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81

Thursday, August 9th 2007, 8:11pm

PROTESTE ZUM SAISONAUFTAKT
[URL=http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,498719,00.html]Bayern-Fans verhöhnen Hoeneß und Rummenigge[/URL]

Von Mike Glindmeier

Machtkampf beim FC Bayern: Der Club will eine gewaltbereite Fangruppe aus dem Stadion drängen - "Sippenhaft" nennen Fanvertreter das Vorgehen und kündigen Proteste an. Zum Bundesliga-Start droht Ärger in der Südkurve. [...]

- weiter unter http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,498719,00.html
Calle Ramelow fitspritzen und reaktivieren!

82

Thursday, August 9th 2007, 8:26pm

passend dazu: Klönk

Wenn es nicht so ernst wär, könnte man echt drüber lachen...

Horschti

83

Tuesday, September 25th 2007, 6:00pm

Nach Randale: 21 Bayern-Fans sollen vor Gericht

Ihr Überfall auf einen Bus voller Fußball-Fans aus Nürnberg mit Frauen und Kindern kommt 21 mutmaßliche Schläger teuer. Wegen der Attacke auf der Raststätte Würzburg-Nord hat die Staatsanwaltschaft jetzt gegen 14 Anhänger des FC Bayern München Anklage erhoben. Sieben weitere Anklagen sind in Vorbereitung.

Zwei Busse mit Bayern-Fans stoppten am Samstagmorgen, 5. Mai, an der Raststätte Würzburg-Nord. Nach Zeugenaussagen stürmten die Insassen – zum Teil als Fans der Gruppierung „Schickeria“ erkennbar – auf einen Bus mit Club-Anhängern zu, der auf dem Weg zum Auswärts-Spiel war. „Wir standen rauchend da, als 70 Leute schreiend auf uns zukamen, ein Kind packten und gegen den Bus warfen“, sagt ein Augenzeuge. „Dann wurde ziellos in die Menge geschlagen und getreten. Sie schrien: Verreckt, Scheiß-Nürnberger!“

Drei Personen erlitten Prellungen und Schürfwunden. Und laut Staatsanwaltschaft flogen fünf Flaschen in den Bus. Dort saß Hannelore S., die 45-jährige Frau des Busfahrers aus Weißenburg, und duckte sich. Doch zwei Flaschen trafen sie, wie Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager nun auf Anfrage sagt: Eine am Kopf, während ein zweiter Wurf die 45-Jährige ein Auge kostete.

Zwei Personen werden deshalb nun der gemeinschaftlichen schweren Körperverletzung angeklagt. Der Vorgang sei „im wesentlichen durch Zeugenaussagen gesichert,“ sagt der Oberstaatsanwalt. Ein DNS-Gutachten, von dem sich die Ermittler zunächst Fortschritte erwartet hatten, liegt dagegen noch nicht vor – und wäre von geringer Aussagekraft, da darauf Spuren vieler Personen sein könnten, die die Flasche hielten.

Noch ehe die Polizei am Tatort eintraf, machten sich die Schläger aus dem Staub. Ihre Busse schlängelten sich auf Nebenstraßen in Richtung Mönchengladbach. Dabei sollen erbeutete Fan-Utensilien der Nürnberger aus dem Fenster geworfen worden sein, um keine Beweise zu hinterlassen. Doch ein Großaufgebot der Polizei stoppte die Busse bei Marktheidenfeld.

Festgenommene immer noch in U-Haft
Während bei ähnlichen Schlägereien Beteiligte mit einigen Wochen Arrest davon kamen, sitzen in dem Fall mehrere Festgenommene (fast fünf Monate nach der Tat) noch in Untersuchungshaft – ein Zeichen dafür, dass die Staatsanwaltschaft nicht vor hat, Gnade walten zu lassen. Hartnäckig hält sich das Gerücht, Bayerns Innenminister Günther Beckstein habe reges Interesse am Ausgang des Verfahrens gezeigt – sein Wahlkreis und sein Lieblingsverein sind in Nürnberg.

Gegen die Busfahrer wurden die Ermittlungen wegen Strafvereitelung inzwischen eingestellt. Aber alle 73 Insassen erhielten vom FC Bayern Stadionverbot für fünf Jahre. Und der FC Bayern kündigte 530 Personen die Jahreskarte für Heimspiele. Es sei denn, sie distanzierten sich von der Fanvereinigung „Schickeria“, die der Verein aus München gerne los wäre.

"Schickeria" hält sich für das Opfer
Deshalb hält sich längst die „Schickeria“ für das eigentliche Opfer. Sie moniert „unverhältnismäßig harte Verfolgung durch die Polizei,“ betont aber trotzig: „Auch wir sind (und bleiben) Bayern München.“ Andere Fan-Gruppen zeigen sich solidarisch, reden von „Sippenhaft“.

Nur von Hannelore S. aus Weißenburg spricht kaum noch einer. Der Frau des Busfahrers versprach die Chefetage des FC Bayern jede medizinische Hilfe. Dennoch wird die 45-Jährige auf einem Auge blind bleiben, ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Aber sie kann in Würzburg als Zeugin aussagen.

Von unserem Redaktionsmitglied Manfred Schweidler

[URL=http://www.mainpost.de/mainfranken/fb/art1727,4128966]mainpost.de[/URL]
Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur


84

Tuesday, September 25th 2007, 7:01pm

Absolut unbegreiflich, was sich "Teile der Schickeria" da erlaubt haben!

Die Staatsanwaltschaft sollte auf keinen Fall verallgemeinern, aber die Personen die ernsthaft an der Scheisse beteiligt waren haben absolut keine Gnade verdient, dafür :LEV5 an Justizia.
"Ich bin ein Derbytrainer!"

Robin Dutt vor dem Derby gegen Köln.


85

Tuesday, September 25th 2007, 7:25pm

das ist das traurige :

Quoted


Nur von Hannelore S. aus Weißenburg spricht kaum noch einer. Der Frau des Busfahrers versprach die Chefetage des FC Bayern jede medizinische Hilfe.
Dennoch wird die 45-Jährige auf einem Auge blind bleiben, ihren Beruf nicht mehr ausüben können.
Aber sie kann in Würzburg als Zeugin aussagen.
Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur