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Original von SVB-Nico
Meistertitel und Uefa-Cup
Hertha-Trainer Favre will Titel
Jaja, das hört man von der Hertha häufiger. Wie oft hat Hoeneß schon einen x-Jahresplan verkündet... wie kann ich sowas erzählen und dann so einkaufen (nicht erst dieses Jahr)?
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Original von AdlafürBayer
Es darf nur eine bestimmte Anzahl an Reserve Teams in den Ligen spielen. Habe die Zahl selbst nicht im Kppf, kannst sie aber googlen. Höher aufsteigen können diese Teams nicht
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Im Gründungsjahr konnten sich maximal vier zweite Mannschaften von Vereinen der beiden Bundesligen für die 3. Liga qualifizieren. Diese Regelung wird in den folgenden Jahren jedoch ausgesetzt. Sollte dies zu einer Fehlentwicklung führen (zu viele zweite Teams in der 3. Liga), so wäre für das Jahr 2010 eine Überprüfung der Regularien anberaumt. Im Gegenzug haben die Vereine der Bundesligen auf das Recht verzichtet, mit ihren zweiten Mannschaften im DFB-Pokal-Wettbewerb antreten zu dürfen. Zudem steht den Zweitvertretungen kein Anteil an den Fernsehgeldern zu.
This post has been edited 2 times, last edit by "Ziegenhasser" (Jul 18th 2008, 8:33pm)
This post has been edited 1 times, last edit by "SVB-Nico" (Jul 19th 2008, 10:21am)
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Streit um Olympia
Der Streit um die Freistellung von Bundesliga-Profis hat sich am Wochenende weiter zugespitzt. Auslöser der erneuten Diskussionen war ICO-Präsident Jacques Rogge, der erklärte, dass Spieler unter 23 Jahren, denen der Verein die Teilnahme an Peking verbiete, für den Zeitraum der Olympischen Spiele für die Liga gesperrt werden könnten.
Die Verantwortlichen in der Bundesliga reagierten auf die Androhungen des belgischen Spitzenfunktionär mit Kritik. "Es ist fast eine Frechheit, dass ein Mann, der eigentlich für Olympia zuständig ist, dermaßen Druck auf die Vereine ausübt. Das ärgert mich", sagte Schalkes Manager Andreas Müller. Rogge könne "vielleicht irgendeinen Leichtathleten sperren, aber keinen Fußballer", erklärte Dieter Hoeneß von Hertha BSC Berlin spöttisch: "Er geht weit über seine Kompetenzen hinaus." "Und wer ist Herr Rogge?" fügte Bremens Coach Thomas Schaaf an.
Nicht gerade hilfreich erweist sich in diesem Zusammenhang auch der Kurs der FIFA. Der Weltverband konnte sich lange Zeit auf keine klare Linie festlegen, pochte beim Thema Abstellungen in schwammigen Formulierungen zunächst auf ein "Gewohnheitsrecht". In einem Fax an den DFB verwies die FIFA darauf, dass die Abstellung von Spielern unter 23 Jahren schon immer obligatorisch gewesen sei und deshalb auch für Peking gelten müsse. Am Sonntagabend wiederum ließ der Verband verlauten, dass doch keine Abstellungspflicht bestehe.
Dafür sprang die DFL den Bundesligaklubs eindeutig zur Seite. "Das olympische Fußballturnier der Männer ist im internationalen Rahmenterminkalender nicht hinterlegt, von daher gibt es keine Abstellungspflicht. Wir haben leider auf unsere diversen Anfragen bei der Fifa seit Mai keine brauchbaren Antworten erhalten. Im Übrigen teilt der DFB unsere Auffassung und unterstützt unser Anliegen zudem im direkten Kontakt mit der FIFA", wird Holger Hieronymus, stellvertretender Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung und zuständig für den Spielbetrieb, in einer Pressemitteilung am Sonntag zitiert.
Und die DFL ihrerseits reagierte auf den Rogge-Vorstoß und prüft nun ebenfalls ein Druckmittel: "Wir prüfen derzeit, ob Spieler, die ohne Zustimmung der Klubs nach Peking anreisen, für das olympische Turnier gesperrt werden können", hieß es in der Pressemitteilung.
Von den Drohgebärden jedenfalls wollen sich die Vereine nicht beeindrucken lassen. Allerdings erteilte Hoffenheim seinem Stürmer Chinedu Obasi (Foto) am Sonntag dann doch die Freigabe für Olympia. "Der Druck auf den Spieler und seine Familie in Nigeria hat in den letzten Tagen ein Ausmaß angenommen, das wir bei verantwortungsbewusstem Umgang mit diesem Thema nicht ignorieren können", begründete Manager Jan Schindelmeiser das Einlenken.
Doch wie geht es mit den anderen Profis weiter. Diego schlurfte auf Norderney lustlos durch den Sand, bei Schalke sorgte Rafinha für Aufregung. Der kleine Brasilianer droht mit einem Alleingang. "Ich glaube nicht, dass ich am Montag mit Schalke ins Trainingslager fliege. Sondern am Dienstag mit Brasilien zu Olympia", meinte der Verteidiger. Müller lässt dies kalt. "Wir haben uns eindeutig geäußert. Rafinha bleibt. Wir brauchen ihn in der Vorbereitung, in der Meisterschaft sowie in den Qualifikationsspielen zur Champions League. Das ist unser letztes Wort."
Wie auch immer die Fälle ausgehen, das Thema wird damit nicht erledigt sein. Denn die Bundesliga-Manager fühlen sich von der FIFA im Stich gelassen. "Ich bin überhaupt nicht zufrieden damit, wie die Sache gehandhabt wird", polterte Werders sportdirektor Klaus Allofs. Es gebe nach Olympia deswegen sicherlich Gesprächsbedarf zwischen Klubs und dem Verband: "Das wird aufgearbeitet werden müssen."
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This post has been edited 2 times, last edit by "Borsten" (Jul 21st 2008, 6:13pm)