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381

Dienstag, 17. Juli 2018, 11:14

Ich denke, dass wir uns wieder ein Stück wegbewegen von dem "Doktrinfussball", der zuletzt oft gespielt wurde. Mehr hin zu variablem, situationsabhängigem Spiel. Im Prinzip haben auch die Franzosen das phasenweise gezeigt. Als sie im Spiel gegen Argentinien kurz nach der Halbzeit in Rückstand gerieten, waren sie sofort in der Lage umzuschalten. Die Aussenverteidiger standen ganz plötzlich weit vorne und die Franzosen zogen plötzlich ein druckvolles Offensivspiel inklusive Pressing auf. Aber um derartige Veränderungen so schnell umzusetzen, brauchst du halt auch die Spieler, die das umsetzen können.

Und die ein wirkliches Team bilden.
Eines, in dem jeder mit jedem kann und will, jeder für jeden arbeitet.
In Zeiten weltweiter Migration brauchst du darüberhinaus ein Team, welches aus der Integration positive und bereichernde Kräfte zieht, anstatt sich durch disintegratives Denken und Handeln selbst zu schwächen.
Bei einer Nationalmannschaft brauchst du zudem Spieler, die in der Lage und bereit sind, sich im Nationaltrikot dem Nationalteam unterzuordnen, das eigene Ego, die eigene Karriere und das bloße Geschäftsdenken hintanzustellen, sich freudig und dankbar mit dem Land in dem sie leben zu identifizieren, und sich in den Spielen für dieses Land zu zerreissen:

Zitat von »kicker.de vom 13.07.2018«

Pogba, Lloris und Co. sorgen dafür, dass die Menschen in ihrer Heimat wieder näher zusammenrücken. Vergessen, wer woher kommt. Kulturelle Unterschiede spielen aktuell keine Rolle. Angolanische Wurzeln bei Matuidi, Griezmanns Mutter, die Portugiesin ist, Umtiti, der im Kamerun geboren wurde. Oder Pogba, dessen Eltern aus Guinea kamen.

Zitat von »Paul Pogba«

Die Unterschiedlichkeit unserer Herkunft, das steht doch für dieses schöne Land. Für uns ist das super. Wir sind stolz dieses Land zu repräsentieren, dieses Trikot zu tragen. Ich hoffe, dass die Menschen auch stolz sind, diese Nationalmannschaft zu haben.

Griezmann unterstreicht dies:

Zitat von »Antoine Griezmann«

Ich wiederhole es oft: Es lebe die Republik! Man muss stolz sein, ein Franzose zu sein. Uns geht es gut in Frankreich. Man isst gut, wir haben ein schönes Land, eine tolle Nationalmannschaft. Ich hoffe, dass die jungen Leute das auch sagen, dass sie so stolz sind wie wir.
Bayer 04 Leverkusen.
Weil seit 1904 drin ist, was drauf steht.

382

Dienstag, 17. Juli 2018, 14:26

Ich denke, dass wir uns wieder ein Stück wegbewegen von dem "Doktrinfussball", der zuletzt oft gespielt wurde. Mehr hin zu variablem, situationsabhängigem Spiel. Im Prinzip haben auch die Franzosen das phasenweise gezeigt. Als sie im Spiel gegen Argentinien kurz nach der Halbzeit in Rückstand gerieten, waren sie sofort in der Lage umzuschalten. Die Aussenverteidiger standen ganz plötzlich weit vorne und die Franzosen zogen plötzlich ein druckvolles Offensivspiel inklusive Pressing auf. Aber um derartige Veränderungen so schnell umzusetzen, brauchst du halt auch die Spieler, die das umsetzen können.

Und die ein wirkliches Team bilden.
Eines, in dem jeder mit jedem kann und will, jeder für jeden arbeitet....
Bei einer Nationalmannschaft brauchst du zudem Spieler, die in der Lage und bereit sind, sich im Nationaltrikot dem Nationalteam unterzuordnen, das eigene Ego, die eigene Karriere und das bloße Geschäftsdenken hintanzustellen, sich freudig und dankbar mit dem Land in dem sie leben zu identifizieren, und sich in den Spielen für dieses Land zu zerreissen.
Das ist wohl richtig, sollte aber ja wohl nicht nur fürs Nationalteam sondern jede Mannschaft gelten. Du gewinnst nichts, denn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind!
In Zeiten weltweiter Migration brauchst du darüberhinaus ein Team, welches aus der Integration positive und bereichernde Kräfte zieht, anstatt sich durch disintegratives Denken und Handeln selbst zu schwächen.
Ich halte das für hohle Phrasen. Natürlich müssen wir Leute integrieren, die gerade erst nach Deutschland migriert sind. Aber Spiele wie Boateng, Özil, Gündogan sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Wenn man die nach all den Jahren ausgerechnet dann integrieren muss, wenn sie in der Nationalmannschaft auftauchen, dann verstehe ich den Begriff integrieren nicht. Sie waren in Deutschland in der Schule, in Jugendteams, in mehreren Bundesliagteams und haben i.d.R. auch schon im Ausland gespielt. Muss ich denen erklären, was die Kultur hier ist? Vielleicht müsste man ihnen erklären, welche besonderen Erwartungen Teile der Öffentlichkeit an Deutsche stellt, deren Eltern oder Großeltern einst zuwanderten. Und welche Fettnäpfchen sie tunlichst auslassen sollten. Aber hat das wirklich etwas mit Integration zu tun?
Double-Derby-Sieger: 1951/52, 1954/55, 2005/06, 2008/09
Triple-Derby-Sieger: 2001/02

383

Dienstag, 17. Juli 2018, 15:20

Schließe mich Ansteff an. 2014 nach der WM hat da kein Mensch von gesprochen, dass dies ein so wichtiges Thema sei und plötzlich entscheidet es über Erfolg und Misserfolg?
Bayer Vizekusen
Komfortzone
Rückrundenabsturz
Jugendwahn

384

Dienstag, 17. Juli 2018, 16:53

Mbappé spendet seine WM-Prämie für Kinder

Der Franzose, der bei seinem Klub geschätzt um die 18 Millionen Euro im
Jahr verdient, scheint auch soziale Verantwortung übernehmen zu wollen.
Statt seinen Kontostand weiter wachsen zu lassen oder die mehr als
400.000 Euro WM-Prämie in ein teures Auto oder andere Luxusartikel zu
investieren, spendet Mbappé das Geld. Das hatte er bereits vor der WM
angekündigt, ohne zu ahnen, dass er den WM-Titel und damit eine
ordentliche Summe mit nach Hause bringen würde. Man sollte kein Geld
dafür bekommen, dass man für sein Heimatland spielen darf, hatte Mbappé
dazu gesagt.
Das Geld soll an eine Organisation gehen, die in Frankreich


Sport für kranke und behinderte Kinder anbietet. :LEV5 :LEV5 :LEV5
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