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Ansonsten und überhaupt:![]()
Ja, das muß man sowieso mal sagen: es lebe die Uneinigkeit!![]()
Niemalsmeister, warum hast Du denn die Klage, daß alles immer schlimmer wird, wegediert? Ich hätte Dich gern damit getröstet, daß es immer nur eine Phase ist.
@optimist:
ich kann es schon nach vollziehen das das Dribbelverhalten eines Schürrles nervt. Ich weiß nicht welche Aufgaben Schürrle vom Trainerteam bekommt (bin nicht in der Kabine), nur wenn ich als Spieler 5 bis 6-mal mit Plan A scheiter muss ich (auch) mal Plan B auspacken. Nur Schürrle hat selten einen Plan B. In dem Fall wäre es dann sinnvoller die Bälle zu verteilen, als mit dem Kopf durch die Wand und den Ball dann zu verlieren.
Naja, die Frage ist doch immer, was hinten rauskommt. Einem Stürmer wie Stefan Kießling, beispielsweise, sollte man eben *nicht* sagen, dass er so oft wie möglich ins Dribbling gehen sollte... jeder so, wie er`s kann, und ein guter Trainer muss die Stärken eines Spielers eher realistisch einschätzen, und nicht einfach seine eigenen Spielvorstellungen unabhängig vom Spielermaterial propagieren.Ein Stürmer muss es immer wieder versuchen. Und wenn es erst beim 7. Mal klappt. Er darf nicht nach 6maligen Scheitern die Überzeugung bekommen dass er nicht dribbeln kann. Wenn das so käme wäre er kein Stürmer mehr, wie man ihn haben will.
Mmh seh' ich nicht so ganz. Klar sollte ein Spieler immer versuchen seine Stärken ausspielen. Nur wenn es immer das selbe ist, ist Schürrle für die verteidigende Mannschaft schnell ausrechenbar und der Ball ist weg und es kommt der Konter. Er muss ja nicht zu der Erkenntnis kommen, das er nicht dribbeln kann, sondern zu der Erkenntnis 'Ha das hast du jetzt nicht gedacht, was?'. Sowas nennt man Spielintelligenz und da fällt dem Schürrle leider noch etwas. Wenn Schürrle den Ball hat dann weiß ich schon was er versucht, da können 3 oder 4 Spieler gut stehen, er versucht es trotzdem.@optimist:
ich kann es schon nach vollziehen das das Dribbelverhalten eines Schürrles nervt. Ich weiß nicht welche Aufgaben Schürrle vom Trainerteam bekommt (bin nicht in der Kabine), nur wenn ich als Spieler 5 bis 6-mal mit Plan A scheiter muss ich (auch) mal Plan B auspacken. Nur Schürrle hat selten einen Plan B. In dem Fall wäre es dann sinnvoller die Bälle zu verteilen, als mit dem Kopf durch die Wand und den Ball dann zu verlieren.
Ein Stürmer muss es immer wieder versuchen. Und wenn es erst beim 7. Mal klappt. Er darf nicht nach 6maligen Scheitern die Überzeugung bekommen dass er nicht dribbeln kann. Wenn das so käme wäre er kein Stürmer mehr, wie man ihn haben will.
Naja, die Frage ist doch immer, was hinten rauskommt. Einem Stürmer wie Stefan Kießling, beispielsweise, sollte man eben *nicht* sagen, dass er so oft wie möglich ins Dribbling gehen sollte... jeder so, wie er`s kann, und ein guter Trainer muss die Stärken eines Spielers eher realistisch einschätzen, und nicht einfach seine eigenen Spielvorstellungen unabhängig vom Spielermaterial propagieren.Ein Stürmer muss es immer wieder versuchen. Und wenn es erst beim 7. Mal klappt. Er darf nicht nach 6maligen Scheitern die Überzeugung bekommen dass er nicht dribbeln kann. Wenn das so käme wäre er kein Stürmer mehr, wie man ihn haben will.
