Werbung
Werbung

Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Werkself.de Fanforum Bayer 04 Leverkusen. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 21. April 2009, 10:03

Mit positivem Druck durch die Hintertür

Diese Werbung sehen nur unregistrierten Usern.
Um Dich im Forum zu registrieren, klicke hier.

Von Ulrich Klein, 20.04.09, 15:34h, aktualisiert 20.04.09, 20:54h

Bayer Leverkusen bangt um die Teilnahme am internationalen Geschäft in der kommenden Saison. Der einzig realistische Weg führt über den DFB-Pokal. Vor der Partie gegen Mainz erhöht Bayer-Sportdirektor Rudi Völler den Druck.

LEVERKUSEN - Bruno Labbadia zog kurz die rechte Augenbraue hoch, als er antwortete: „Mit Druck muss man in unserem Geschäft immer umgehen können“, beschied Bayer Leverkusens Trainer dem Fragesteller, der sich nach der Befindlichkeit des Fußball-Lehrers vor dem heutigen Halbfinale im DFB-Pokal gegen den FSV Mainz 05 (20.30 Uhr / ARD) erkundigt hatte. Die trainerliche Ausführung fiel freilich ein bisschen zu lapidar für die aktuelle Lage unterm Bayer-Kreuz aus. Nachdem man in der Liga spätestens nach der unverdienten Niederlage vergangenen Samstag in Wolfsburg nur noch theoretische Chancen auf eine Qualifikation für den nächsten Uefa-Cup besitzt, lässt sich das Saisonziel „internationaler Wettbewerb“ im Normalfall nur noch über den Pokal realisieren. Nicht umsonst hat Sportdirektor Rudi Völler das Duell gegen den Zweitligisten zu „unserem Spiel des Jahres“ ausgerufen und Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser die unmissverständliche Losung „ein Sieg ist Pflicht“ ausgegeben. Den beiden Bayer-Machern ist sonnenklar, dass die Werkself die Saison nach dem dramatischen Einbruch in der Bundesliga nur noch durch die „Hintertür DFB-Pokal“ retten kann. Insofern ist der Druck im Leverkusener Kessel im Duell mit dem Zweitligisten ganz gewaltig und eben nicht ganz normal, wie es Labbadia glauben machen wollte. Zumal der Trainer selbst arg in die Klemme kommen könnte, falls es heute in der Düsseldorfer LTU-Arena eine Pleite geben sollte.

Zwar erklärte Holzhäuser in Wolfsburg noch „Bruno Labbadia bleibt auch unser Trainer, wenn es Dienstag schief gehen sollte. Wir sind von ihm voll überzeugt.“ Er erklärte aber auch: „Wir haben die beste Mannschaft seit Jahren. Aber diese Qualität spiegelt sich nicht in der Tabelle wider.“

So oder so: Labbadia weiß natürlich ganz genau um die riesige Bedeutung der Partie - für das Team, für den Verein und eben auch für ihn. „Für uns ist das schon ein Finale. Wir haben die Aussicht etwas Außergewöhnliches zu erreichen“, sagte er deshalb und deutete die knifflige Ausgangssituation dann eben als „positiven Druck“.

Davon abgesehen warnt der Ex-Nationalspieler die Seinen nachdrücklich vor dem Tabellendritten der 2. Liga: „Wenn eine Mannschaft im Pokal-Halbfinale steht, dann muss sie Qualitäten haben. Mainz hat den 1. FC Köln und Schalke 04 ausgeschaltet und sie spielen um den Bundesliga-Aufstieg. Sie werden uns alles entgegensetzen, was sie zu bieten haben und das ist nicht wenig. Wir haben sicher die Favoritenrolle und wollen gewinnen, aber das wird bestimmt kein Spaziergang für uns.“

Bayer: Adler; Henrique, Friedrich, Sinkiewicz, Kadlec; Rolfes; Renato Augusto (Barnetta), Vidal, Kroos; Helmes, Kießling - Mainz: Wache; Hoogland, Bungert, Noveski, Löw; Karhan; Pekovic, Amri, Feulner, Bogavac; Baljak. - Schiedsrichter: Weiner (Giesen).

http://www.rundschau-online.de/jkr/artik…d=1239772089332
Ein Löwe stirbt nie - er schläft nur