aus rein sportlicher Sicht waren beide fehl am Platze.

Und das hättest Du vor der WM auch so eingeschätzt?
Meine Ignore-Liste: benderforever, Tombay1969, levboy69, Mikar68, Caminos, Stammtisch Trainer, Stubbi

428

Montag, 23. Juli 2018, 10:41

Ein Tritt vors Schienbein, den Deutschland grad sehr nötig hat. Wir haben und dulden hier demokratiefeindliche Hetzer schlimmster Sorte in höchsten Ämtern und zeigen angwidert auf jemanden, der sich mit einem demokratiefeindlichen Hetzer (mit dem wir aber gleichzeitig prächtige Geschäfte machen) fotografieren lässt. D a s ist ein zutiefst persönlichkeitsgespaltenes Verhalten.
A foolish consistency is the hobgoblin of little minds.
(Ralph W. Emerson)

429

Montag, 23. Juli 2018, 11:25

Ich finde Tapeworms Beitrag passend, möchte aber gerne zwei Punkten ansprechen:

Erstens hat Özil (bzw. sein Berater) in seinen Statements viel von Respekt geschrieben. Dabei scheint er vergessen zu haben, dass er, als mit Preisen dekorierter Integrationsbotschafter, es nicht geschafft hat, sich selbst und seines gesellschaftlichen Engagements Respekt gegenüber zu bringen. Dieses Foto hat Özil und seine ganze Integrationsarbeit an sich kontakariert, indem die Auswirkungen und Implikationen unterschätzt wurden.

Zweitens lenken auch diese Statements wunderbar von der sportlichen Misere ab. Özil hätte wegen fehlender sportlicher Leistungen und der im Vorfeld der WM erlittenen Verletzung mMn. nicht nominiert werden dürfen. Jezt tritt er ab und niemand stört sich an seinen katastrophalen Vorstellungen bei der WM. Da handelt er wie der DFB.

Zu 1.) Wie gesagt ich teile seine Meinung nicht. Was da schief gelaufen ist, warum er so fühlt kann ich auch nicht beantworten. Aber er hat türkische Wurzeln und dazu auch noch Moslem, die habe ich nicht. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, das Migrant nicht gleich Migrant ist.

Zu 2.) Er hat sich (wenn ich richtig informiert bin), direkt nach Ausscheiden via Twitter zum sportlichen Ausgang geäußert. Mehr muss er nicht machen. Es ist nicht seine Aufgabe, die WM sportlich aufzuarbeiten. Das ist in erster Linie die Aufgabe von Löw und auch Bierhoff. Es ist nicht seine Aufgabe, seine Nominierung im Nachhinein zu rechtfertigen. Das ist die Aufgabe von Löw, warum er ihn trotz "fehlender" Leistung mitgenommen hat. Wenn er gesundheitlich nicht in der Lage war, eine WM zu 100% zu spielen, dann ist das auch nicht seine Aufgabe, das im Nachhinein zu hinterfragen. Das ist die Aufgabe der medizinischen Abteilung, dass zu hinterfragen, warum sie Löw das Signal gegeben haben, das es bei Özil für die WM reichen wird. Daher weiß ich nicht, warum er da wie der DFB handelt. Denn ehrlich "jeder" Spieler freut sich über eine WM-Nominierung und kaum einer geht hin und sagt. Och nöö, Bundestrainer, weißt du, ich fühl mich nicht so gut, nimm nen anderen mit.
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

430

Montag, 23. Juli 2018, 11:26

dass er nicht hätte nominiert werden dürfen/sollen, kann man sicher nicht özil anlasten.

431

Montag, 23. Juli 2018, 11:40

Absolut richtig, Özil muss sich für seine Nominierung beim besten Willen nicht rechtfertigen. So war das auch nicht gemeint. Ich wollte damit viel eher sagen, dass ich den Eindruck durch seine Statements gewinne, dass ein persönliches Hinterfragen (insbesondere der sportlichen Leistung) nicht stattgefunden hat und all die Begleitumstände jetzt als Hauptgründe für das sportliche Abschneiden herhalten.

Edith: Uli Hoeneß hat das (traurigerweise) sehr gut zusammengefasst.

432

Montag, 23. Juli 2018, 12:38

Absolut richtig, Özil muss sich für seine Nominierung beim besten Willen nicht rechtfertigen. So war das auch nicht gemeint. Ich wollte damit viel eher sagen, dass ich den Eindruck durch seine Statements gewinne, dass ein persönliches Hinterfragen (insbesondere der sportlichen Leistung) nicht stattgefunden hat und all die Begleitumstände jetzt als Hauptgründe für das sportliche Abschneiden herhalten.

Edith: Uli Hoeneß hat das (traurigerweise) sehr gut zusammengefasst.



Findest du es gut, dass H. mit der ihm eigenen Aggressivität einen lange hofierten Spieler pauschal abwertet? Wieso wird ein Müller oder ein Draxler nicht zu seinem Opfer?
Ich finde H einfach nur widerlich

433

Montag, 23. Juli 2018, 12:48

Ich finde Tapeworms Beitrag passend, möchte aber gerne zwei Punkten ansprechen:

Erstens hat Özil (bzw. sein Berater) in seinen Statements viel von Respekt geschrieben. Dabei scheint er vergessen zu haben, dass er, als mit Preisen dekorierter Integrationsbotschafter, es nicht geschafft hat, sich selbst und seines gesellschaftlichen Engagements Respekt gegenüber zu bringen. Dieses Foto hat Özil und seine ganze Integrationsarbeit an sich kontakariert, indem die Auswirkungen und Implikationen unterschätzt wurden.

Zweitens lenken auch diese Statements wunderbar von der sportlichen Misere ab. Özil hätte wegen fehlender sportlicher Leistungen und der im Vorfeld der WM erlittenen Verletzung mMn. nicht nominiert werden dürfen. Jezt tritt er ab und niemand stört sich an seinen katastrophalen Vorstellungen bei der WM. Da handelt er wie der DFB.

Zu 1.) Wie gesagt ich teile seine Meinung nicht. Was da schief gelaufen ist, warum er so fühlt kann ich auch nicht beantworten. Aber er hat türkische Wurzeln und dazu auch noch Moslem, die habe ich nicht. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, das Migrant nicht gleich Migrant ist.

Zu 2.) Er hat sich (wenn ich richtig informiert bin), direkt nach Ausscheiden via Twitter zum sportlichen Ausgang geäußert. Mehr muss er nicht machen. Es ist nicht seine Aufgabe, die WM sportlich aufzuarbeiten. Das ist in erster Linie die Aufgabe von Löw und auch Bierhoff. Es ist nicht seine Aufgabe, seine Nominierung im Nachhinein zu rechtfertigen. Das ist die Aufgabe von Löw, warum er ihn trotz "fehlender" Leistung mitgenommen hat. Wenn er gesundheitlich nicht in der Lage war, eine WM zu 100% zu spielen, dann ist das auch nicht seine Aufgabe, das im Nachhinein zu hinterfragen. Das ist die Aufgabe der medizinischen Abteilung, dass zu hinterfragen, warum sie Löw das Signal gegeben haben, das es bei Özil für die WM reichen wird. Daher weiß ich nicht, warum er da wie der DFB handelt. Denn ehrlich "jeder" Spieler freut sich über eine WM-Nominierung und kaum einer geht hin und sagt. Och nöö, Bundestrainer, weißt du, ich fühl mich nicht so gut, nimm nen anderen mit.


ZU 2.
Falsche Ausrichtung. Özil hat sich instrumentalisieren lassen. Er muss mit dieser Instrumentalisierung leben. Seine Rechtfertigung versteckt eine umgekehrten Chauvinismus . Gut dargestellt von Herrn Frank im KStA

https://www.ksta.de/sport/fussball/komme…ledigt-30997844

Der Chauvinismus zeigt sich darin, einen rassistischen Grund hervorzuholen, der seine fehlerhafte Reflektion auf seine Stellung als Deutscher mit türkischen Wurzeln zu reflektieren, ausblendet. Das ist eine Handlungsweise, die einer Integration erkennbar seit Jahren zuwider läuft und immer wieder neu in der Denke unserer türkischen Mitbürger anzutreffen ist. Wer die Ablehnung von autokratischen Strukturen als Grundlage seiner friedlichen Existenz hier begrüßen muss ( weil diese ja auch von - deutscher Seite ausgehend - angegangen werden müssen, dieses ja von den "Leidensgenossen " des Herr Özil vehement gefordert wird ) , der darf autokratischen Erscheinungen und Typen in der Gesellschaft, die verlassen wurde, nicht den Blumenkranz winden.

Grenzt aus, ergibt keinen geschmeidiges Gemeinsam, nur verkrampftes Nebeneinader.