Bei Schürrle scheint es mir so, dass der richtige Spielstil für ihn immer noch nicht gefunden wurde, siehe das, was hinten rauskommt (aka Scorerpunkte). Andere Spieler sind ja unter Hyypidowski leistungstechnisch aufgeblüht, werden offenbar momentan genau ihren Stärken entsprechend eingesetzt: Kießling, Castro, Reinartz, Toprak, Carvajal, beispielweise. - Bei Schürrle hingegen ist das eher nicht so, was schade ist, denn *eigentlich* müsste ihm die Rolle als hängende Spitze über links total zusagen, jedenfalls mehr, als es die Position als Linksaußen an der Linie tat, die er unter Dutt spielen musste.
Denn: Schürrle ist leider wirklich nicht so unendlich stark im Dribbling 1 gegen 1 oder gar Einer gegen Alle. Er ist schnell und relativ wendig, aber die Technik reicht dann eher nicht für den dreifachen Übersteiger, wie man ihn bei Götze oder Reus sieht; Schürrles Stärke ist die kurze Körpertäuschung und der schnelle Antritt, was halt genügt, um im Zweifelsfall einen Verteidiger abzuschütteln und zum Abschluss zu kommen (Schürrles Klassiker: von links kommend nach innen ziehen und Schuss).
Schnelligkeit, Antritt, sehr (!) guter Schuss: das ist eigentlich alles, was ein guter hängender Stürmer braucht. Aber irgendwie geht es beim Schü alles noch nicht so ganz richtig zusammen. Für mich, wie gesagt, ein Resultat erstens aus einer nicht ganz passenden Definition seiner Rolle im Team - man sollte ihm wirklich die Dribblings abgewöhnen und ihn noch mehr als nach- und einrückender Stürmer abstellen - und zweitens von Schürrles mentaler Verfassung. Stichwort Gedankenschnelle und Instinkt zur richtigen Entscheidung: es misslingen ihm einfach im Zweifelsfall noch zu viele Aktionen, es wirkt zu vieles unglücklich.
Aber ich bin mir sicher, in der Winterpause und der Rückrundenvorbereitung wird nochmal an einigen Stellschrauben gedreht; vielleicht hat Schü ja in der Rückrunde einen neuen Partner auf der HS-Position, und Castro wieder im Mittelfeld hinter sich. - Die Trainer werden ja auch sehen, dass beim Schürrle unterm Strich ein paar mehr Punkte stehen könnten, und werden sicherlich versuchen, da noch Dinge zu optimieren.
Ihr habe ja alle Recht - wenn ihm nur nicht in jedem Spiel 3-5 mal (gestern waren es eher 6-7 mal) einfache Zuspiele 5 Meter und mehr vom Fuß springen würden. Diese Gegensätze sind es, die mich so fertig machen.![]()
Genau so siehts aus.wayne?... wenn er so spielt wie Gestern, dann können ihm auch 30-40 Bälle verspringen. Der Sieg gestern ging zum Großteil auf seine Kappe. Tor gemacht, Tor vorbereitet, mehrere Chancen vorbereitet und an so gut wie jedem Angriff beteiligt. Aber es war eigentlich klar, dass irgendjemand wieder das Haar in der Suppe suchen muss
Also ganz ehrlich, lange suchen muss man da nun wirklich nicht. Ich verzeihe ihm ja auch, aber als Fußballästhet stört es mich einfach und ich finde es schade.Ihr habe ja alle Recht - wenn ihm nur nicht in jedem Spiel 3-5 mal (gestern waren es eher 6-7 mal) einfache Zuspiele 5 Meter und mehr vom Fuß springen würden. Diese Gegensätze sind es, die mich so fertig machen.![]()
wayne?... wenn er so spielt wie Gestern, dann können ihm auch 30-40 Bälle verspringen. Der Sieg gestern ging zum Großteil auf seine Kappe. Tor gemacht, Tor vorbereitet, mehrere Chancen vorbereitet und an so gut wie jedem Angriff beteiligt. Aber es war eigentlich klar, dass irgendjemand wieder das Haar in der Suppe suchen muss![]()
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