434

Montag, 23. Juli 2018, 13:34

Wie dem auch sei, Tatsache ist, der DFB steht vor einem Scherbenhaufen wie lange nicht mehr. Özil hat da mit seinen Statements nochmal ordentlich das Feuer entfacht und das finde ich auch gut, denn die Verantwortlichen kamen nach der WM viel zu glimpflich davon. Spätestens jetzt wäre eine radikale Zäsur von Nöten, natürlich angefangen bei Grindel, der kaum noch tragbar sein sollte. Für Bierhoff und Löw glaube ich aber, dass der DFB einfach keine besseren Alternativen sieht und sie deswegen sicher im Amt bleiben dürfen. V.a. wo sie nach der WM ja das Vertrauen zugesprochen bekamen. Sonst müsste man ja eine Rolle rückwärts machen. Jedenfalls ist nach sehr langer Zeit richtig viel Unruhe und Dampf auf dem Kessel beim DFB. Zum Glück ist mir der DFB aber eh schon lange ziemlich egal. Hauptsache Özil hat in der Situation das absolut richtige gemacht und die richtigen Konsequenzen gezogen. Schon bezeichnend, dass gerade er der Einzige ist, der klar und deutlich den Mund aufmacht...

435

Montag, 23. Juli 2018, 13:55

Neues aus der Lügenpresse dem Postillon!

Mesut Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück, um mehr Zeit mit Erdogan verbringen zu können
London (dpo) - Paukenschlag beim DFB! Mesut Özil hat am Sonntagabend
seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Künftig wolle er
mehr Zeit mit dem türkischen Präsidenten verbringen, so der 29-Jährige
in einer Erklärung, die er auf Twitter veröffentlichte.

"Ich habe wirklich gern für Deutschland gespielt, aber noch wichtiger
ist es mir natürlich, Zeit mit Erdogan zu verbringen", so Özil. "Das
wird jeder, der selbst einen Präsidenten hat, nachvollziehen können."

Leider sei das in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen. "Da konnte
ich maximal einen schnellen Fototermin mit Trikotübergabe
dazwischenschieben", erklärte Özil. "Jetzt kann ich endlich wieder rund
um die Uhr für ihn da sein."
Die AfD ohne Höcke ist wie Migräne ohne Kotzen

436

Montag, 23. Juli 2018, 14:06

Absolut richtig, Özil muss sich für seine Nominierung beim besten Willen nicht rechtfertigen. So war das auch nicht gemeint. Ich wollte damit viel eher sagen, dass ich den Eindruck durch seine Statements gewinne, dass ein persönliches Hinterfragen (insbesondere der sportlichen Leistung) nicht stattgefunden hat und all die Begleitumstände jetzt als Hauptgründe für das sportliche Abschneiden herhalten.

Edith: Uli Hoeneß hat das (traurigerweise) sehr gut zusammengefasst.

Mmh, okay, kann man so sehen. Wobei ich habe eigentlich nichts anderes erwartet habe, da die Kritik an ihm ebenfalls kaum was mit seiner "Leistung" zu tun hatte. Zu Hoeneß, gut ich weiß jetzt nicht was deine Quelle ist, meine ist der Spiegel und da finde ich seine Aussagen jetzt nicht gerade treffend bzw. gut zusammengefasst (besonders die Wortwahl und mit dem Wissen, das er vor der WM behauptet hat, die Weltmeisterschaft würde nur über Bayern-Spieler entschieden. Meines wissen, haben die zum größtenteils alle versagt). Aber okay, vielleicht fühlt sich Hoeneß auch persönlich angegriffen, durch Özils Aussage "Obwohl ich in Deutschland Steuern zahle", etwas was Hoeneß nicht immer und nicht so gerne gemacht hatte.
Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein. (Albert Einstein)
Ich bin zu alt, um von der Angst vor dummen Menschen beherrscht zu werden. (Charlie Skinner)

437

Montag, 23. Juli 2018, 14:13

Postillon: "Mesut Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück, um mehr Zeit mit Erdogan verbringen zu können"


:LEV18 Sicher. Könnte mir auch keinen humorvolleren, weltoffeneren & weitsichtigeren Gesprächspartner bei 'ner Kanne Raki vorstellen. :D

Was kann der gute Mesut aber dafür, dass er einfach nur stockdoof ist? [Subjektiv-Modus]

438

Montag, 23. Juli 2018, 14:23

dass er einfach nur stockdoof ist? [Subjektiv-Modus]
das "Subjektiv" kannst auch streichen.... :D
Die AfD ohne Höcke ist wie Migräne ohne Kotzen

439

Montag, 23. Juli 2018, 14:40

Zitat

Erklärung des DFB zum Rücktritt von Mesut Özil
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich heute in einer Telefonkonferenz mit der Rücktrittserklärung von Mesut Özil befasst. 92-mal hat Mesut Özil für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Er hat eine erfolgreiche Ära mitgeprägt, auf und gerade auch neben dem Platz. Er hatte entscheidenden Anteil daran, dass Deutschland 2014 in Brasilien Weltmeister geworden ist. Deshalb ist und bleibt der DFB Mesut Özil für seine herausragenden Leistungen im Trikot der deutschen Nationalmannschaften sehr dankbar.
Vielfalt ist eine Stärke, nicht nur im Fußball. Deswegen hat unsere Integrationsarbeit auf allen Ebenen eine zentrale Bedeutung. Von der Kreisklasse bis in die Nationalmannschaften gehören Spielerinnen und Spieler mit Migrationshintergrund zum DFB. Wir spielen und leben zusammen mit unseren unterschiedlichen familiären Wurzeln, unseren Religionen und Kulturen. Was uns alle dabei auf und neben dem Platz verbinden muss, ist die Beachtung der im Grundgesetz verankerten Menschenrechte, das Eintreten für Meinungs- und Pressefreiheit sowie Respekt, Toleranz und Fair Play. Ein Bekenntnis zu diesen Grundwerten ist für jede Spielerin und für jeden Spieler erforderlich, die für Deutschland Fußball spielen.
Die Bilder mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan haben deshalb bei vielen Menschen in Deutschland Fragen aufgeworfen. Dass der DFB im Umgang mit dem Thema dazu auch einen Beitrag geleistet hat, räumen wir selbstkritisch ein. Und dass Mesut Özil das Gefühl hatte, als Ziel rassistischer Parolen gegen seine Person nicht ausreichend geschützt worden zu sein, wie es bei Jerome Boateng der Fall war, bedauern wir. Es war aber wichtig, dass Mesut Özil, wie vor ihm bereits Ilkay Gündogan, mit Blick auf dieses Foto Antworten gibt, unabhängig vom sportlichen Ausgang des Turniers in Russland. Im DFB gewinnen und verlieren wir zusammen, alle, als ein Team.
Der DFB hätte sich gefreut, wenn Mesut Özil auf dieser gemeinsamen Basis weiter Teil des Teams hätte sein wollen. Er hat sich anders entschieden. Der DFB respektiert das, und es gehört für uns als Verband auch zum respektvollen Umgang mit einem verdienten Nationalspieler, dass wir manche für uns in Ton und Inhalt nicht nachvollziehbare Aussage in der Öffentlichkeit unkommentiert lassen.
Dass der DFB mit Rassismus in Verbindung gebracht wird, weisen wir aber mit Blick auf seine Repräsentanten, Mitarbeiter, die Vereine, die Leistungen der Millionen Ehrenamtlichen an der Basis in aller Deutlichkeit zurück. Der DFB engagiert sich seit vielen Jahren in hohem Maße für die Integrationsarbeit in Deutschland. Er verleiht unter anderem den Integrationspreis, er hat die Kampagne “1:0 für ein Willkommen” ins Leben gerufen und Zehntausende Flüchtlinge in die Fußballfamilie integriert. Er hat in den vergangenen 15 Jahren eine vielschichtige Integrationsarbeit etabliert, die bis in die Amateurvereine wirkt. Der DFB steht für Vielfalt, von den Vertretern an der Spitze bis zu den unzähligen, tagtäglich engagierten Menschen an der Basis.
Der DFB bedauert den Abschied von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft. Das ändert aber nichts an der Entschlossenheit des Verbandes, die erfolgreiche Integrationsarbeit weiter konsequent und aus tiefer Überzeugung fortzusetzen.
Direktion Öffentlichkeit und Fans


Schön und gut. Wieso aber wählt sich ein Verband, dem Integrationsarbeit etwas bedeutet, so eines Desintegrationisten wie Grindel zum Präsidenten?
A foolish consistency is the hobgoblin of little minds.
(Ralph W. Emerson)

440

Montag, 23. Juli 2018, 20:51

Özil und Gündogan wussten ganz genau, was sie mit diesen Fotos erreichen werden, das war eine gezielte Wahlkampf-Kampagne.

Es war mehr als grob fahrlässig vom DFB, sich damit nicht auseinander zusetzen. Die Quittung haben wir nun bekommen. Özil ist weg und das wird sportlich kein großer Verlust. Außerdem wir er so nicht mehr ausgepfiffen.
Das die "Köpfe" bei DFB aber einfach so weiter machen, dass stößt mir sauer auf. Die nächste Quittung wird nicht lange auf sich warten lassen....
Auf geht`s Bayer, kämpfen und siegen!

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